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23. Oktober 2016 12:07; Akt: 24.10.2016 12:43 Print

Welches Krankenkassen-Modell lohnt sich für mich?

Hausarzt oder HMO? Und wie ist es, wenn es sich um einen Notfall handelt? Comparis-Krankenkassenexperte Felix Schneuwly beantwortet wöchentlich eine Leserfrage.

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Leser P. aus Winterthur: Bei der Krankenkasse gibt es doch verschiedene Modelle. Wie unterscheiden sich diese und welches lohnt sich für mich?

Comparis-Experte Felix Schneuwly: Wer sich nicht für das Standardmodell, sondern für ein alternatives Versicherungsmodell entscheidet, schränkt die freie Arztwahl ein und bekommt dafür in der Grundversicherung einen Prämienrabatt um die 20 Prozent, ohne auf medizinische Qualität zu verzichten.

• Versicherte mit einem Telmed-Modell lassen sich stets zuerst telefonisch durch medizinische Fachpersonen beraten, wenn sie gesundheitliche Probleme haben. Bei manchen Telmed-Modellen wird vorgeschrieben, zu welchem Arzt bzw. in welches Spital man bei Bedarf gehen muss, bei anderen ist diese Wahl frei.

• Wer ein Hausarzt-Modell hat, geht im Krankheitsfall immer zuerst zum Hausarzt. Der Hausarzt muss auf der Hausarztliste der eigenen Kasse stehen. Ohne Überweisung des Hausarztes darf man nicht zu einem Spezialarzt.

HMO-Versicherte verpflichten sich, im Krankheitsfall immer zuerst in die HMO-Gruppenpraxis gemäss Police zu gehen. HMO-Zentren haben den Vorteil, dass dort auch Spezialärzte tätig sind.

Bei all diesen Modellen sind Notfälle, jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen sowie Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt von der vorgängigen Meldepflicht oder dem Aufsuchen des Hausarztes bzw. des HMO-Zentrums ausgenommen.

Bezahlen Sie zu viel Prämien? Finden Sie es heraus mit dem Krankenkassenrechner von Comparis.ch!

Dieser Inhalt wurde von Comparis.ch erstellt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura Stern am 23.10.2016 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Tipps, aber...

    was machen Familien, die bereits seit 5 Jahren ein alternatives Modell mit Hausarzt gewählt haben, die höchste Franchise und auf alles zusätzliche bereits verzichten? Die Einsparung von den genannten 20% sind nach 3-5 Jahren dahin, der Lohn ist gerade mal um 0.8% gestiegen, falls überhaupt.

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  • Schwarzbär am 23.10.2016 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Telemed No-Go

    Wir hatten nur extrem schlechte Erfahrungen mit Telemed. Da ist zuerst nur eine einfache Telefonistin ohne Ausbildung. Bis dann endlich eine Fachperson zu sprechen ist, wartet man Stunden auf einen Rückruf und bekommt nutzlose Tipps. Danach wird versucht jegliche Arztbesuche zu vermeiden und wenn man dann doch endlich gehen kann sind die Infektionen so weit dass nur noch starke Antibiotika helfen. Nein Danke, diese Modell haben wir hinter uns.

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  • Julia am 23.10.2016 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Hausarztmodell ist eine tolle Sache

    Natürlich unter der Voraussetzung, man hat einen Hausarzt zu dem das Verhältnis stimmt. z.B. jährliche Gyni-Kontrollbesuche müssen übrigens jeweils nicht mit dem Hausarzt abgesprochen werden, auch wer z.B. wegen Asthma regelmässig zu einem Spezialisten muss, muss nicht erst den Hausarzt fragen. Somit - unkompliziert und effizient: Unnötige, teure Spezialistenbesuche wegen falscher Selbstdiagnose werden auf ein minimum reduziert.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Joa am 25.10.2016 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krankassenprämien

    Danke Frau Dreyfuss, Sie und Ihre Genossen haben uns diese Misere eingebrockt! Eigentlich sollten die damaligen JA-Stimmer/innen diese leidigen Prämienaufschläge bezahlen müssen!!! Achtung! So geht's auch bei der Abstimmung zu Energiewende!!!!

  • Joujou am 25.10.2016 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krankenkassen

    Ich frage mich, warum erhalten Menschen die wenig bis nie zum Arzt gehen keinen Bonus? Kenne Leute die gehen viel in die Massage, machen jede Therapie obwohl es ihnen nichts nützt, benützen alles, weil sie dies nicht selber zahlen müssen. Ein riesiger Misstand. Im TV und überall Reklame für jegliche Angebote. Prämienverbilligung gehört der ganzen Bevölkerung anteilmässig. Ich habe eine richtige Wut weil niemand dieser Branche echt was ändert an diesen horrenden Kosten! Es gäbe x Möglichkeiten!! Jedes Jahr ein grosses Palaver und nichts geschieht!!! Schande der Verantwortlichen!!!

  • Al Bundy am 25.10.2016 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Woher nehme ich als AHV-Rentner nun

    die zusätzlichen CHF 60.--? Jedes Jahr die selbe Leier! Die KK wird teurer, die AHV bleibt gleich! Wie habt ihr euch das längerfristig vorgestellt?

  • Sally am 24.10.2016 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hypochonder

    Schuld an den immer höher steigenden KK Prämien, sind diejenigen, welche wegen dem kleinsten Bobo zum Arzt rennen.

    • chevispark am 24.10.2016 23:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sally

      und die 100tausende die wir mitfinanzieren müssen und keine Prämien zahlen !!!

    • A.B. am 25.10.2016 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @chevispark

      Hab ich meiner KK auch schon vorgeworfen. Die sagen einfach das stimmt nicht. Ja wer bezahlt denn die Prämien für diese Leute ? Die sind einfach nicht ehrlich. Wollen uns glauben lassen, dass das nicht stimmt. Diese Gesellschaft ist einfach nur verlogen.

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  • HMO-Modell am 24.10.2016 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Versicherter 30 jährig

    die Prämie steigt um ca. 5% mein Lohn steigt um 0.0 % trotz Teuerung von 0.75%... Franchise habe ich bereits seit meinem 18. Lebensjahr auf dem maximum, bin immer beim günstigsten Anbieter und habe keine Zusatzversicherung. Trotzdem steigt die Prämie Jahr für Jahr. In den letzten zwei Jahren ist sie um mehrere Hundert Franken im Jahr gestiegen. So kanns nicht weiter gehen!