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13. Mai 2015 16:27; Akt: 13.05.2015 16:27 Print

Natürliche Helfer gegen den Muskelkater

Muskelkater ist eine harmlose, wenn auch schmerzhafte Angelegenheit – und lässt sich gut mit natürlichen Mitteln lindern.

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Der Ursprung des Begriffs Muskelkater leitet sich her aus dem Wort Katarrh (Entzündung, Herabfluss). Das so benannte Phänomen stellt sich meist nach ungewohnten oder häufigen Abbremsbewegungen und bei starker Belastung ein: beispielsweise bei einem Tennismatch nach einer Winterpause, einer zu starken Belastung im Fitnessstudio oder bei ungewohntem, langem Bergablaufen.

Die Medizin ging bis vor einigen Jahren davon aus, dass Muskelkater durch Milchsäure (Laktat) im Muskel entsteht. Neue Studien zeigen, dass es sich um Mikroverletzungen der Muskelfasern handelt, die mit einer Entzündung einhergehen. Das ist ungefährlich. Doch durch die Entzündung lagert sich im Muskel Wasser ab, was einen Dehnungsschmerz auslöst. Die Entzündungsstoffe selbst verstärken die Schmerzen. Häufig folgt auf Muskelschmerzen eine reflektorische Anspannung der Muskeln. Diese vermindert die Durchblutung in den Gefässen weiter und führt zu noch mehr Schmerzen.

Vorsicht bei lang andauernden Schmerzen

Der Muskelschmerz erreicht bei einem Muskelkater normalerweise nach 2 bis 3 Tagen seinen Höhepunkt, da dann die Entzündungsstoffe aus dem Muskel gespült werden und die Nerven reizen. Klingt er jedoch nach rund einer Woche nicht ab, könnte eine andere Problematik dahinterstecken und ein Besuch beim Hausarzt ist empfehlenswert. In jedem Fall gibt es eine ganze Menge an natürlichen Mitteln und Vorkehrungen, die helfen können, den Muskelkater zu lindern (siehe Bildstrecke).

Muskelkater muss nicht sein

Eine rund 15-minütige leichte Aufwärmphase vor einer intensiveren Sporteinheit fördert die Durchblutung und Funktionsfähigkeit der Muskeln. Nach dem Training hilft eine Phase mit abnehmender Intensität der Belastung dabei, den Muskeltonus wieder langsam zu senken. Untrainierte Muskeln müssen sich immer langsam an neue Belastungen gewöhnen. Dies kann durch eine moderate und kontinuierliche Steigerung der Belastungsintensität erreicht werden. Die Berücksichtigung dieser Fakten hilft Ihnen, einem Muskelkater vorzubeugen.

Falls alle Stricke reissen und der Muskelkater Sie trotz aller Vorsicht heimsucht – geniessen Sie ihn. Immerhin ist er ein Beweis Ihrer Anstrengung.

Weitere Ratschläge finden Sie unter: Helsana.ch