Dino-Schädel und Goldhemd

21. April 2018 11:16; Akt: 21.04.2018 11:53 Print

Was sich Millionäre alles leisten

Von Filmrequisiten bis zum Gold-Shirt – das sind die ungewöhnlichsten Dinge, die sich die Reichen leisten. Und warum? Weil sie es können.

Ob teure Frisur oder Diamantenhandy - diese Dinge können sich nicht alle leisten. (Video: 20M mit Bildern von Keystone, Stuart Hughes und Google Earth)
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Ein gutes Essen im Restaurant, neue Schuhe oder vielleicht sogar mal eine Woche Ferien – das sind alles Dinge, die man sich gelegentlich mal leistet, solange es im Budget liegt. Was wäre aber, wenn dieses weniger eingeschränkt wäre, als es für den Grossteil der Bevölkerung ist? Hier sieben besonders extravagante Dinge, die sich Millionäre geleistet haben:

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So viel Geld...

• Teuerste Frisur der Welt (20'000 Franken)
Hassanal Bolkiah, Sultan des südostasiatischen Staats Brunei, gönnte sich 2009 den wohl kostspieligsten Haarschnitt der Welt. Umgerechnet fast 20'000 Franken soll er Berichten zufolge für die Frisur ausgegeben haben. Der Coiffeur Ken Modestou erhielt mehrere Tausend Franken, der Hauptanteil der Kosten entstand aber dadurch, dass der Sultan Modestou eigens von London zu sich nach Brunei fliegen liess. Um den Coiffeur vor einer möglichen Schweinegrippe-Ansteckung zu schützen, bezahlte Bolkiah für eine Einzelkabine im Flugzeug.

• Shirt aus purem Gold (207'000 Franken)
Der indische Geschäftsmann und Politiker Pankaj Parakh ist auch bekannt als «der Mann mit dem goldenen Shirt». Er liess sich nämlich das teuerste T-Shirt der Welt fertigen. Es besteht mit Ausnahme einer dünnen Stoffschicht zum Schutz der Haut aus purem 18- bis 22-karätigem Gold und kostet laut CNBC umgerechnet rund 207'000 Franken. Das Goldhemd wiegt über 4 Kilogramm.

• Dinosaurier-Schädel (260'000 Franken)
Der US-Schauspieler Nicolas Cage ersteigerte 2007 den Schädel eines Tyrannosaurus für umgerechnet über 260'000 Franken. Bei der Auktion überbot Cage seinen Schauspielerkollegen Leonardo DiCaprio. Doch knapp zehn Jahre später stellte sich heraus, dass der Schädel aus der Mongolei gestohlen worden war. Cage musste ihn daraufhin der mongolischen Regierung zurückgeben.

• James Bonds Auto (810'000 Franken)
Tesla-Gründer Elon Musk kaufte auf einer Auktion den Lotus Esprit, der im Film «Der Spion, der mich liebte» zu sehen ist. Im Film ist James Bond mit dem Gefährt sowohl an Land als auch unter Wasser unterwegs. Dazu transformiert sich das Auto auf Knopfdruck in ein U-Boot. Umgerechnet rund 810'000 Franken bezahlte der Milliardär für das Fahrzeug. Laut Berichten war er enttäuscht, als er erfuhr, dass der Lotus sich in Wirklichkeit nicht transformieren lässt, und plant, ihn dahingehend zu modifizieren.

• Katzengesicht (3,8 Millionen Franken)
Die gebürtige Schweizerin Jocelyn Wildenstein hat Berichten zufolge umgerechnet fast 4 Millionen Franken für Gesichtsoperationen ausgegeben. Das Ziel: Die Frau wollte wie eine Katze aussehen. Darum wird Wildenstein oft als Catwoman bezeichnet. Erst kürzlich stritt sie jedoch ab, sich überhaupt jemals unters Messer gelegt zu haben. Ihr Ex-Ehemann Alec Wildenstein soll derartige Gerüchte in die Welt gesetzt haben. Ihr Aussehen erklärt die Frau mit ihren Schweizer Wurzeln.

• Teuerstes iPhone der Welt (14 Millionen Franken)
Ein chinesischer Geschäftsmann, der nur unter dem Namen Joe bekannt ist, gab 2013 eine Sonderanfertigung des iPhone 5 in Auftrag. Als Home-Knopf wurde ein 26-karätiger schwarzer Diamant verbaut. Das Handy-Gehäuse ist aus Gold und mit 600 weissen Diamanten geschmückt. 53 davon bilden das Apple-Logo auf der Rückseite des Geräts. Insgesamt ist das Handy laut Herstellerangaben mit einem Wert von umgerechnet 14 Millionen Franken das bisher teuerste iPhone der Welt.

• Name auf Insel (Preis unbekannt)
Der arabische Scheich Hamad bin Hamdan Al Nahyan wollte, dass man seinen Namen aus dem All sehen kann. Darum liess er 2011 «HAMAD» auf seiner privaten Insel in riesigen Schriftzügen in den Sand graben. Wie viel das gekostet hat, ist unbekannt. Jedenfalls war der Name zwei Jahre später wieder verschwunden. Geschäftspartner des Scheichs hätten die Gräben wieder aufgefüllt, sie verrieten aber nicht, warum.

(rkn)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maler50 am 21.04.2018 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie ich hörte

    Wie ich hörte soll es auch Millionäre geben welch ganz normal geblieben sind.Wenn dann sind diese Bodenständige Leute ein Vorbild! Die im Artikel genannten haben doch einfach einen an der Waffel!

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  • Andy am 21.04.2018 12:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut so!

    Toll, dass die Millionäre das Geld ausgeben! Nur das schafft Arbeitsplätze und verteilt das Geld. Auf dem Bankkonto bringt es der Allgemeinheit nichts.

    einklappen einklappen
  • Na sowas? am 21.04.2018 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Das letzte Hemd...

    hat keine Taschen. Das sollte sich jeder Gutbetuchter zu Herzen nehmen und ein bisschen Leid mindern, anstatt nur mit Geld rumzuschmeissen was wieder denen zu Gute kommt die es gar nicht nötig haben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Martial2 am 22.04.2018 22:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin nicht neidisch...

    Was solls entweder hat man Grips oder Geld... Zusammen ist es selten den Fall.

  • Wakka am 22.04.2018 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es sich lohnt

    wenn ich ein Handy klauen würde dann den vom Joe.

  • Agent-Orange am 22.04.2018 15:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hätte hätte

    Wenn ich das Geld hätte, hätte ich mir den Lotus Esprit auch gekauft. Dann würde aber definitiv noch ein Aston Martin DB5, Dodge Charger "General Lee", Eleanor und ganz bestimmt noch ein DeLorean DMC12 BTTF-Replica. Leider habe aber kein Geld somit muss ich mich mit meinem Bobby car und meinen Matchbox Autos zufrieden geben xD

  • T. M. am 22.04.2018 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Woher kommt das Geld?

    Überfluss und Luxus für einige Wenige. Und das immer mehr auf dem Buckel der Arbeitenden und mit Segen von einseitiger Klientelpolitik. Und viele fallen noch darauf rein.

  • Mitschuldiger am 22.04.2018 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    same, same

    aber billiger. Wenn ich zusammenrechne was ich mir schon für sinnloses Zeugs gekauft habe. Davon könnten irgendwo auf der Welt ganze Familien ernährt werden. Und ich bin überhaupt nicht reich.