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26.7.2019 Print

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Das saftig-süsse Sommervergnügen

Die Aprikosen-Saison ist in vollem Gange. Wir sagen dir, wie du an beste Qualität kommst und wozu das köstliche Steinobst am besten passt.

Ein Biss in eine vollreife Aprikose gehört zum Köstlichsten, was der Sommer zu bieten hat. Aber woran erkennt man eigentlich, ob das Steinobst reif zum Verzehr ist? Am zuverlässigsten am intensiven Duft. Auch mit dem Finger kannst du den Reifegrad herausfinden. Die Haut sollte auf sanften Druck ein wenig nachgeben. Die Farbe ist dagegen kein eindeutiger Indikator. Dunkelorange Aprikosen können durchaus noch unreif sein – und hellorange bereits vollkommen ausgereift. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist eine samtige und glatte Haut.

Dass Walliser Aprikosen einen so ausgezeichneten Ruf geniessen, kommt nicht von Ungefähr. Die warmen, sonnenreichen Tage und die kühlen Nächte im Westschweizer Bergkanton sind ideal für die Entwicklung des Geschmacks. Viel Sonne bedeutet eine ausgeprägte Süsse, die frischen Temperaturen in der Nacht gewährleisten, dass der Süsse genügend Säure gegenübersteht. Die Aprikosen-Saison in der Schweiz beginnt jeweils Anfang Juli und dauert in der Regel bis Ende August. Nach der Ernte kannst du Aprikosen während zwei Tagen bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Vollreife Aprikosen halten sich im Kühlschrank noch ungefähr eine Woche.

So gut Aprikosen roh schmecken, so reizvoll sind sie auch gebacken oder gekocht. Auf einer Wähe zum Beispiel karamellisiert eine Schicht der Früchte leicht. Wenn du eine Konfi oder ein Kompott zubereiten möchtest, solltest du die Aprikosen vorher von der Haut befreien. Das geht wie bei Tomaten ganz einfach – indem du die Früchte mit heissem Wasser übergiesst. Aprikosen passen hervorragend zu allerlei Süssem wie Honig, Quarktorte oder Vanillecreme, aber auch zu Herzhaftem wie Wild, Lamm, Geflügel, Pilzen oder sogar Fisch. Getrocknete Aprikosen spielen in der orientalischen Küche eine wichtige Rolle, man findet sie unter anderem in Tajines, den für Marokko so typischen Schmorgerichten aus dem Lehmtopf mit dem gewölbten, spitzen Deckel.



Hier findest du das Rezept für die Aprikosenwähe.