US-Wahlen

16. Mai 2012 15:38; Akt: 16.05.2012 16:38 Print

UBS- und CS-Topshots wollen Romney

US-Kaderleute der zwei Schweizer Grossbanken hätten gern, dass US-Präsident Barack Obama sein Amt an Mitt Romney abgeben müsste. Sie spenden viel mehr Geld für den Herausforderer als für den Amtsinhaber.

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Romney (rechts) ist in der Gunst der UBS- und CS-Führungskräfte weit vor Obama. (Bild: Keystone)

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Die amerikanischen Führungskräfte der Grossbanken UBS und Credit Suisse (CS) scheinen im US-Wahlkampf den republikanischen Herausforderer Mitt Romney dem demokratischen Amtsinhaber Barack Obama vorzuziehen. Dies belegen die bisher gespendeten Beträge an die jeweiligen Wahlkampagnen.

So haben die amerikanischen Kaderleute der CS bisher rund 316 100 Dollar für Romneys Kampagne locker gemacht, für Obama haben sie dagegen nur 18 100 Dollar gespendet. Dies geht aus den neuesten Zahlen des Wahlkampf-Aufsichtsinstituts Center for Responsive Politics (CRP) in Washington hervor, die das St. Galler Tagblatt in seiner Mittwochsausgabe zitierte.

Die US-Führungskräfte der UBS finanzierten Romneys Kampagne gemäss den Angaben bis anhin mit 182 500 Dollar, jene von Obama mit 58 700 Dollar. Bei der letzten Präsidentschaftswahl 2008 war der Demokrat noch weitaus grosszügiger unterstützt worden: Die CS-Leader sprachen ihm über den gesamten Wahlkampf gerechnet mehr als 300 000 Dollar zu, die UBS-Topshots 532 000 Dollar.

Finanzwelt unterstützt Romney

Wie CRP-Direktorin Sheila Krumholz in einem Interview mit World Radio Switzerland erklärte, entspricht die Bevorzugung Romneys einem eindeutigen Trend. Die Finanzwelt unterstütze den republikanischen Spitzenkandidaten, weil sie sich von ihm eine freundlichere Gesinnung gegenüber ihren Geschäftsinteressen erhoffe.

Der US-Finanzbranche sei daran gelegen, einzelne von der Obama- Regierung beschlossene Gesetze zur Regulierung der Bankenindustrie rückgängig zu machen. Ein besonderer Dorn im Auge sei den Wall-Street-Kapitänen das Fatca-Gesetz (Foreign Account Tax Compliance Act), das den ausländischen Banken in den USA ab seiner Inkraftsetzung im Jahr 2013 rigide Vorschriften setzen will.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr Stern am 16.05.2012 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder ..

    ..dass unsere Grossbanken lieber einen Republikaner an der Spitze wollen Bin sicher UBS und CS haben auch G.W. Bush unterstützt. Was nicht gerade für die Topbanker spricht.. eher im Gegenteil. Die bürgerlich konservative haltung der Republikaner passt bestens zum Schweizer Bankenmodell.

  • daniel Müller am 17.05.2012 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    wie pervers muss man sein??

    Da werde die MA der Banken in Haft gesetzt. Die Schweizer Banken unter Druck gesetzt. Und dann noch die Führung Sponsern. Ich muss glaub wirklich alle Konten von diesen Banken auflösen.

  • joel am 16.05.2012 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geld,macht aber kein Sinn

    adieu demokratie!

Die neusten Leser-Kommentare

  • daniel Müller am 17.05.2012 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    wie pervers muss man sein??

    Da werde die MA der Banken in Haft gesetzt. Die Schweizer Banken unter Druck gesetzt. Und dann noch die Führung Sponsern. Ich muss glaub wirklich alle Konten von diesen Banken auflösen.

  • Uli am 16.05.2012 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Abzocker und Egoisten

    Es ist wieder typisch - setzt diesem Gebaren endlich ein Ende und boykottiert diese Großbanken. Die haben nur Angst um Ihren Bonus. Was wir 'Kleinen' denken und wollen ist denen total egal

  • D. B. am 16.05.2012 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Go Romney!

    Romney for President!

  • joel am 16.05.2012 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geld,macht aber kein Sinn

    adieu demokratie!

  • Herr Stern am 16.05.2012 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder ..

    ..dass unsere Grossbanken lieber einen Republikaner an der Spitze wollen Bin sicher UBS und CS haben auch G.W. Bush unterstützt. Was nicht gerade für die Topbanker spricht.. eher im Gegenteil. Die bürgerlich konservative haltung der Republikaner passt bestens zum Schweizer Bankenmodell.