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19.7.2019 Print

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So kann am Grill nichts mehr schiefgehen

Es ist noch kein Grill-Champion vom Himmel gefallen. Unsere Tipps machen dich aber im Handumdrehen zu einem.

Mit einer gute Marinade macht das Grillieren noch mehr Spass. Klassisch besteht sie aus Öl, Gewürzen und einer sauren Komponente. Wenn du es scharf magst, kannst du Chilipulver oder Cayennepfeffer beigeben. Bevorzugst du einen süsslichen Geschmack, sind Tomatenmark oder Honig als Extra eine gute Wahl. Eine säuerliche Marinade mit ordentlich Essig oder Wein macht das Fleisch besonders zart und mürbe, eine üppig-ölige aussergewöhnlich saftig.

Salz hat in einer Marinade nichts verloren: Es zieht nur Wasser aus dem Fleisch. Auch auf kleingehackte Kräuter solltest du verzichten. Sie können beim Grillieren leicht verkohlen. Besser wärmst du das Öl für die Marinade leicht an und gibst ganze Thymian- oder Rosmarinzweige hinein. So saugt es deren Aroma auf. Wenn das Öl wieder erkalten ist, nimmst du die Kräuter einfach heraus.

Kleinere Stücke wie Steaks, Koteletts oder Pouletbrüstchen grillierst du am besten bei direkter Hitze – also über der Stelle, an der sich die Glut befindet. Alles mit einer längeren Garzeit (zum Beispiel eine ganze Lachsforelle, ein Blumenkohl, ein Poulet oder ein Braten) benötigt indirekte Hitze. Die perfekte Option hierfür ist ein Smoker, wie ihn die Amerikaner beim BBQ verwenden. Wenn du die ganze Glut auf die eine Seite des Grills schiebst, kannst du auf der anderen aber auch ohne Smoker mit indirekter Hitze garen.

Natürlich ist der Grillgenuss längst nicht mehr nur den Karnivoren vorbehalten. Vegetarische Pattys – zum Beispiel aus Süsskartoffeln und weissen Bohnen – sind eine exzellente Alternative zum Burger aus Rindfleisch. Erst recht mit einer cremigen Sauce auf Basis von saurem Halbrahm. Wenn du nicht nur den heissen Rost, sondern auch die Glut selbst nutzen möchtest, kannst du ganze Zwiebeln darin einbuddeln. Die verkohlte Schale lässt sich nach rund fünf Minuten mühelos abziehen, darunter befindet sich eine köstliche karamellisierte Schicht. Das funktioniert übrigens auch mit Äpfeln.



Hier findest du das Rezept für den Vegi-Burger mit Bohnen und Süsskartoffeln.