Restaurant Kle (Zürich)

01. März 2020 08:11; Akt: 01.03.2020 08:11 Print

Direkt vom Computer in die vegane Küche

Zineb Hattab gab einst ihren Job als Software-Ingenieurin auf und wechselte als Praktikantin in die Küche. Heute begeistert sie mit dem veganen Restaurant Kle ganz Zürich.

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Warum kündigt eine junge Frau ihre sichere, gut bezahlte Stellung und beginnt ausgerechnet in der Gastronomie noch einmal von vorn? Diese Frage bekommt Zineb Hattab immer wieder gestellt. Ihre Erklärung: «Weil ich mir nicht vorstellen konnte, weitere 40 Jahre am Computer zu sitzen. Und weil ich schon als Studentin meine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt habe.»

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Die heute 30-Jährige bewarb sich also Ende 2013 für ein Praktikum bei Andreas Caminada auf Schloss Schauenstein – und durfte dieses ein paar Monate später antreten. «Ich wusste kaum etwas von Andreas, nur dass er drei Sterne hat und sein Restaurant nicht weit von meinem damaligen Wohnsitz in Liechtenstein entfernt liegt», erinnert sie sich. «Umso dankbarer bin ich, dass er mir eine Chance gab. Wie geduldig alle mit mir waren, ist unglaublich.» Und was war der grösste Unterschied zur vorherigen Tätigkeit? «Die Passion der ganzen Equipe! Diesen fordernden Beruf muss man aber auch lieben, sonst zieht man das nicht durch.»

Gerichte, inspiriert von Ideen oder Gemälden

Auf das Praktikum bei Caminada folgte eines in der Osteria Francescana in Modena. «Massimo Bottura hat mir beigebracht, dass ein Gericht auch von einer blossen Idee oder einem Gemälde inspiriert sein kann. Und wie Andreas ist er ein Beispiel für einen familiären Umgang mit den Angestellten», sagt Zineb Hattab über den berühmtesten Koch Italiens.

Nach einem weiteren Engagement auf Schloss Schauenstein und drei Jahren in New York kehrte sie letztes Jahr in die Schweiz zurück, um den Traum vom eigenen Restaurant zu verwirklichen. Dass es ein veganes Lokal geworden ist, liege auch an ihren eigenen Essgewohnheiten: «Ich ernähre mich seit ein paar Monaten ohne tierische Produkte. Das Restaurantangebot in Zürich in diesem Bereich schien mir noch ausbaufähig, also passte ich meine Pläne an.»

«Der Verzicht auf Eier und Milchprodukte ist anspruchsvoll»

Neue Gerichte entwickelt Zineb Hattab zusammen mit ihrem Souschef und guten Freund Alessandro Scaccia. «Wir tauschen uns sehr intensiv aus. Mal bringt er Polenta aus Italien mit, mal komme ich mit Safran aus Marokko an – und dann beginnt das Tüfteln in der Küche», sagt die Kle-Chefin. Anspruchsvoll sei vor allem der Verzicht auf Eier und Milchprodukte. «Aber mit Geduld und Teamgeist findet man immer eine Lösung.»

(lme)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • elisa am 02.03.2020 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht überzeugend

    Wichtiger als ein Verzicht auf Eier und Milchprodukte wäre ein Verzicht auf Avocados und Mandelmilch. Das verursacht weltweit grössere Schäden. Und lieber saisonale und regionale Bioprodukte benutzen. Vegan heisst nicht besser.

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  • Marc am 02.03.2020 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Yeah, noch ein Resti für essgestörte Hipster in Züri.

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  • Bertb am 02.03.2020 10:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tyisch vegan billig werbung!

    hätte sie ein guten gastrobetrieb eröffnet stände es nicht in den medien! nur weil es vegan ist, wird es in den medien erwähnt! das ist jämmerlich und armseelig! immer diesen künstlich aufgebauten medien hypes!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • DannyZH am 09.03.2020 19:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fakt: Wasserverbrauch

    3600 Liter Wasser werden für die Herstellung von 1 Portion Fleisch à 90g benötigt. Damit könnten 13 Portionen à 150g Getreide hergestellt werden. Opalaaa... #Fakt Nebenbei: Wer isst schon ein Steak mit nur 90g?

  • DannyZH am 09.03.2020 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fakt: Fleischkonsum und Krebs

    Bei 1/5 der in der Schweiz erkrankten Darmkrebs-Patienten ist die Ursache auf den Verzehr von rotem Fleisch zurückzuführen. #Fakt

  • Der Denker mit Tatsachen am 07.03.2020 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Veganer = Dschungelzerstörer

    Unteranderem sind die Veganer und die Vgetarier die sich so sehr als Öko darstellen dafür verantwortlich: Das der Dschungel immer mehr Abgeholzt wird um Soja etc. in Monokulturen anzubauen. Das Blut der Spezies Tier und der Planze unterscheidet sich nur in der Farbe. Beide transportieren Sauerstoff, etc. zu den Zellen. Pflanzen können Komunizieren miteinander, leiden, etc. wie das Tier / Mensch. Nur weil sie nach der Devinition kein Hirn haben sagen die: Sie haben kein Bewustsein. Der Hunan stammt vom affen ab . Der grösste Teil der Affen isst auch Fleisch wen es die Möglichkeit ergibt.

    • DannyZH am 09.03.2020 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Denker mit Tatsachen

      Autsch! Soviel Schwachsinn auf einem Haufen hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen/gelesen. Wie kann man gegen rein pflanzliche Ernährung eine derart negative Einstellung haben? Solange Fleisch in solchen Mengen wie heute konsumiert wird und wie traurig die Tierhaltung dabei noch ist, kann ich deine Argumente nicht ernst nehmen... sorry

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  • Blossom am 05.03.2020 23:04 Report Diesen Beitrag melden

    VeganTry

    Super, da komme ich gerne mal vorbei :) !

    • Fleischpeitsche am 06.03.2020 16:15 Report Diesen Beitrag melden

      en guete

      wenn du die Kraft dazu hast, ansonsten iss ein stück Fleisch.... damit du nicht verhungerst.

    • DannyZH am 09.03.2020 19:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fleischpeitsche

      billig. Fühlst du dich jetzt besser? Auch wenn du weisst, dass dein Steak von heute Abend 10qm Regenwald gekostet hat? Fühlt sich das wirklich gut an?

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  • Berlinger am 05.03.2020 21:12 Report Diesen Beitrag melden

    Tja, so geht auch

    So sieht ein Downgrade in Wahrheit aus.