Das gibt Ärger

31. Januar 2019 14:27; Akt: 31.01.2019 14:27 Print

Sechs Dinge, die Sie als Mieter besser sein lassen

Wer keinen Ärger mit seinem Vermieter riskieren will, sollte nicht nur die Miete pünktlich bezahlen, sondern auch einige andere Punkte beachten.

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Ihre Wohnung, Ihre eigenen vier Wände: Hier können Sie ganz sich selbst sein und sich richtig ausleben. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass sie sich an den Mietvertrag, die Hausordnung und das geltende Recht halten. Es gibt aber Dinge, die sollten Sie als Mieter lieber sein lassen – oder erst nach Absprache mit dem Vermieter tun. In der folgenden Bildstrecke zeigen wir Ihnen sechs Dinge, die Sie als Mieter lieber vermeiden. Sie bewerben sich um eine Wohnung und erhöhen ihre Chancen, ... ... indem Sie Ihr Einkommen kurzerhand verdoppeln? Das kann im schlimmsten Fall unter den Tatbestand der absichtlichen Täuschung fallen. Kommt das heraus, nachdem Sie einen Mietvertrag unterschrieben haben, kann Ihnen der Vermieter mit sofortiger Wirkung kündigen und Sie müssen Ihre Sachen packen. Lügt man jedoch bei unzulässigen Fragen wie zum Beispiel Religionszugehörigkeit, kann der Vermieter keine rechtlichen Schritte einleiten. Raus mit der Wand, um mehr Platz zu schaffen? Grundsätzlich darf der Mieter in der Mietwohnung Umbauten vornehmen. Er benötigt dazu aber immer die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Wer einfach so draufloswerkelt, muss beim Auszug alles wieder rückgängig machen. Sie gehen für ein paar Monate ins Ausland und möchten noch etwas nebenbei verdienen, indem Sie die Wohnung untervermieten? Grundsätzlich ist die Untermiete erlaubt. Allerdings muss der Mieter den Vermieter informieren ... ... und ihm die Mietbedingungen offenlegen. Der Vermieter darf seinem Mieter die Untermiete verbieten, wenn dieser seinem Untermieter unzumutbare Bedingungen auferlegt oder sich an diesem bereichern will. Sie wollten sich schon immer mal einen richtig grossen Hund zulegen? Wenn im Mietvertrag Haustiere nicht erlaubt sind, muss man auf grössere Haustiere verzichten. Nur unproblematische Kleintiere wie Hamster sind zulässig, solange sie im Käfig gehalten werden und nicht zu Klagen Anlass geben. Achtung: Bei Katzen ist umstritten, in welche Kategorie sie gehören. Solange es sich um eine Hauskatze handelt, dürfte auch die gehalten werden. Sie ärgern sich über Ihren Vermieter und zahlen jetzt einfach keine Miete mehr? Keine gute Idee. Geht die Zahlung öfter nicht oder nicht rechtzeitig ein, muss man damit rechnen, ... ... dass der Vermieter eine Betreibung einleitet und die Kündigung schickt. Mit Einträgen im Betreibungsregister wird die nächste Wohnungssuche entsprechend schwieriger. Sie möchten aus Ihrer Wohnung einen Coiffeursalon mit drei Angestellten machen? Damit dürften Sie mit dem Vermieter Probleme bekommen. Denn ohne Erlaubnis des Vermieters sind Tätigkeiten mit grosser Aussenwirkung wie zum Beispiel Kundenverkehr unzulässig. Kein Problem sind Aktivitäten wie das berufliche Telefonieren von zu Hause aus oder normale Büroarbeit. Für diese Art Homeoffice benötigt man keine Zustimmung des Vermieters.

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In ihrer Wohnung dürfen Mieter grundsätzlich tun und lassen, was ihnen passt – immer unter der Voraussetzung, dass sie sich an den Mietvertrag, die Hausordnung und das geltende Recht halten.

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Manche Dinge können zu Problemen mit dem Vermieter führen – vor allem, wenn dieser vorab nicht informiert wurde oder seine schriftliche Einwilligung nicht gegeben hat. In unserer Bildstrecke informieren wir Sie über sechs Dinge, die Sie als Mieter lieber sein lassen.


(mst)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mandrlo iz Splita am 31.01.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Vermisse Infos über...

    Waschküchenbenutzung z.B. Waschen um 03:30h, Wäsche für über 10 Tage hängen lassen, W-Küchentisch für über 5 Tage mit gewaschener aber noch aufzuhängender Wäsche besetzen, Waschmaschine über 10 Stunden nicht ausräumen...

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  • Sibi am 31.01.2019 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Ton macht die Musik

    Wenn wir ein Problem mit einem Hausbewohner haben, so sprechen wir dieses an. Wenn sich kein Erfolg zeigt so bleibt nur der Weg zum Vermieter. Aber immer sachlich bleiben und freundlich.

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  • binggi1 am 31.01.2019 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    My home is my castle

    Ich besitze ein Zweifamilienhaus. Der Mieter muss aus dem Mietvertag alle nötigen und speziellen Bedingungen erfahren können. Darunter fällt auch die Benützung der Waschküche. In den AVB ist klar bestimmt, was der Mieter im allgemeinen darf und was nicht. Bevor es zum "Krach" kommt, vernünftig mit einander reden. Das wirkt meistens Wunder. Vor einem Mietvertragsabschluss sich genügend über den neuen Mieter informieren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • WaschProfi am 16.02.2019 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehe das Problem nicht

    Bis jetzt konnte man noch überall um 22 Uhr spontan waschen, so als Single mit 3 Hosen und 5 Shirts. Das hat in 10 Jahren noch nie jemand bemerkt oder gar gestört.

  • Martial2 am 04.02.2019 19:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vieles ist möglich...

    Wenn uns die Mieter nicht zugesagt haben, dann haben wir diese Liegenschaften gekauft... Geht doch!

  • Wasp99 am 03.02.2019 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Hunde, keine Kinder...

    Das dsrf man nicht, dies darf man nicht, jenes dsrf man nicht, aber die Balgen der anderen muss man ertragen. Wenn meine Nachbarn Kinder haben, die sich nicht zu benehmen wissen, dann habe ich natürlich eine übergeossen Hund, der immer bellt :-)

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    • Jeff G am 01.02.2019 21:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wenn ihr wisst was ich meine

      Bei meinem Nachbar herrscht auch regelmässig Kundenverkehr. Jedoch bezweifle ich, dass er die Liegenschaftsverwaltung über seine Geschäfte in Kenntnis gesetzt hat.

      • Martial2 am 03.02.2019 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @Jeff G

        Was Ihr Nachbar tut ist seine Sache und geht niemand was an...

      • Martial2 am 04.02.2019 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @Jeff G

        Am Tag mit Geschäfte, vielleicht Kunden, das stört niemand. Hingegen nachts Lärmimmissionen mit einem Puff schon...

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    • mitleser am 01.02.2019 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      super wertvolle Hinweise

      Wow, danke für diese Neuigkeiten. Ich wusste garnicht, dass sich soooviele Dinge in 2019 geändert haben. Beinahe hätte ich nämlich eine Wand rausgerissen ohne Rücksprache zu halten. Und hätte ein Zimmer untervermietet. Und dass Vermieter neuerdings auch bei meinem Arbeitgeber die Anstellung & das Salär prüfen, ist auch sowas von neu