Nahrungsmittel

21. Februar 2013 10:37; Akt: 21.02.2013 10:38 Print

US-Behörden decken riesigen Honig-Betrug auf

Zwei Firmen importierten den Honig aus China, gaben als Herkunftsland aber Indien, Russland oder Thailand an und umgingen damit Einfuhrzölle in Millionenhöhe.

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Obwohl in einigen Proben Spuren von Antibiotika gefunden worden waren, gehe von dem falsch deklarierten Honig aber keine Gesundheitsgefahr aus, sagen die US-Behörden. (Bild: Keystone)

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Die US-Behörden haben einen grossangelegten Betrug mit falsch deklariertem Honig aus China aufgedeckt: Zwei Firmen importierten den Honig aus der Volksrepublik, gaben als Herkunftsland aber Indien, Russland oder Thailand an und umgingen damit Einfuhrzölle in Millionenhöhe.

Insgesamt prellten die Firmen die Zollbehörden um mehr als 180 Mio. Dollar, wie die US-Behörden am Mittwoch mitteilten. Die beiden Unternehmen wurden zur Zahlung von insgesamt 3 Mio. Dollar Strafe verurteilt; fünf mutmasslich an dem Betrug Beteiligte wurden festgenommen.

Der Betrug habe ehrliche Importeure und regionale Erzeuger «Jahre an Gewinnen» gekostet, sagte der Vize-Direktor der Zollbehörden, Daniel Ragsdale. Manche hätten sogar aufgeben müssen. Obwohl in einigen Proben Spuren von Antibiotika gefunden worden waren, gehe von dem falsch deklarierten Honig aber keine Gesundheitsgefahr aus, betonte er.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • noch was am 21.02.2013 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    genfood

    am genfood der amis soll die ganez welt genessen, freihandelsabkommen mit mexico und demnächst mit der eu. nur der hohnig aus china darf mit 180millionen dollar bestuert werden, ein naturprodukt.

  • Hans Rudi am 21.02.2013 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Die Strafe Lachhaft

    180 Millionen betrogen und nur 3 Millionen Strafe zahlen. Dabei haben sie sicherlich einige Konkurenten aus dem Weg geschaftt. Mein Urteil wäre die 180 Millionen + 50% des gewinns aus der zeit wo man dem betrieb das nachweisen kann. Kann ja nicht sein, das man für eine Straftat noch belohnt wird

  • Walter R am 21.02.2013 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich etwas Neues...

    ...von Pferdefleisch haben wir inzwischen genug gehört...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel Hofmann am 22.02.2013 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Was kommt noch ans Licht ?

    In der Wirtschaft ist das Betrügen doch gang und gebe! Ehrlichkeit lohnt NICHT! Fliegt mal ein Betrug auf, so können die Strafen in der Regel doch aus der Portokasse gezahlt werden. Waren werden von A nach B verschoben, nur damit es noch Günstiger ist. Es werden Absprachen zwischen " Mitbewerbern " getätigt um einen Mindestpreis auf dem Markt durchzusetzen. Es werden Waren umdeklariert um Vertrauen zu gewinnen. Milch, Getreide, Fleisch, Obst, Gemüse, kann alles auch im Hofladen gekauft werden und das Geld geht so direkt an die Erzeuger :-)

  • Erika am 21.02.2013 16:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lug und Betrug

    Ich frage mich, gibt es auf dieser Welt vielleicht noch ein paar ehrliche Menschen? Auf Schritt und Tritt wird man belogen und betrogen! Wem und was kann man noch trauen? Milch, Honig Fleisch! Wann kommt das Getreide?

    • S. B. am 21.02.2013 21:49 Report Diesen Beitrag melden

      Niemanden

      Tut mir Leid das sagen zu müssen, aber in dieser Welt kann man niemandem wirklich mehr vertrauen.

    einklappen einklappen
  • King of Brugg am 21.02.2013 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Bienen in China?

    ... vor einigen Wochen gab's doch hier noch einen Artikel, dass es in China keine Biene mehr gäbe?

    • Tom Fre am 21.02.2013 19:36 Report Diesen Beitrag melden

      Bienen in China

      Das habe ich auch gedacht.

    einklappen einklappen
  • Hans Rudi am 21.02.2013 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Die Strafe Lachhaft

    180 Millionen betrogen und nur 3 Millionen Strafe zahlen. Dabei haben sie sicherlich einige Konkurenten aus dem Weg geschaftt. Mein Urteil wäre die 180 Millionen + 50% des gewinns aus der zeit wo man dem betrieb das nachweisen kann. Kann ja nicht sein, das man für eine Straftat noch belohnt wird

  • baba am 21.02.2013 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Europahonig!!!

    Wieso muss man Honig um die ganze Welt schiffen und so viel Schadstoffe verbrauchen und produzieren wenn wir doch den besten Honig im eigenen Land herstellen? Typisch heutige Gesellschaft, hauptsach billig wars an der Kasse.... Alternativ wäre wenigstens Honig aus der Provence der hätte auch nicht so weite Wege hinter sich und ist günstiger als CH...