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Serotonin-Kick

26. November 2015 13:13; Akt: 26.11.2015 15:07 Print

Das hilft gegen Müdigkeit und Winterdepression

Erschöpft, angeschlagen und lustlos: Schlägt Ihnen die feuchte Kälte aufs Gemüt? Wir haben Tipps, wie Sie auch an dunklen Tagen dem Winterschlaf trotzen.

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Gegen Ende des Jahres halten wir uns weniger im Freien auf, das fehlende Tageslicht und die Wetterumstellung machen uns müde. Doch das Tageslicht spielt eine sehr wichtige Rolle, da es die Ausschüttung von , unserem «Muntermacherhormon», ankurbelt. Sein Gegenspieler, das «Schlafhormon» Melatonin wird hingegen Ende Herbst aktiv. Eigentlich eine ideale Vorbereitung für den Winterschlaf , doch Serotonin wirkt auch auf Wahrnehmung, Temperaturregulation, Schmerzempfinden, Appetit und Sexualverhalten. Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen und aggressives Verhalten können durch einen Serotoninmangel begünstigt werden. ) nur im Restkörper einen direkten Einfluss. Damit Serotonin im Hirn als Muntermacherhormon gebildet wird und unsere Stimmung erhellt, muss es dort täglich aus der Vorstufe gebildet werden. Bewegen Sie sich daher auch an Herbsttagen regelmässig, da dieser Vorgang durch körperliche Aktivität unterstützt wird. und lässt uns gut schlafen. Während der Wintermonate bleibt der Melatoninspiegel aber auch während des Tages erhöht. Müdigkeit, Schlafstörungen und Winterdepression können die Folge sein. und einen gesunden Schlaf: Als Vorstufe von Serotonin und Melatonin sorgt die Aminosäure Tryptophan für gute Laune und einen gesunden Schlaf. Alle eiweissreichen Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Käse, aber auch Nüsse, Samen, Getreide, Hülsenfrüchte und gewisse Gemüse wie grüne Bohnen oder Früchte wie Bananen enthalten Tryptophan. Doch das durch die Ernährung aufgenommene Tryptophan muss zuerst die Blut-Hirn-Schranke passieren, um anschliessend in Serotonin umgewandelt werden zu können. . Die Bewegung vertreibt nicht nur die Müdigkeit, sondern unterstützt auch die Bildung weiterer Glückshormone und hält den Kreislauf in Gang. Auch wenn abends das Sofa lockt - raffen Sie sich kurz auf und bewegen Sie sich regelmässig. Ob zügiges - Hauptsache es macht Ihnen Spass! auf den Tisch: Sorgen Sie für eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, essen Sie 2 Handvoll Früchte täglich und bevorzugen Sie Vollkornprodukte. So stärken Sie zudem Ihr I um gesund durch den Winter zu kommen. Nüsse, Vollkornprodukte wie auch eine kleine Handvoll Trockenfrüchte unterstützen die Produktion von Glückshormonen und stärken unser Nervenkostüm durch ihren Magnesiumgehalt. Die stimulierende Wirkung des Kaffees ist zwar nachgewiesen, doch nimmt sie beim regelmässigen Konsum koffeinhaltiger Getränke ab (Gewöhnungseffekt). (Endorphinen) auf die Schärfe reagiert. kann sinnvoll sein. Auch lohnt es sich, bei ständiger Müdigkeit, Erschöpfung, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen die Eisenwerte (Hämoglobin und Ferritin) zu überprüfen. Achten Sie auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, und klären Sie die Einnahme von bei einer ausgewiesenen Fachperson ab. Die Schlafqualität ist ausschlaggebend, ob Sie sich am nächsten Tag fit fühlen. Innerhalb von fünf Minuten einschlafen können, durchschlafen und zwischen sechs und acht Uhr von selbst erholt aufzuwachen sind Merkmale von gutem Schlaf. Für Erwachsene wird eine Schlafdauer von empfohlen. erhöht sich die Schlafqualität massgeblich. Legen Sie Tablet und Laptops möglichst beizeiten weg und nehmen Sie diese gar nicht erst ins Schlafzimmer, denn das Licht dieser Bildschirme hemmt die körpereigene Melatoninproduktion (Schlafhormon). Alkohol kann zwar müde machen, doch der Schlaf wird weniger tief und unruhig. Auch Nikotin wirkt als Schlafhemmer, da dieser Stoff eine anregende Wirkung hat. vor dem Schlafengehen belasten den Körper zudem, die Regenerationsfähigkeit und die Schlafqualität nehmen ab. Gute Nacht!

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Schlafmangel hat einen negativen Einfluss auf das Körpergewicht. Falls Sie abnehmen möchten, achten Sie darauf, genügend zu schlafen. Denn wenn Sie ausgeschlafen sind, fühlen Sie sich auch fitter und haben mehr Energie für Bewegung und Sport.
•Laut einer Umfrage beträgt die durchschnittliche Schlafdauer bei der Schweizer Bevölkerung werktags 7,5 und an freien Tagen 8,5 Stunden. Die durchschnittliche Schlafdauer hat sich in den letzten knapp 30 Jahren um mehr als eine halbe Stunde verkürzt.
•Mühe mit Entspannen und Einschlafen? Nutzen Sie die entspannende und beruhigende Wirkung von Lavendel als ätherisches Öl in einem Duftlämpchen, als Lavendel-Fussbad oder auch als Lavendel-Duftkissen.
•Kommen Sie morgens nur schwer in die Gänge? Auch wenn es Überwindung kostet: Duschen Sie abwechselnd kalt und warm. Die Wechseldusche regt Ihren Kreislauf an und macht Sie munter.

Nutzen Sie die kalten, nebligen Tage auch dazu, wie die Natur einen Gang zurückzuschalten, den übervollen Terminkalender zur Seite zu legen, um innerlich zur Ruhe zu kommen und sich auf die kommende Weihnachtszeit zu freuen.


Mehr Informationen unter www.helsana.ch

(gss)