Baschi

29. Juni 2019 13:10; Akt: 29.06.2019 13:10 Print

«In der Küche krampfe ich gerne – das tut mir gut»

von Lucien Esseiva - Musiker Baschi (32) wirbt für einen Eiskaffee und betreibt einen Foodtruck. Startet er bald eine zweite Karriere in der Gastronomie?

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Baschi, du bist neu das Gesicht eines Eiskaffees. Läuft es nicht mehr mit der Musik?
Dass mich Mövenpick für seinen Sparkling Coffee angefragt hat, ist doch eher eine Bestätigung für meinen Erfolg als Musiker.

Umfrage
Baschi in der Gastronomie – kannst du dir das vorstellen?

Was war wichtiger? Ob dir das Getränk schmeckt oder die Gage im Vertrag?
Eine berechtigte Frage. Wegen meiner «Musicstar»-Vergangenheit haben die Leute das Gefühl, dass ich für Geld alles mache. Aber ich halte mein Gesicht nicht dauernd für irgendwelche Möbelgeschäfte oder Vibratoren hin. Wäre Sparkling Coffee aber nicht fein, hätte ich den Deal nicht unterschrieben.

Du betreibst mit Spitzenkoch Pascal Schmutz einen Food-Truck, bist Werbeträger für ein Getränk. Du gibst in der Gastronomie ziemlich Gas.
Ich habe immer gesagt, dass ich nicht wie Polo Hofer bis 70 auf der Bühne stehen und meine Lieder singen möchte. Dafür bin ich viel zu neugierig. Mit Pascal Schmutz habe ich den perfekten Gastro-Buddy gefunden. Wenn er mir als Vollprofi sagt, dass er gern mit mir in der Küche arbeitet, dann freut mich das sehr.

«Ich will nicht nur so tun als ob»

Was ist genau deine Rolle in der Küche?
Schon Tage vor dem Event mit unserem Food-Truck stehe ich jeweils in Basel in einer Kantinenküche und produziere Saucen vor, schnipple Gemüse und wickle Röllchen. Es ist nicht so, dass ich, wenn alles fertig ist, rasch in den Truck stehe, mir die Schürze umbinde, und so tue als hätte ich was gekocht.

Was fasziniert dich an der Gastronomie?
Hier sind meinen Ideen fast noch weniger Grenzen gesetzt als in der Musik. Die Fans erwarten von mir rockige Mundart- und Lovesongs, in der Gastronomie bin ich komplett unvorbelastet und kann machen, was ich will.

Es ist aber ein taffes Business.
Ich musste noch nie in meinem Leben wirklich arbeiten. In der Küche krampfe ich aber gern – das tut mir gut. Ich war schon einige Male nahe dran, zusammen mit Pascal Schmutz eine eigene Beiz zu eröffnen.

«Ich brauche lange, Alana kocht schnell»

Wie sähe die aus?
Eine Tapas-Bar mit coolem Food und Drinks könnte ich mir gut vorstellen. Aber wenn, dann würde ich selber im Laden stehen wollen. Einfach nur meinen Namen herzugeben, wäre mir nicht genug.

Du wohnst seit Anfang Jahr zusammen mit deiner Partnerin Alana in Zürich. Kocht ihr oft zu Hause?
Ja, sehr oft. Ich bin derjenige, der in der Küche immer etwas länger braucht, Alana kocht eher die schnellen Gerichte.

Baschi im Spot für den neuen Sparkling Coffee von Mövenpick

Baschi und Schmutz brutzeln in ihrem Food-Truck

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kcee am 30.06.2019 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es nervt...

    Jeder der nicht aus der Gastro kommt, hat das Gefühl, wie easy es ist eine Beiz zu haben ... keiner denkt dran, dass das es eigentlich ein 7 Tage Job ist, wenn man ein eigenes Café/Restaurant/Bistro/Bar eröffnet. Auch wenn 2 Tage geschlossen ist, müssen die Buchhaltung und die Einkäufe getätigt werden... Da sind schon viele gescheitert und da wäre Baschi nicht der Erstellung

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kcee am 30.06.2019 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es nervt...

    Jeder der nicht aus der Gastro kommt, hat das Gefühl, wie easy es ist eine Beiz zu haben ... keiner denkt dran, dass das es eigentlich ein 7 Tage Job ist, wenn man ein eigenes Café/Restaurant/Bistro/Bar eröffnet. Auch wenn 2 Tage geschlossen ist, müssen die Buchhaltung und die Einkäufe getätigt werden... Da sind schon viele gescheitert und da wäre Baschi nicht der Erstellung