Weniger Bargeldbezüge

30. Juli 2019 09:41; Akt: 31.07.2019 09:53 Print

UBS streicht schweizweit Bancomaten

Die UBS plant, künftig weniger Bancomaten zu bieten. Und es soll bald Filialen ohne Schalter geben.

Künftig soll es bei der UBS ausser regionalen Hauptsitzen (im Video: der Hauptsitz in Zürich) und klassischen Bankfilialen auch Geschäftsstellen ohne Schalter geben.
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Weil die Schweizer immer seltener Bargeld abheben, will die UBS die Zahl der Bancomaten reduzieren. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, verzeichnete die UBS in den vergangenen fünf Jahren einen Rückgang bei den Bargeldbezügen von 30 Prozent. Künftig soll es in den UBS-Filialen darum weniger Automaten geben.

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Wie viele Bancomaten effektiv aus den Filialen verschwinden werden, ist unklar. Laut dem Bericht betrifft die Veränderung Geschäftsstellen unabhängig von der Grösse. Die UBS wolle künftig lieber auf ihre 400 Multimaten setzen, an denen alle Bankgeschäfte getätigt werden können.

Bezahlung per Karte oder App

Zwar steigt der Durchschnittsbetrag beim Bezug am Bancomaten – innert fünf Jahren von 230 auf 270 Franken. Mit der sinkenden Zahl an Bezügen ist aber klar: Immer weniger Kunden benötigen Bargeld, etwa weil sie mit Karten oder Apps bezahlen.

Nicht nur den Bancomaten geht es an den Kragen: Die UBS will ihr ganzes Filialkonzept umkrempeln. Es sollen zehn regionale Hauptzentren entstehen. Ausser klassischen Bankfilialen soll es zudem künftig an vielen Orten nur noch schlanke Geschäftsstellen ohne Schalter geben. Sie sollen Zugang zum Onlineangebot der Bank ermöglichen. Falls nötig, werde man an die klassische Geschäftsstelle verwiesen. Zehn solche neue Filialen sind bereits geplant.

(rkn)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • michi am 30.07.2019 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geplant

    Ein weiterer Schritt zur Abschaffung des Bargeldes.

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  • baba usländer am 30.07.2019 09:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de usländer

    Gute nacht sage ich dazu. Schafft das bargeld nur ab damit die banken und sozialen medien jeden rappen von uns nachvollziehen können.

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  • Rolf Benz am 30.07.2019 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Geld stinkt nicht

    In ein paar Jahren wird die UBS ihren Sitz ins Ausland verlegen da die Gesetze in der Schweiz zu restriktiv sind. Jeder andere Staat hat mittlerweile mehr Schlupflöcher. Die Schweiz hat sich die einzig wahre Einnahmequelle selbst kaputt gemacht. Ein hoch auf alle Gutmenschen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Realist am 31.07.2019 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    UBS bald fällt das B - danach US-Bankn ?

    Das CH-Volk wird jetzt noch wie eine Weihnachtsgans mit Digital-Gebühren usw ausgenommen - bis zum geht nicht mehr - danach die Sintflug

  • Marco am 31.07.2019 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach ersetzbar

    Bitcoin und weitere Krypto Automaten werden es ersetzen kein Problem.

  • JUKE am 31.07.2019 19:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fokussiert

    Die UBS hat sich auf IHRE Geschäftskunden im In- und Ausland fokussiert. Dazu zählen mit Garantie keine Kunden, die Geld am Bankomaten abheben.

  • Post am 31.07.2019 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Post baby

    Als PostFinance Kind, ist mir egal ist mir egal (lalalalaaa..

  • Siegfried Nerlich -Blumenau/ Brasil am 31.07.2019 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    Bilder

    ...also ich habe da eine grosse Bildungslücke. Das Büro vom CEO Sergio Ermotti darf nicht gefilmt werden, u.a. wegen "...Rechte an aufgehängten Bildern..." Wenn UBS diese Bilder bezahlt hat, weshalb darf UBS/Ermotti diese Bilder nicht zeigen?