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Sophia Thiel

12. November 2018 20:01; Akt: 23.11.2018 11:42 Print

Vom «Pummelchen» zum Fitnessmodel

von Sulamith Ehrensperger - Vom «Pummelchen» zum Fitnessmodel und Vorbild unzähliger Frauen. Starbloggerin Sophia Thiel über Muskeln, Meal-Prep und Mogelpackungen.

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Ihre Transformation machte Sophia Thiel zum Fitnessstar. Ihre Motivation: «Seit der Kindheit war ich übergewichtig und fühlte mich unwohl in meiner Haut», erzählt sie. Innerhalb von zwei Jahren schaffte sie, wovon andere nur träumen: Über 20 Kilo weniger und eine Topfigur. «Ich wollte mich gut fühlen und selbstbewusster sein, also startete ich meine ersten Abnehmversuche mit bewusster Ernährung und Sport.» «Heute bin ich eine selbstbewusste, starke Athletin, die es glücklich macht, sportlich neue Ziele zu erreichen und dabei viele Frauen zu einem gesunden, aktiven Lebenstil zu inspirieren.» Mehr als 1,3 Millionen folgen der 23-Jährigen auf Instagram. Die Fitness-Influencerin trainiert im 4er-Split, also jede grosse Muskelgruppe mindestens einmal pro Woche. Auch Cardio steht auf dem Programm. «Ich arbeite und trainiere unter Profibedingungen und will dabei immer noch besser werden. Der Körper ist eine riesige Baustelle, insofern ist da noch einiges, was getan werden kann.» Sophia Thiel hat ihren eigenen Youtube-Kanal und ein eigenes Fitness- und Ernährungsprogramm. «Sportlicher Ehrgeiz ist wichtig, aber Ruhm und Anerkennung sollten nicht eigene Ziele und Wünsche überlagern», sagt Thiel. Auch Sophia Thiel hat Vorbilder in der Fitnesscommunity: Michelle Lewin, Dana Linn Bailey und ihr Trainer Ercan Demir. Besonders viel Motivation zieht sie aus ihrer Community. «Ihre Erfolgsgeschichten, der Zuspruch und die zahllosen positiven Feedbacks inspirieren und motivieren mich jeden Tag.» Nun will die Influencerin wieder zurück auf die internationalen Wettkampf-Bühnen. Nächstes Jahr will sie in den USA ihre Kräfte mit den besten aus der Fitnesswelt messen.

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Sophia Thiel, du warst unzufrieden mit deiner Figur. Heute bist du die bekannteste Fitnessbloggerin im deutschsprachigen Raum. Wie hat dich diese Transformation verändert?
«Letztlich hat der Fitnesssport mich nicht nur körperlich, sondern auch mental stark positiv beeinflusst. Ich weiss jetzt, dass ich mit Willen, Fleiss, Disziplin, der richtigen Einstellung und dem richtigen Umfeld nahezu alles erreichen kann. Heute bin ich eine selbstbewusste, starke Athletin, die es glücklich macht, sportlich neue Ziele zu erreichen und dabei viele Frauen zu einem gesunden, aktiven Lebensstil zu inspirieren.»

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Folgen Sie Fitness-Influencern in der Social-Media-Welt?

Fitnessstars in der Social-Media-Welt sind für viele ein Ansporn, ihre Ziele zu erreichen. Laut Studien sind junge Frauen jedoch schon nach einer halben Stunde bei Instagram deutlich unzufriedener mit sich.
«Ich denke, es hängt sehr stark davon ab, welchen Influencern man folgt. Ich bin auf Instagram ganz einfach Sophia, so, wie mich meine Community seit Jahren kennt, und nehme meine Follower auf meine ganz persönliche Reise mit. Und ja, klar versuche ich, möglichst schöne Bilder zu posten, ich bleibe dabei aber immer mich selbst.»

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Manche Frauen gründen ein Social-Media-Profil, um sich unter den Augen der Öffentlichkeit zum Sixpack oder zur Traumfigur zu trimmen. Nicht selten treibt sie ihr Ehrgeiz oder auch falsche Vorstellungen in eine Sport- oder Esssucht. Wie gehst du damit um?
«Ich denke die beiden wichtigsten Dinge sind die Einstellung und das Ziel. Was will ich erreichen und warum? Das gilt für fast alles im Leben. Entscheidend ist dabei, das Richtige zuerst immer für sich zu tun und nicht für andere Menschen. Sportlicher Ehrgeiz ist wichtig, aber Ruhm und Anerkennung sollten nicht eigene Ziele und Wünsche überlagern. Ich stelle mir gern vor, wo ich in einem Jahr bin und wie sich das für mich anfühlen könnte. Ich beobachte dabei beispielsweise meinen körperlichen Entwicklungsprozess sehr genau und freue mich über jeden noch so kleinen Fortschritt.»

Ich nehme an, deine Social-Media-Profile sind auch für dich ein Hauptmotivationsgrund, so diszipliniert an dir zu arbeiten. Was motiviert dich noch?
«Ich liebe den Sport und er ist fester Teil meines täglichen Lebens. Ich arbeite und trainiere unter Profibedingungen und will dabei immer noch besser werden. Der Körper ist eine riesige Baustelle, insofern ist da noch einiges, was getan werden kann. Besonders viel Kraft und Motivation ziehe ich aus meiner Community: Ihre Erfolgsgeschichten, der Zuspruch und die zahllosen positiven Feedbacks inspirieren und motivieren jeden Tag.»

Welche Vorbilder inspirieren dich oder anders gefragt: Wo holst du dir deine Inspiration in der Fitnesswelt?
«Ich finde viele Personen inspirierend, besonders sind für mich Michelle Lewin, Dana Linn Bailey und natürlich mein Trainer Ercan Demir.»

Verrätst du uns den ultimativen «Sophia-Thiel-Trainingsplan» oder zumindest deine wöchentliche Struktur?
«Ich trainiere in der Regel im 4er-Split jede grosse Muskelgruppe mindestens einmal pro Woche. Vor Wettkämpfen oder besonderen Anlässen trainiere ich täglich. Natürlich gehört auch regelmässiges Cardiotraining dazu.

Hast du Lieblingsübungen oder solche, die du besonders effektiv findest?
«Ich trainiere alles gern, aber in der Tat mag ich am meisten das Training für die Schultern.»

Ketogen, Low-Carb, Vegan – was heute angesagt ist, ist morgen schon wieder vorbei. Welches sind deine wichtigsten Ernährungstipps?
«Ich bin ein echter Meal-Prep-Maniac, das heisst, dass ich vorkoche. In der Regel bereite ich innerhalb von 40 Minuten mein Essen für die nächsten zwei Tage vor. Ich achte dabei vor allem auf die Qualität; ich verwende beispielsweise nur cleane, unverarbeitete Lebensmittel. Ich vermeide Zucker, Fast Food, Alkohol, schlechte Fette etc. – ansonsten esse ich, worauf ich Lust habe. Morgens gern meinen Frühstückskuchen oder Protein-Muffins.»

Welche zukunftsnahen Ziele hast du noch in deinem Leben?
«Ich will die Welt sehen und mich sportlich natürlich ganz klar weiterentwickeln. Dazu gehört auch, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Derzeit arbeite ich mit meinem Team daran, den ersten wichtigen Schritt zu machen: kommendes Jahr wieder an Wettbewerben teilzunehmen.»