Food am Zürich Openair

22. August 2019 11:24; Akt: 23.08.2019 10:58 Print

Das sind die fünf Must-eats am Zürich Openair

Calvin Harris, Billie Eilish, Macklemore – das ZOA trumpft musikalisch auf. Genau so verlockend sind die Zürcher Food-Angebote.

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Chef Thomas lässt sich nicht lumpen und macht an seinem ZOA-Foodstand wirklich alles selber. Das Fleisch räuchert er zwei bis drei Stunden im Smoker, danach werden die guten Stücke mindestens zwölf Stunden bei niedriger Temperatur gegart. Zu guter Letzt packt er das Fleisch noch bei 72 Grad in den Sous-vide-Garer. ... ... Von den Saucen bis zum feinen Coleslaw-Salat wird bei Thomas alles von Hand produziert, was man schmeckt. Das Pulled-Beef-Ciabatta (mit Brot von der Zürcher Bäckerei Gold) schmeckt rauchig, zart, saftig, ausgewogen und würzig. Ein Highlight! ... ... Abgerundet wird das Ciabatta mit geräuchertem Scarmozza Käse und Röstzwiebeln. Unbedingt probieren sollte man Thomas' Spareribs, die er mit einer selbstgemachten Honig-Marinade bestreicht und wahlweise mild oder pikant serviert. Die Jungs von Handbrotzeit wurden vom OK des Zürich Openair persönlich nach Glattbrugg eingeladen, um ihre gefüllten Hefeteigbrote den Schweizern zu kredenzen. ... ... Seit 2007 backen die Leipziger die leckeren Brote im eigens mitgebrachten Holzofen, gefüllt wird das Gebäck mit Emmentalerkäse und wahlweise mit Champignons oder Lauch und Paprika. ... ... Am Schluss kommt noch ein bisschen Crème fraîche und Schnittlauch obendrauf und fertig ist die Festival-Leckerei. Angeboten werden nur vegetarische Handbrote. Warum? «Weil uns die Qualität des Schweizer Schinkens nicht wirklich überzeugte», sagt einer der Handbrot-Macher. Aus Berlin ist Arthur mit seinen selbstgemachten Falafel angereist. Zusammen mit seiner Frau kam er auf Reisen auf den Geschmack der orientalischen Küche und gründete darum vor drei Jahren das kleine Streetfood-Unternehmen Nia Falafel. ... ... Die Falafel werden frisch und von Hand produziert, genau wie alle Saucen. Besonders zu empfehlen ist der Spezial-Falafel mit frittiertem Halloumi-Käse. ... ... Die Falafel von Arthur sind der perfekte, weil leichte und gesunde Festival-Food, den man mit guten Gewissen geniessen kann. Bei Nia Falafel achtet man besonders auf Nachhaltigkeit, wenig Abfall zu produzieren liegt den Machern am Herzen. Weil es dieses Wochenende am Abend schnell empfindlich kalt werden kann, bietet sich ein Besuch am Raclette-Stand an. ... ... Die Macher wissen was sie tun, denn sie betreiben in Zürich gleich drei legendäre Käse-Restaurants: Die Chässtube Rehalp, das Fribourger Fondue Stübli und die Raclette Stube im Zürcher Niederdorf. ... ... Der Raclettekäse aus dem Obergoms wird standesgemäss vom halben Laib abgeschabt, das Grilled Cheese Sandwich kommt im Vollkorn-Toast und mit verschiedenen Füllungen wie Tomatenpesto, Zwiebelconfit oder Birne und Honig. Abgerundet werden die kulinarischen Festival-Genüsse am besten mit einer feinen Tasse Kaffee beim Coffee Van Rosalie von Frank aus Berlin. ... ... Frank braut in seinem liebevoll ausgebauten VW-Bus Kaffee-Spezialitäten aus Bohnen aus Nepal, die er ohne grosse Umwege und Zwischenhändler importiert und selber röstet. Seine Produkte sind biologisch und fairtrade. ... ... Gekrönt wird die Tasse Kaffee (Franks Empfehlung ist ein Espresso Macchiato) mit feinen Cookies, die von einem befreundeten Berliner Bäcker hergestellt werden.

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Am Donnerstag verwandelte sich die einst grüne Wiese (inzwischen ist sie bereits ziemlich schlammig geworden) in Glattbrugg in der Zürcher Agglomeration wieder zum Schauplatz des alljährlichen Zürich Openair, an dem sich dieses Jahr Musikgrössen wie Calvin Harris, Swedish House Mafia, Metronomy, Macklemore, The Chemical Brothers, Paul Kalkbrenner, Wanda oder Sophie Hunger das Mikrofon in die Hand geben.

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Musikalische Highlights darf man an einem Openair erwarten, logisch. Doch auch kulinarische Höhenflüge sind je länger, je mehr Standard. Gerade das Zürich Openair hat eine grosse Auswahl an Streetfood-Ständen und kreativen Leckereien zu bieten.

20 Minuten ist für dich über das Festivalgelände gewandelt und präsentiert die fünf besten ZOA-Food-Angebote, die du hungrig nicht verpassen solltest. Für alle Themen fernab von kulinarischen Genüssen sind die 20-Minuten-Super-Tickerer Schimun und Neil zuständig. Prädikat: unbedingt lesenswert!

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Globi am 22.08.2019 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hipster Olympics

    Falafel mit frittiertem Halloumi-Käse, Pulled-Beef Ciabatta mit Scamorzza, Selbstgerösteter Kaffee aus Nepal...mögen die Hipster-Festspiele beginnen. Ich werde am Wochenende nach Zug ans ESAF gehen und normales Lager-Bier trinken und einen Hamburger oder Hot Dog essen.

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  • Patrick am 22.08.2019 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Schinken

    "Weil uns die Qualität des Schweizer Schinkens nicht wirklich überzeugte." oder anders rum: euer Schinken ist uns zu teuer aber Geiz und zuzugeben dass man mehr Gewinn will ist halt nicht so geil deshalb brettern wir euch lieber so einen rein."

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  • Manuel am 22.08.2019 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    What the Deutsch?

    Hier eine Sammlung mit all euren verwendeten Anglizismen. Sollte eine Freischaltung des Kommentars tatsächlich geschehen, so darf sich ein jeder selber Gedanken machen, welche Begriffe nun sinnvoll sind, und wo es einfach nur noch ein Hippstertheater ist. Meine persönlichen Favoriten sind Beef, alles mit Food und besonders "Grilled Chese" - Food-Angebote - Pulled Pork - Beef im Ciabata - Spareribs - Foodstand - Smoker - Coleslaw-Salat - Pulled-Beef-Ciabatta - Highlight - Spareribs - Streetfood-Unternehmen - Grilled Cheese Sandwiches - Cookies - Festival - Openair - Streetfood-Stände

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anwohner Grazia am 23.08.2019 11:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ueberflüssig

    Hoffentlich trägt Fluglärm dazu bei diesen völlig überflüssigen Musiklärm mitsamt dem ganzen von Jahr zu Jahr wachsenden Brimborium zu vertreiben!

  • Octavius am 23.08.2019 09:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teuer

    Wenn ich alle 5 ausprobieren würde ginge mein halbes Festival Budget drauf...

  • Beobachter am 23.08.2019 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    TOP 5? Peinlich.

    Richtig schlechte Tipps. Bei diesen "TOP 5" gehe ich lieber zum Vietnamesen um die Ecke.

  • Guschtaf am 23.08.2019 09:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das waren noch Zeiten

    Ich werde wann möglich alles versuchen. (Schlimmer als der "Big" Mac von letzter Woche kanns ja bestimmt nicht sein. Nur noch ein wenige Millimeter dünnes Hackfleischscheibchen, lächerliches Gefräss!)

  • m.m am 23.08.2019 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ok..

    14.- für ein brötli das kann nur ein fest is zürich sein