Wahrzeichen

03. Oktober 2019 21:24; Akt: 03.10.2019 21:24 Print

Historisches Theater in Helsinki zu verkaufen

Ein Wahrzeichen von Helsinki sucht einen neuen Besitzer: Das berühmte Alexander-Theater steht zum Verkauf.

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Eines der bekanntesten Gebäude in der finnischen Hauptstadt Helsinki kann ersteigert werden: Das Alexander Theater sucht einen vermögenden neuen Besitzer, der nicht nur Renovationsarbeiten übernehmen würde, sondern auch sicherstellt, dass das Theater wieder seinen ursprünglichen Zweck erfüllt.

Interessenten können Angebote einreichen

Senaatti-kiinteistöt, ein finnisches Unternehmen, das die staatlichen Gebäude Finnlands verwaltet, nimmt Angebote für das Theater entgegen. Erbaut wurde es bereits 1879 von Pjotr Benard, 1950 von Architekt Aarno Raveala erweitert.

Benannt ist das Alexander-Theater nach Zar Alexander II. und es fasst bis zu 500 Personen. In den vergangenen Jahren fanden dort Kunst- und Kulturausstellungen statt, darunter Theatervorführungen, Tanz, Konzerte und Zirkusvorstellungen.

Viele Reparaturen nötig

Zwar wurde das Gebäude vom bisherigen Besitzer gewartet, es ist aber eine umfassende Renovation nötig: Die Fassade braucht eine Rundumerneuerung, die Technik im ganzen Gebäude muss ersetzt werden und vieles mehr. Die Kosten dafür werden aktuell auf rund 40 Millionen Euro geschätzt.

Wer das prestigeträchtige Gebäude kaufen möchte, der kann Angebote bei Senaatti-kiinteistöt einreichen und mit der zuständigen Maklerin Jenna Kiukkonen verhandeln. Der Käufer muss aber garantieren können, dass die Renovationen durchgeführt werden und das Theater wiedereröffnen kann.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurator am 04.10.2019 00:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schande

    Bedenklich wenn ein Staat aus Spargründen solche Kunstdenkmäler privatisiert! Gleichzeitig hat Finnland jedoch genug Geld um teure militärische Manöver durchzuführen und den Nato-Betritt zu finanzieren!!

    einklappen einklappen
  • Irrelefant am 04.10.2019 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob für das russische Theater Superlative wie "Wahrzeichen", "eines der bekanntesten Gebäude der Stadt" usw. gerechtfertigt sind. Es ist ein historisches Gebäude, das ist korrekt. Davon gibt es in der Innenstadt aber sehr viele. Helsinki hat erst letztes Jahr eine komplett neue Bibliothek eröffnet (Oodi, großer Kasten neben dem Bahnhof), Geld für Kultur ist in diesem Land schon vorhanden. Wahrscheinlich sind aber 40 Millionen Renovierungskosten für ein altes Theater einfach zu viel.

  • Herr Leherer Pünktli in Moscouw am 04.10.2019 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    ich Kaufe es Symbolisch für 5 Rubel!

Die neusten Leser-Kommentare

  • TheSwissman62 am 04.10.2019 11:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Schweiz

    Vielleicht kann das die Schweiz kaufen.

  • Herr Leherer Pünktli in Moscouw am 04.10.2019 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    ich Kaufe es Symbolisch für 5 Rubel!

  • Irrelefant am 04.10.2019 07:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob für das russische Theater Superlative wie "Wahrzeichen", "eines der bekanntesten Gebäude der Stadt" usw. gerechtfertigt sind. Es ist ein historisches Gebäude, das ist korrekt. Davon gibt es in der Innenstadt aber sehr viele. Helsinki hat erst letztes Jahr eine komplett neue Bibliothek eröffnet (Oodi, großer Kasten neben dem Bahnhof), Geld für Kultur ist in diesem Land schon vorhanden. Wahrscheinlich sind aber 40 Millionen Renovierungskosten für ein altes Theater einfach zu viel.

  • Greg-Swiss am 04.10.2019 00:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel zu teuer!

    Wer tut sich sowas an und verschleudert sein Geld, und dazu werden auch noch Forderungen gestellt! Haben die Realitätsverlust?

  • Kurator am 04.10.2019 00:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schande

    Bedenklich wenn ein Staat aus Spargründen solche Kunstdenkmäler privatisiert! Gleichzeitig hat Finnland jedoch genug Geld um teure militärische Manöver durchzuführen und den Nato-Betritt zu finanzieren!!

    • Bruno Baumgärtner am 04.10.2019 00:53 Report Diesen Beitrag melden

      Totale Schande

      Direkte Auswirkungen der neueren EU-Diktatur: Merkel und Macron haben ja letztes Jahr öffentlich dargelegt, dass eine EU-eigene Armee geschaffen wird. Komplementär zu NATO und teilweise zu den bereits bestehenden nationalen Armeen. Dass das unglaublich viel kostet ist ja jedem klar. Offenbar sind die ersten Arbeiten gestartet, ohne dass bis jetzt innerhalb der EU die anderen Nationen dazu Stellung nehmen konnten oder das EU-Parlament je abstimmen konnte.

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