Tools, Abzüge, Verlängerung

12. Februar 2020 14:16; Akt: 12.02.2020 14:16 Print

Sechs Tipps für die Steuererklärung

von Raphael Knecht - Jetzt gehts wieder um Einkommen, Arbeitsauslagen und Pauschalabzüge: Diese Dinge solltest du bei der Steuererklärung beachten.

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Die Formulare für die Steuererklärung sind da –
viele tun sich jedes Jahr schwer damit, sich im Dschungel von Einkommen, Wertschriften und Abzügen zurechtzufinden. Steuerspezialist Markus Stoll vom VZ Vermögenszentrum sagt, was es bei der Steuererklärung zu bedenken gibt:

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Elektronische Steuererklärung

In der Regel kann ein Tool zur Steuererklärung gratis von der Steuerverwaltung heruntergeladen werden. Vor allem wer die Formulare zum ersten Mal ausfüllt, sollte das tun, empfiehlt Stoll: «Diese Tools führen den Nutzer durch den Prozess und weisen auf viele Abzüge explizit hin.» Alternativ diene die schriftliche Wegleitung zur Steuererklärung dazu, einen Überblick zu verschaffen.


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Pauschalabzüge

Für die meisten Auslagen gibt es Pauschalen: So kann man für Fahrkosten zur Arbeit beim Bund bis zu 3000 Franken abziehen – Kantone haben teils eigene Höchstbeträge. Für auswärtige Verpflegung können bei einem Vollzeitjob 3200 Franken abgezogen werden. Leistet der Arbeitgeber Vergünstigungen an die Verpflegung, sinkt der Abzug auf 1600 Franken. Dabei ist es laut Stoll nicht nötig, irgendwelche Belege vorzuweisen. Die Behörden könnten höchstens im Nachhinein eine Erklärung für bestimmte Abzüge verlangen, wenn etwas nicht zu stimmen scheint.

Krankheitskosten

Was die Krankenkasse bezahlt, kann man nicht bei der Steuererklärung abziehen. Anders ist es beim Selbstbehalt und bei nicht versicherten Leistungen. So kann man etwa die Zahnarztrechnung oder die neue Brille geltend machen, sofern man sie selbst bezahlt hat. «Wer im Verlauf des Jahres grössere Kosten gehabt hat, sollte bei der Steuererklärung daran denken», so Stoll. Die Höhe des Abzugs ist vom Einkommen abhängig: Beim Bund und den meisten Kantonen muss man fünf Prozent des Nettoeinkommens selber tragen, den Rest kann man abziehen. Bei der digitalen Steuererklärung wird der Abzug automatisch berechnet.

Überflüssige Abzüge

Um Abzüge muss man sich natürlich nur kümmern, wenn man auch genügend Einkommen hat. So kann man zwar in den meisten Kantonen bis zu 12'000 Franken pro Jahr abziehen, wenn man sich nach der Lehre oder der Kantonsschule aus- oder weiterbildet. «Wer während des Studiums nichts verdient, dem bringt das aber gar nichts», gibt Stoll zu bedenken. Anders sieht es aus, wenn man nebenbei arbeitet – dann könne so ein Abzug durchaus einen merklichen Unterschied machen.

Verlängerung

In den meisten Kantonen ist die Frist für die Steuererklärung auf Ende März gesetzt. Wer mehr Zeit braucht, sollte frühzeitig eine Verlängerung beantragen. Meistens ist das auf dem elektronischen Weg möglich. In vielen Kantonen ist die Fristverlängerung gratis. «Für die Verlängerung wird auch keine Begründung verlangt – ausser man verlängert immer weiter und hat die Erklärung Ende Jahr immer noch nicht eingereicht», sagt Stoll.

Unterlagen

Jedes Jahr werden viele Steuerpflichtige gemahnt, weil sie die Unterlagen noch nicht eingesandt haben. Grund für die Verzögerung ist laut Stoll vor allem, dass es mühsam ist, die nötigen Unterlagen zusammenzusuchen. Darum helfe es, das ganze Jahr durch sämtliche für die Steuererklärung nötigen Dokumente in einem Mäppli zu sammeln: «Dann muss man all den Belegen am Ende nicht nachrennen.» Wer etwa 2020 eine Weiterbildung macht oder eine Zahnarztrechnung bezahlt, denkt also am besten schon an die Steuererklärung und bewahrt die Belege an einem dafür bestimmten Ort auf.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roger Rabbit am 12.02.2020 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wirklich hilfreich

    Dieser Artikel ist für Dummis. Der, oder Die Verfasser-in ist wohl gerade ins altersgerechte Steuerzahlerjahr gekommen. Solche stumpfsinnige Tipps sind für unsere achso Sozialmedienabhängige Gesellschaft gedacht, welche nicht selber Denken kann. Es gibt viel spannendere "Steueroptmierungstricks".

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  • Dan_Schreiber am 12.02.2020 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    Das war ja jetzt wieder ein Beitrag zu runterspülen. Wer schon mehr als zwei- dreimal eine Steuererklärung ausgefüllt hat, und das sind ja die allermeisten, der weiss dies alles. Für die die das erste mal eine solche ausfüllen, können sich ja beraten lassen. Extern oder noch besser, bei den Eltern.

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  • Jeannette am 12.02.2020 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Immer wieder aufs Neue

    Das Ausfüllen und einreichen macht mir nie Kummer. Man weiss ja das das zu machen ist und wer klug ist legt das ganze Jahr über seine Belege bei den Steuersachen ab. Dann noch abwarten auf die Abrechnung der Krankenkasse und Erhalt des Lohnausweises. So ist es einfach. Die Rechnung die dann folgt macht schon eher Bauchweh. ;-(

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sven O am 13.02.2020 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Rigorosa am 13.02.2020 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Auf der Suche

    Ich suche immer noch nach Tipps, wie ich als Normalo mit Lohnausweis irgend etwas drehen kann, um weniger zu bezahlen. Einer meiner Bekannten verdient das 3-fache und zahlt nur minim mehr Steuern als ich.

  • Andy am 13.02.2020 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Steuern direkt vom Lohn abziehen

    Wenn man bedeankt das man jedes Jahr die selben Einträge in der Steuererklärung macht, den ganzen Papierkrieg hat und doch nicht wirklich Geld spart so könnte man an Steuerbehörde auch gleich bei Arbeitnehmern die Steuern vom Lohn abziehen. Wären vielen geholfen. Wer dann das Gefühl hat zuviel bezahlt zu haben, kann diese durch Einrechen einer Steuererklärung beanspruchen. (USA Model). Somit wäre allen geholfen.

  • Studi am 13.02.2020 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Schwach!

    Hilft mir als Studi überhaupt nichts. - Diese Tipps sind für die Katze!

  • berta am 13.02.2020 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    indirekte steuererhöhung

    mir wurde auf der definitiven abrechnung vom 2018 mitgeteilt dass die in der geschäftsbuchhaltung geführten spesenabzüge ab 2020 verboten sind. spannend, da dies über zwanzig jahre problemlos aktzeptiert wurde. unser fiskus braucht geld, und zwar massiv. es werden wohl noch andere optimierungen zu gunsten des fiskus folgen.

    • Kunigunde am 13.02.2020 09:42 Report Diesen Beitrag melden

      Wo ist der Zusammenhang?

      ...und was haben Ihre persönliche Erfahrung mit Tipps für die Steuererklärung zu tun??

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