Kinohit «Wolkenbruch»

29. Oktober 2018 10:20; Akt: 29.10.2018 16:54 Print

Jüdische Liebe geht durch den Magen

von Lucien Esseiva - Im Schweizer Kinohit «Wolkenbruch» geht es um jüdische Traditionen, um Liebe und ein bisschen ums Essen. 20 Minuten hat mit Regisseur Michael Steiner über Letzteres gesprochen.

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Michael Steiner, was für eine Rolle spielt die jüdische Küche in «Wolkenbruch»?
Die Küche ist ein zentraler Bestandteil beim Schabbes. Das Essen ist im Film bei den Szenen mit der ganzen Mischpoche (jiddischer Begriff für Familie) darum ein wichtiger Teil der Inszenierung.

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Was knabbern Sie im Kino?

Wie haben Sie die jüdische Küche wahrgenommen?
In der Schweiz ist die Vielfalt wegen der limitierten Anzahl von koscheren Produkten eher eingeschränkt. Doch die Kreativität der orthodoxen jüdischen Mitbürger hat mich überrascht.

Warum?
Da sie viele Produkte nicht brauchen dürfen, machen sie aus wenig doch sehr schmackhafte Gerichte.

Mit welchen Gerichten konnten Sie sich bis zuletzt nicht anfreunden?
Mit «gefilte Fisch». Ich mag aber auch Rollmops und ähnlich Kaltes aus dem Meer nicht. Inklusive Sushi.

«Wolkenbruch» läuft jetzt in den Schweizer Kinos.

Ein kleiner Vorgeschmack auf «Wolkenbruch»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gruss aus Bern am 26.10.2018 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur die jüdische Liebe

    geht durch den Magen, es gibt für ein Beziehung kaum etwas Öderes als ewig miese Kost, speziell mit zunehmenden Jahrringen ;-)

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  • Brumm am 26.10.2018 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Grund für mich..

    ... religionslos zu sein und die Möglichkeit für alles Kulinarische zu haben und das mit freiem Geist.

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  • gogg am 29.10.2018 16:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    klappt scho

    Mit einer jüdischen Freundin muss ich den Film ja fast schauen, wobeis bei uns ziemlich offen zu und her geht. Ich Christ, sie Jüdin, für keinen von beiden ein Problem. Wohl auch weil sie eben keine Orthodoxe ist.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon am 31.10.2018 09:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jüdische Mitmenschen..

    leben zum Teil schon in einer Parallelgesellschaft. Sie bleiben häufig unter sich, so wie wir halt leider auch. Ich hatte in der RS zum ersten mal Kontakt mit einem Juden. Daraus entwickelte sich eine nun jahrelange Freundschaft. Ich denke dass der erste Schritt sich anzunähern ein bisschen ein Hindernis ist. Lernt man einander kennen springt der Funke dann schnell.

  • Don Logan am 30.10.2018 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    religiösen Hintergrund

    Ein Film sollte auch ein wenig der Wahrheit entsprechen und nicht nur religiösen Hintergrund haben.

  • Anne am 30.10.2018 19:15 Report Diesen Beitrag melden

    Vor 45 Jahren

    war ich Au Pair Mädchen in einer streng religiösen Familie in Enland. Es gab Fisch, Fisch und nochmal Fisch. Gelegentlich gab es auch mal (üblel riechendes) Lamm oder knochentrockenes Huhn. Also Kochkunst konnte man das nicht nennen. Es war die beste Diät die es geben kann. Ich habe sehr schnell 14 kg abgenommen. :-)

  • Kilis am 29.10.2018 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    Motti passt mir nicht.

    Ich habe das Buch gelesen. Wohne genau hier, wo sichs alles ereignet. Habe mir motti war viel attraktiver vorgestellt, nicht so nerdisch und Klischee behaftet. Für mich passt das nicht, drum kann ich den Film nicht schauen. Schade.

  • Max am 29.10.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Erfahren

    Ich selbst bin orthodoxer Jude und muss sagen das der Film zwar sehr unterhaltsam ist und ich im Kino gelacht habe, aber auch vieles nicht genau so stimmt wie es im Film gezeigt wird und zum teil sehr viel übertrieben wurde.

    • Neumann am 29.10.2018 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max

      Ist bei Filmen oft so, aufgepeppt zu Lasten der Wahrheit. Aber das wissen ja die meisten Besucher nicht und erfreuen sich einfach am Film. Shalom, Max.

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