Zusammenleben

08. Januar 2019 10:43; Akt: 10.01.2019 15:27 Print

Diese Typen leben in deiner Nachbarschaft

Die einen nerven gewaltig, andere wiederum werden zu dicken Freunden. Auf diesen Nachbartyp kann man treffen.

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Man kann es machen, wie man will, es ist nie recht. Die Kinder sind zu laut, ... ... die Waschküche zu wenig aufgeräumt, der Abfallsack steht zur früh vor dem Haus ... ... und die Haustür wurde zu spät abgeschlossen. Die Meckertante hat immer was zu nörgeln. Er breitet sich aus, wo er nur kann. Das Treppenhaus ist seine Schuhablage. Sein Auto stellt er konsequent auf dem Besucherparkplatz ab. Im Veloraum lagert er seine Wintersportsachen ein. Und auf der gemeinsamen Grünfläche richtet er seinen privaten Grillplatz ein. Wer so jemanden als Nachbarin oder natürlich auch als Nachbar hat, kann sich glücklich schätzen. Sie springt ein, wenn es ums Kinderhüten geht, ... ... hat immer einen Liter Milch (oder diverse Backzutaten) zum Ausleihen parat und ... ... nimmt auch das Zalando-Päckli entgegen, wenn man grad nicht zu Hause ist. Die Hausordnung interessiert ihn nicht, ... ... Ruhezeiten kennt er nicht und ... ... die Waschküche belegt er, wann immer es ihm passt. Und dann raucht er auch noch – vielleicht sogar im Treppenhaus. Kurz: Das Zusammenleben mit ihm ist alles andere als einfach. Man sieht ihn praktisch nie, man hört ihn nicht, und manchmal fragt man sich, ob es ihn überhaupt gibt. Sie hat den ganzen Tag nichts zu tun und darum liegt sie praktisch ständig auf der Lauer bzw. schaut zum Fenster hinaus oder lauscht an der Tür. Und so weiss sie alles: Wer einen eingeschriebenen Brief bekommen hat, wer die Wäsche nicht rechtzeitig aus der Maschine genommen hat ... ... und wann der Teenie von nebenan nachts nach Hause gekommen ist. Und natürlich teilt sie ihr umfangreiches Wissen gern mit der Nachbarschaft.

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Mieter oder Eigentümer, Einfamilienhaus oder Wohnung – Nachbarn hat man immer. Und mit diesen muss man zurechtkommen. Manchmal klappt das problemlos, manchmal kommt es aber auch zu Konflikten.

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In unserer Bildstrecke siehst du sechs Typen von Nachbarn, mit denen du dir die Waschküche teilst – oder zumindest die Strasse.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nadia am 08.01.2019 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Luzerneri

    Also wir (w 26, m30) leben in der Aglo in einen Wohnblock mit 8 Eigentumswohnungen. Sind alle sehr nett, ordentlich (kein Chaos im Gang) und hilfsbereit. Da ich 100% arbeite wird mein Päckli vom Nachbar entgegen genommen. Wenn die Nachbarin in die Ferien geht, schauen wir auf die Pflanzen und Tiere. Wenn jemand Hilfe braucht sei es Möbel rücken, Pakete entgegen nehmen, Backzubehör ausleihen wird selbstverständlich geholfen. Wer ein bisschen Respekt, Anstand und Nächstenliebe gelernt hat tut so was. Es müssen keine tiefen Freundschaften entstehen, ABER ein Hallo und ein nettes Lächeln hilft.

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  • Der Unsichtbare am 08.01.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Bleibt weg von mir!

    Ich bin der Unsichtbare. Ich mach keinen Lärm oder bin nervend. Ich mag einfach keine Menschen, lasst mich in Ruhe.

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  • Auslandschweizer am 08.01.2019 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Vor und Nachteil

    Unsere nächsten Nachbarn sind, egal in welcher Richtung, mindestens 2km entfernt

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ill Graben am 17.01.2019 18:34 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Besserung in Sicht

    Wir hatten im obern Stock zweimal Nachbarn welche jetzt ausziehen zu unserm grossen Glück aber es kommen ganz sicher wieder Leute aus Süd Ost Europa welche meinen der ganze Wohnblock gehöre ihnen.

  • Pico Bello am 14.01.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Alles traumhafte Nachbar/innen

    In unserer Siedlung steht Nachbarschaftshilfe und gegenseitiger Respekt an erster Stelle. Es hat ein bisschen gedauert bis wir das hinbekommen haben aber jetzt sind alle froh drum. Jeden Morgen in der Frühe versammelt sich die ganze Siedlung zum Buurezmorge. Danach wird die Schweizer Nationalhymne gesungen und jeder kann Arbeiten gehen. Am Abend trinken wir unser Feierabendbier und natürlich wird auch nochmals kurz die Hymne gesungen. So ein Ritual verstärkt den Zusammenhalt ungemein und macht uns Stolz.

  • Sira am 14.01.2019 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Stinker-Nervensägen

    Mich nerven die Stinker am meisten, wie Dauer-Raucher, und Balkon-Grillierer. Aber am Schlimmsten sind diese grausamen penetranten undefinierbaren Wohnungsgschmäckli die das Treppenhaus verpesten und das Lüften oben verunmöglichen. Das könnte man echt verhindern.Die Unsichtbaren sind mir am Liebsten!

  • Shredder X am 11.01.2019 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Nachbarschaft ist Psychologie

    der ungewollten Nähe! Und aus diesem Grund MUSS JEDER sich entsprechend rücksichtsvoll verhalten und daran denken, dass man nicht allein ist. Heute redet man vom Dichtestress, der nichts mit der verdichteten Bebauung zu tun hat. Der Dichtestress wird vor allem durch den Egoismus vieler Leute hervorgerufen, da kaum noch Rücksicht genommen wird. Narzissmus pur eben im 21. Jahrundert!

  • Älterer Herr am 11.01.2019 06:55 Report Diesen Beitrag melden

    Reserviertheit

    Ich lebe in einem teuren Appartement in einer ruhigen Wohngegend. Was mich stört ist die Reserviertheit der Leute. Keiner will den anderen kennen, das Leben scheint nur aus Diskretion zu bestehen. Jeder tut so, als wäre er allein. Hier ist alles separat, putzen tut ein Dienst. Man braucht sich nicht zu kennen. Die Atmosphäre ist frostig. Glaubt mir, das macht mich traurig.

    • Kokolores am 11.01.2019 12:16 Report Diesen Beitrag melden

      dann..

      ..zieh doch um? war ja deine Entscheidung dort zu wohnen. gerade in der heutigen Zeit wo man nonstop online und erreichbar ist, tut diese abgeschiedenheit am feierabend gut. ich will auf jeden fall auch nichts mit meinen nachbarn zu tun haben. das ist heute einfach nicht mehr so

    • mk am 12.01.2019 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Älterer Herr

      ...und ist entsetzlich langweilig!...

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