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09. November 2018 13:47; Akt: 09.11.2018 13:47 Print

Das beste Entrecôte und Strom für Ihr E-Auto

Als erstes Stadtzürcher Lokal bietet das Restaurant Bürgli eine Ladestation für Elektroautos an. Das und weitere News aus der Welt der Kulinarik.

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Im Restaurant Bürgli, im alten Dorfkern von Zürich-Wollishofen, wird seit bald 23 Jahren Tradition gepflegt: Stilvolles Ambiente trifft auf die hohe Kunst des Gastgebertums. Doch der eigentlich Star des Bürgli ist nebst den beiden charmanten Gastgeberinnen Regula Gloor Belide und Catharina Joss ein Klassiker. ... ... Nämlich das legendäre Entrecôte Café de Paris, das im Bürgli seit jeher im Pfännli und mit knusprigen Pommes frites serviert wird. Doch das Bürgli setzt nicht nur auf Tradition. ... Als erstes Stadtzürcher Lokal bietet das Bürgli seinen Gästen eine Ladestation für den fahrbaren Untersatz an. Nicht nur Tesla-Fahrer kommen in den Genuss von Strom (und natürlich dem hervorragenden Entrecôte), das Bürgli-Team hat für jedes E-Auto den passenden Adapter parat. Wie man ­erfrischende Getränke aus Apfel kreiert, wissen die Profis der Thurgauer Mosterei Möhl. Nun präsentieren die Arboner ein brandneues Getränk für die kalte Jahreszeit. Möhls Cheftüftler Sepp hat einen ­limitierten Winter-Most entwickelt, der entweder eiskalt oder brandheiss getrunken werden kann. Weine aus Georgien kennt hierzulande kaum jemand, dabei hat das Land eine 8000-jährige Weinbau-Tradition. An der 65. Expo­vina stellen noch bis zum 15.November über 20 georgische Produzenten ihre Preziosen vor. Insgesamt gibt es auf der Bürkliplatz-Terrasse in Zürich und auf den Schiffen mehr als 4000 Weine zu entdecken. 21 «Michelin»-Sterne und 374 «Gault Millau»-Punkte kommen zusammen, wenn Nespresso zum sechsten Mal zu den Nespresso Gourmet Weeks lädt. 26 Top-Köche aus der ganzen Schweiz haben sich für den Event von Nespresso-Kaffee inspirieren lassen und sich überlegt, wie diese Zutat in ihre Kreationen einfliessen könnte. Die Teilnehmerliste geht runter wie Butter: Heiko Nieder vom The Dolder Grand (Koch des Jahres 2019), Tanja Grandits vom Stucki in Basel oder Stéphane Décotterd vom Restaurant Le Pont du Brent und 23 weitere Top-Chefs stehen für Nespresso am Herd. Die Sterne-Menüs sind erfreulich erschwinglich. Ein Lunch kostet 70, ein Dinner 120 Franken. Schnelle und gesunde Ernährung im Büro oder nach dem Training? Nicht ganz einfach. Leicht machen es die Nosh-Pots. Im recycelbaren Glas werden vollwertige Menüs direkt ins Büro geliefert und sorgen für einen feinen Energiekick. Neu im Sortiment: Kreationen von Nenad Mlinarevic, einem der kreativsten Köche der Schweiz. Wie viel Gramm Nüsse passen in eine Tasse? Mit was kann ich Zucker gesund ersetzen? Bei welcher Temperatur ist mein Steak perfekt medium gebraten? Diese und noch viel mehr Fragen zum Thema Backen, Kochen und Cocktailmixen beantwortet das handliche Buch «Kleiner Küchenhelfer». Zu wissen, woher die Produkte kommen, die schliesslich zu wunderbaren Gerichten werden, wird für viele Geniesser immer wichtiger. Das Hotel Chesa Rosatsch in Celerina erfüllt diesen Wunsch in höchster Konsequenz ... ... und porträtiert seine Produzenten und Lieferanten in liebevoll und aufwendig gemachten Kurzfilmen. So sieht man zum Beispiel, wie die Familie Cadurisch in Isola auf ihrem biodynamischen Hof Geisskäse-Spezialitäten für die Chesa Rosatsch herstellt, ... ... oder wie Patrick Marxer Fleisch- und Fischköstlichkeiten in seinem Räucherofen verfeinert, ... ... die dann in einem der drei Rosatsch-Restaurants verarbeitet ­werden. Das Waldhaus am See in St. Moritz ist ein legendäres Hotel, das seit über 123 Jahren Gäste aus aller Welt beherbergt. Ebenso legendär soll der Whisky des Waldhotels werden, der dieses Jahr zum ersten Mal abgefüllt wird. Das Zeug dazu hat der Single Malt, der 15 Jahre im Sherry-Fass schlummerte und somit der wohl älteste Schweizer Whisky ist. Wie viel Wasser soll man täglich trinken? Das ist je nach Mensch und Experte verschieden – Hauptsache viel. Weil pures Wasser aber irgendwann langweilig wird, entwickelte Hilcona ein Infused Water in vier Geschmacksvarianten, wie Brombeere und Rosmarin oder Zitrone, Gurke und Dill. Wenn kreatives Kunst­schaffen auf höchste Kochkunst trifft, handelt es sich meistens um Events von Steinbeisser. Seit 2009 überraschen Jouw Wijnsma und Martin Kullik immer wieder mit experimentellen Kunst- und Gastro-Happenings rund um den Globus Nun machen Sie halt in Basel und bringen den japanischen Starkoch Yoji Tokuyoshi in die Basler Merian Gärten, wo er ein eigens kreiertes Menü aus rein pflanzlichen und biologischen Produkten aus der Region kredenzt. Yoji Tokuyoshi war lange Souschef bei Superstar Massimo Bottura und eröffnete 2015 sein eigenes Restaurant, das Ristorante Tokuyoshi in Mailand. Serviert wird das mehrgängige Menü in einem Gewächshaus, gegessen wird mit Besteck und aus Tellern, die von zehn namhaften Künstlern extra für diesen Abend entworfen wurden. Am 19. und 20. September 2018 in den Merian Gärten, Basel. Das 6-Gang-Menü mit Weinbegleitung kostet 275 Franken. Bei der industriellen Gemüseverarbeitung fallen viele Reste an, die trotz einwandfreier Qualität weggeworfen werden. Moritz und Valentin schenken todgeweihten Broccoli-Stielen, Rüebli-Spänen und Chabis-Resten ein zweites Leben und brauen daraus Brodo Salé, eine salzige Gemüseerfrischung, die kalt besonders gut schmeckt. Fehlt es an Koch-Inspiration? Dann kommt der Kalender «365 Grad kulinarisch» genau richtig. Auf 365 Seiten finden sich 100 saisonale Rezepte für das nächste Jahr, spannende Infos zu unbekannten Kräutern, Früchten oder Gemüsesorten sowie Tipps für mehr Abwechslung in der Küche und Hilfen fürs Gärtnern. Die Zürcher Tim, Mischa und Thomas waren es leid, dass sie bei der Arbeit nur schlechtes Essen bestellen konnten, und gründeten den Food Delivery Earlybird. Die Mission? Qualitativ hochwertiges Frühstück und Mittagessen zu fairen Preisen. Die Menüs werden frisch in Zürich gekocht, das Angebot wechselt jede Woche. Die Mosterei Möhl aus Arbon hat ihr Sortiment um stylische Apfel-Ciders erweitert. Jede der drei Sorten erzählt eine Geschichte und wurde von Menschen, die eng mit dem Unternehmen verbunden sind, entwickelt. Die Geschmacks­noten gehen von leicht bitter über süsslich bis mittel­trocken. Im Sommer 1993 tischte Urs Keller von der Metzgerei Keller am Zürcher Manesseplatz seinen Testessern das erste Wiedikerli auf. Heute, ein Vierteljahrhundert später, geniesst die schlanke und fettarme Rostbratwurst Kultstatus. Hardcore-Fans können die Wiedikerli sogar im Abo bestellen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daisydream am 14.09.2018 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mimimi

    Was heute so alles als Kunst durchgeht! Wenn dir der Küchenchef in der RS alles auf denselben Teller pappt, ist es, bei genauer Betrachtung.......auch Kunst, abstrakte zumindest.

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  • Herr Paternoster Live bei den Bützern am 09.07.2018 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    liebe trendige junge Zürcher mit etwas Gemüse und Reis wird kein Bützer je richtig satt werden, vermutlich

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  • Teutates am 14.09.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn gar nichts mehr geht, dann

    behaupte einfach: Es ist Kunst!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • lore am 09.11.2018 17:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    restaurant

    cafe de paris ( das original) in genf!! alles andere ist kopie!! meine empfehlung.

  • Eintagsfliege mit Lebenslauf am 09.11.2018 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gemahlen oder gemalen, beides grusig

    Kaffe hin oder her, er ist und bleibt grusig.

  • Lars Bendicht am 09.11.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Klartext

    Ja, der "gute Strom"! Der ökologische Footprint von diesem Entrecôte ist trotz Vorfahrt mit dem Tesla immer noch zu hoch. Unsere grünen Moralisten und Warner mit dem stetig erhobenen Zeigfinger sollten sich dem bewusst sein.

  • E-Auto-Gegner am 09.11.2018 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Strombezüger sollen zahlen!

    Hoffentlich müssen die, die das E-Auto dort laden den Strom auch bezahlen und anteilsmässig die Installation der "Elektrotankstelle". Sonst müssen es alle anderen mitbezahlen. Soll wohl ein schlechter Werbegag sein, diese Elektrogeschwafel. Wieviel müssen eigentlich die Wirte bezahlen, dass sie hier erwähnt werden?

  • Ex Pert am 31.10.2018 21:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gour Met

    Ich könnte Wetten, dass ihr noch keine Gelegenheit hattet, da mal zu Essen. Spitzenkoch und Spitzenkaffe passt hervorragend zusammen. Bravo Nespresso