Klage

10. Januar 2016 11:33; Akt: 10.01.2016 12:42 Print

US-Firma streitet mit Salt um Logo

Hat Salt Markenrechte verletzt? Der US-Brillenhersteller Salt Optics verklagt den Schweizer Telecomriesen.

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Ähnlicher Name, ähnliches Logo. Der Mobilfunkanbieter Salt sieht sich mit einem Markenrechtsstreit konfrontiert. Der US-Brillenhersteller Salt Optics hat im Dezember eine Widerspruchsklage eingereicht gegen die Bildmarke beziehungsweise das Logo von Salt.

Das Telekomunternehmen hatte sich vergangenes Jahr von Orange auf Salt umgetauft - und sich dabei auch ein neues Logo verpasst. Der Schriftzug «Salt.» hat nun Salt Optics auf den Plan gerufen - denn das Logo des Brillenherstellers ist gleich aufgebaut.

Salt ist gelassen

Salt-Sprecherin Therese Wenger bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der «Sonntagszeitung». Sie zeigt sich aber zuversichtlich, den Streit zu gewinnen: «Der Widerspruch ist unseres Erachtens klar unbegründet, da die Marke, auf die sich der Widerspruch von Salt Optics stützt, nur für gänzlich andere Waren geschützt ist.»

Salt sehe keinerlei Überschneidungen der gegenwärtigen und geplanten Geschäftstätigkeiten mit den von der Salt Optic für ihre Marken beanspruchten Leistungen. «Es liegt somit keine Markenverletzung vor und entsprechend sehen wir dem Ausgang des Widerspruchverfahrens gelassen entgegen.»

Salt Optics auch in der Schweiz tätig

Laut der «SonntagsZeitung» vertreibt Salt Optics seine Produkte auch in der Schweiz bei 16 Brillenhändlern. Wenn die Klage abgewiesen werde, kann die US-Firma Salt auch wegen unlauteren Wettbewerbs vor Gericht ziehen.

Der Namenswechsel von Orange zu Salt hat das Unternehmen 40 Millionen Franken gekostet. Mit dem Wechsel wollte sich Salt Lizenzzahlungen für die Marke Orange von bisher jährlich 20 Millionen Franken an den ehemaligen Besitzer France Télécom sparen, dem die Marke gehört.

(woz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fire am 10.01.2016 11:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Luft um nichts

    Mal abgesehen von dem Punkt am Schluss und dem grossen S hat es ja keine Gemeinsamkeiten. Die Amys schreiben ja alles gross. Ausserdem hat das eigentliche Wort Salt weder was mit Brillen noch mit Telekommunikation zu tun. Gibts ja nicht... Was die für sinnlose Probleme haben...

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  • Martin Muff am 10.01.2016 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erneuter Namenswechsel

    Super dann heisst Orange nach Salt wohl Tequila :D

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  • Max König am 10.01.2016 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Salt...

    Es gibt gefühlte 100 Firmen mit dem Namen Salt und einige davon mit dem Punkt am Schluss. Der Streit war voraussehbar.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ironie am 11.01.2016 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich?

    so sehen also eure Problehme aus? verdorbene gesselschaft... die hoffnung ist schon lange gestorben

  • Glasflasche am 11.01.2016 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsinniger Streit

    Wenn den Unternehmen langweilig ist dann streiten sie sich mal wieder um sowas banales. Auch wenn die Ähnlichkeit gross ist, schlussendlich merkt es eigentlich keiner und von Salt Optics habe ich noch nie etwas gehört. Wäre aber nicht das erste mal das 2 Unternehmen einen ähnlichen Namen haben und trotzdem nutzen den immer noch.

  • Petra K. am 11.01.2016 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    rasch Geldverdienen

    Der Amis liebste Beschäftigung scheint das Klagen zu sein. Abgesehen vom Punkt nach dem Wort ist nichts identisch. Das erinnert an einen Hersteller der versucht hat die halbe Welt wegen runden Ecken zu verklagen. Vermutlich kommt in ein paar Monaten der Mutterkonzern von Google und verklagt alle Schulen die das Alphabet vermitteln.

  • Markus Meier am 11.01.2016 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Marke erkennbar!

    Sea Air Land Timeless. Das ist SALT. Das für die Brillen. Was Orange mit SALT. sagen will ist unklar!

  • Clöde am 11.01.2016 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Amis

    Denen geht es letztendlich nur darum einige Millionen einzufordern. Europäische Firmen zu verklagen liegt in den USA ja momentan im Trnd. Siehe VW.