Unerlaubte Geschäfte?

15. März 2012 09:29; Akt: 15.03.2012 10:10 Print

USA klagen Schweizer Finanzberater an

Im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA haben die US-Behörden zwei weitere Schweizer Banker angeklagt. Der Vorwurf: Verschwörung und die Führung unerlaubter Geldüberweisungsgeschäfte.

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Ein ehemaliger UBS-Kundenberater und ein unabhängiger Vermögensverwalter sollen insgesamt 247 Millionen Franken veruntreut haben. (Bild: Keystone)

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Der Steuerstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz nimmt kein Ende. Am Mittwoch klagten die US-Behörden zwei Schweizer Finanzberater an.

Einem früheren Kundenberater der Grossbank UBS und einem unabhängigen Vermögensverwalter werfen sie vor, US-Steuerzahlern geholfen zu haben, Geld vor den Finanzbehörden zu verbergen.

Beim früheren UBS-Mitarbeiter handle es sich um 128 Millionen Franken, beim Vermögensverwalter um 120 Millionen Franken. Die Anklage in den getrennten Verfahren laute auf Verschwörung und die Führung unerlaubter Geldüberweisungsgeschäfte. Den Angaben zufolge leben die Angeklagten in der Schweiz und wurden nicht verhaftet.

Geld und Informationen

Insgesamt sind in den USA bisher mindestens zwei Dutzend Schweizer Banker und Dutzende von US-Kunden angeklagt worden. Zudem stehen elf Schweizer Banken im Visier der Amerikaner. Die älteste Bank der Schweiz, Wegelin, wurde angeklagt. Die Amerikaner verlangen neben Geld auch Kundendaten.

Die Angriffe gegen Schweizer Banken begannen 2007 mit einer Untersuchung gegen die UBS. Das Verfahren endete damit, dass die grösste Schweizer Bank 780 Millionen Dollar zahlte und Informationen von rund 4450 Kunden preisgab.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kevin Paul D. am 15.03.2012 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu viel ist zu viel!!!!!!

    Jetzt reicht's!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kevin Paul D. am 15.03.2012 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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