Security, Hygiene, Tod

24. Dezember 2018 21:46; Akt: 24.12.2018 21:46 Print

Zehn schockierende Fakten rund ums Fliegen

von Raphael Knecht - Schlafende Piloten, zu wenig Sprit, Insekteneier im Trinkwasser: Hier sind zehn Fakten, an die Sie nie gedacht hätten.

Top Ten der Flug-Fakten. (Video: Glomex)

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Was haben Ziegenopfer mit dem Fliegen zu tun? Ist das Cockpit zu gut abgesichert? Und wie sauber sind eigentlich die Klapptische im Flugzeug? Die Antworten sehen Sie in den Top Tenim Video oben. Eine Auswahl aus der Liste:

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Turbulenzen können Crashs verursachen

Viele Fluggäste haben panische Angst vor Turbulenzen. Dafür gibt es tatsächlich einen Grund. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, kam es schon vor, dass Turbulenzen ein Flugzeug zum Absturz gebracht haben: 1966 crashte Flug BOAC 911, eine Boeing 707, über dem Fujiyama wegen heftiger Turbulenzen.

Tote dürfen in die 1. Klasse

Was passiert, wenn jemand im Flugzeug stirbt? Laut einem Ausbilder von British Airways wird die Crew angewiesen, den Toten in die 1. Klasse zu schaffen, ihn anzuschnallen und ihn mit einer Decke bis zum Hals abzudecken. Früher erhielten die verstorbenen Passagiere sogar noch eine Sonnenbrille, eine Zeitung und einen Wodka Tonic – so sah er eher schlafend als tot aus.

Schosskinder leben riskant

Kleinkinder oder Babys unter zwei Jahren, die auf dem Schoss der Eltern mitfliegen, sind von den Anschnallregularien der US-Behörde für zivile Luftfahrt befreit. Zwar bieten praktisch alle Airlines einen Zusatzgurt, mit dem die Schosskinder angeschnallt werden können, aber es gibt keine Pflicht, die zu nutzen. Dabei sind die Arme der Eltern in Extremsituationen wie starke Turbulenzen nicht in der Lage, das Kind festzuhalten. Studien zeigen, dass Schosskinder ein erhöhtes Risiko haben, sich zu verletzen oder sogar zu sterben. 1989 ist ein Kind aus genau diesem Grund bei einem United-Crash gestorben.

Cockpits halten einer Handgranate stand

Nach 9/11 wurden Cockpit-Türen verstärkt, sodass sie nun sogar einer Handgranate standhalten können. Pilot und Co-Pilot können sogar verhindern, dass Crew-Mitglieder mit Zugangscode nicht mehr ins Cockpit gelangen können. Das kann aber dazu führen, dass im Ernstfall niemand ins Cockpit gelangt, um einen Absturz zu verhindern.

Wartung mittels Ziegenopfer

Nicht alle Wartungsfirmen richten sich nach den gleichen Standards: Nepal Airlines, die zu einer der unsichersten Fluggesellschaften gehört, versuchte 2007 ein Elektronikproblem zu lösen, indem die Angestellten zwei Ziegen einem Hindu-Gott opferten. Immerhin: Die betroffene Boeing 757 überstand ihre nächste Reise komplett unbeschadet.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Content-Kooperation mit Pro 7/Sat 1.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zufälliger Leser am 24.12.2018 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wow wow...

    Wow... das Niveau des Journalismus ist im freien Fall. Schöne Weihnachten.

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  • Hetzreportage am 24.12.2018 22:16 Report Diesen Beitrag melden

    Aktuelle Vorfälle

    Wow... Ein Flugunglück von 1966! Vor 60 Jahren!...

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  • Rolf am 24.12.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Logik für Redakteure

    "...verhindern, dass Crewmitglieder nicht mehr ins Cockpit gelangen können"? Schon mal gehört, dass eine doppelte Verneinung eine Bejahung ergibt?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nerd am 25.12.2018 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schaurig

    Ein Unfall von 1989 belegt eine Gefahr. Wieviele Menschen sind seither geflogen. Solche 'Artikel' wären das Papierbnicht wert..... aber online....

  • Andreas Moser am 25.12.2018 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn!

    Was suchen eigentlich Entertainment-Beiträge aus Blogs ohne Quellen auf ner News-Seite?! Nur schon zu 1.: Seit 2016 gibts neue EU-Richtlinien betr. Ruhezeiten für Piloten: mehr als 10-13h auf 1-4 Flügen pro Tag liegen nicht drin. Und was interessieren uns amerikanische Lari-Fari-Flugregularien oder Nepal-Airlines-Ziegenopfer?!

  • Serafin C am 25.12.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur traurig

    Ganz im Ernst, kaum gehts ums Fliegen ist das Niveau des Journalismus einfach nur kläglich tief. Es geht nur noch darum den Leuten Angst zu machen. Traurig.

  • new generation am 25.12.2018 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    wenn wieder mal einer runter kommt

    freue ich mich darüber, schnell mache ich paar geile fotos und videos, ich gehöre ja schliesslich zur modernen bachelor-generation.

  • Flugbegleiter am 25.12.2018 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit?

    Mit was da für Fakten wieder einmal um sich geschleudert werden, einfach um Leser zu garantieren...Schon mal wirtschaftlich erfolgreiche Airlines im Jahr 2018 zu diesen Themen befragt? Dann wäre dieser Beitrag definitiv anders herausgekommen! Ich arbeite selber als Flight Attendant seit 1,5 Jahren und kann mit gutem Gewissen sagen, dass 90% der Aussagen und des Artikels alles andere als wahrheitsgetreu sind! Merry Flightmas ;-)