Schnäppchen

25. Januar 2019 11:54; Akt: 25.01.2019 11:54 Print

Frau verkauft Millionen-Haus für 25 Dollar

von Meret Steiger - Eine Kanadierin sorgt mit einem Facebook-Post für Aufsehen: Sie will ihr 1,7-Millionen-Haus für einen Bruchteil der Summe verkaufen.

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Die Aussichten auf ein Eigenheim sind für junge Menschen derzeit nicht gerade rosig. Für genau die könnte der Facebook-Post der Kanadierin Alla Wagner alles ändern: Sie ist bereit, ihr Haus am See (Wert: 1,7 Millionen kanadische Dollar) für nur 25 kanadische Dollar an die richtige Person zu verkaufen.

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Die richtige Person?

Alla Wagner versucht schon seit einiger Zeit, ihr geliebtes Haus in Alberta, Kanada zu verkaufen – erfolglos. Gerade weil ihr das Haus so am Herzen liegt, wünscht sich Alla jemanden, der es so zu schätzen weiss wie sie – auch wenn er es sich vielleicht gar nicht leisten kann.

Und so war die Idee geboren, die mit Allas Facebook-Post für Aufregung sorgt: Jeder könnte in ihrem Haus wohnen. Alles, was der interessierte Käufer dafür tun muss, ist in einem 350 Wörter langen Aufsatz zu erklären, warum er das Haus bekommen soll und wie er sich das Leben darin vorstellt. Die 25 Dollar sind gewissermassen eine Schreibgebühr.

Zwischen Wäldern und Seen

Das Haus in Alberta, rund 64 Kilometer von Calgary entfernt, hat 464 Quadratmeter Wohnfläche. Es liegt in einem ländlichen Bereich zwischen Seen und Wäldern und bietet eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge.

Im Inneren befinden sich unter anderem drei Schlafzimmer, eine grosse Küche, ein Weinkeller und eine Bibliothek. Der Wert wird auf 1,7 Millionen Dollar geschätzt. In ihrem Facebook-Post erzählt Alla, wie sehr sie das Haus liebt: «Es ist ein Traum für Schriftsteller oder Künstler!»

Wettbewerb soll viel Geld einbringen

Wagner selbst zieht aus gesundheitlichen Gründen und schweren Herzens aus. Interessierte Käufer können den 350 Wörter umfassenden Aufsatz zusammen mit der Teilnahmegebühr einreichen. Die besten 500 Einsendungen werden von Wagner und einer Jury bewertet.

Und natürlich tut Wagner das nicht nur aus Selbstlosigkeit: Das Ziel wäre, mit über 68'000 Einsendungen doch noch auf die geschätzten 1,7 Millionen Dollar zu kommen. Sollten deutlich weniger Menschen mitmachen, wird der Wettbewerb abgebrochen und die Teilnahmegebühr zurückgezahlt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anakiin am 25.01.2019 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chapeau

    "Teilnahme Gebühr von 25 Dollar" Da machen sehr viele Leute mit! Und Tada, Genug Geld erhalten und was cooles noch dazu gemacht. chapeau

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  • jaylo am 25.01.2019 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alter Hut...

    Das ist der gleiche "beschiss" wir im Radio. Gewinnt eine Autobahnvignette mit nur einer SMS / Anruf. Kosten 0.50 CHF pro SMS Da haben sie die Kosten bereits nach 80 SMS gedeckt. Und mitmachen tuen sicher ein paar Hundert. Das gleiche System nur anders verpackt.

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  • greg am 25.01.2019 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Zeit

    Und wie lange wird es dauetn alle Einsendungen zu lesen?!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tina am 26.01.2019 18:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Haus

    Ja klar mache ich mit, schliesslich ist Kanada gleich um die Ecke .

  • Hubi am 26.01.2019 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    vertrauenswürdig???

    es machen sicher genügend leute mit und niemand kann verhindern, dass unter den teilnehmern eine befreundete person ist, die das haus dann zum spottpreis erhält, von tausenden subventioniert.

  • Jens am 26.01.2019 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    so einiges :-P

    Da könnte man noch so einiges mit diesem System verkaufen. Ich hätte da zB einen gebrauchten Freischwinger aus Kunstleder auf dem ich gerade sitze. Schreibt mir doch warum genau ihr diesen Stuhl bekommen sollt, und schickt doch bitte noch CHF 5.- nach :D

  • Trudi G. am 26.01.2019 15:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bekanntes System

    Letztes Jahr wurde ein Haus in Grossbritannien nach einem ähnlichen Muster "nicht" verkauft. Damals wurde die Gebühr nicht zurückgezahlt, sondern die Teilnahmesumme verlost. Obwohl weltweit viele Leute mitgemacht haben, kamen bei der Verlosung Leute aus der unmittelbaren Umgebung zum Zug. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das neue System ist cleverer, weil man den Sieger noch besser "auswãhlen" kann. Wer kann schon kotrollieren, ob wirklich der beste Brief gewonnen hat.

  • Stan Laurel am 26.01.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    dream on

    Sie will dieses Traumhaus gar nicht verkaufen! Egal ob 100'000 oder nur 10'000 Einsendungen erfolgen, es folgt der "tränenreiche" Feedback: Da nur 500 (o.ä.) Einsendungen erfolgt sind, wird der Wettbewerb abgebrochen! Was Rückzahlungen anbelangt, wird diese feine Dame sehr wahrscheinlich plötzlich an Gedächtnisschwund leiden.