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22. Juni 2019 18:52; Akt: 22.06.2019 18:52 Print

Miss Miu – eine echte Koreanerin in Zürich

Ein Besuch im grössten koreanischen Restaurant Zürichs und Wine-Tasting für Singles. Das und weitere News aus der Welt der Kulinarik.

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Mit Miss Miu ist an der Zürcher Europaallee neu eine waschechte Koreanerin eingezogen. Das neuste Lokal der Fredy-Wiesner-Gruppe ist mit 430 Quadratmetern das grösste koreanische Restaurant in Zürich, die authentische Küche überzeugt. Die Mandus (koreanische Teigtaschen, ab 10.50 Fr.) kommen frisch gedämpft und mit guter Würze auf den Tisch, die Gimbap (koreanische Sushi, ab 9.50 Fr.) sind kreativ konzipiert und à la minute zubereitet. ... ... Besonders überzeugen konnte die Reisschüssel namens Bimbap (ab 25.50 Fr.), die in einem glühend heissen Steintopf serviert wird, in dem die Zutaten wie Fleisch, verschiedene Gemüse oder Pilze noch auf dem Tisch vor sich hinbrutzeln. Mit Long Hongdae Nights (26 Fr.) serviert Miss Miu das wohl knusprigste Poulet der ganzen Stadt. Die ersten Dates sind nicht ganz einfach, leichter geht es meist mit einem Glas Wein – wie beim Single-Wine-Tasting von Shirley Amberg (im Bild). Dieses Mal tischt die Weinexpertin Sprudelweine auf, und so lässt es sich beim Degustieren von Champagner, Prosecco, Java und Franciacorta flirten und vielleicht verliebt man sich sogar. Das Wasa-Knäckebrot feiert den 100. Geburtstag und beschenkt sich zum Jubiläum mit einer Gabe, die allen zugutekommt. Als eines der ersten Lebensmittel kompensiert Wasa seine weltweiten CO2-Emissionen zu 100 Prozent. Wie das gehen soll? Wasa produziert mit Strom aus erneuerbaren Energien, und die Verpackungen sind zu 99 Prozent recycelbar. Mit Midsummer Sol­stice bringt Hendricks einen blumig-frischen Sommer-Gin in limitierter Edition ­heraus. Midsummer Solstice bedeutet Sommersonnenwende, also der längste Tag des Jahres. Der perfekte ­Zeitpunkt, um ein Gläschen dieses exklusiven Gins zu geniessen. Der Geschmack ist geprägt von Aromen der Gin-Botanicals mit einer geheimen Mischung floraler Essenzen. Das klassische Choco-Petit-Beurre von Wernli ist seit 1964 ein beliebter Schweizer Klassiker. Für die neuste Kreation tüftelten die Confiseure jahrelang. Nun ist es ihnen gelungen, aus der Ruby-Kakaobohne ohne Zusatz von Farb- oder Aromastoffen eine pinkfarbene Schoggi zu zaubern. Die Choco Petit Beurre Ruby überraschen mit einem Hauch fruchtigem Beerengeschmack. Die Zürcher Autorin Daniela Huber hat vom Nordkap bis nach Gibraltar 42 Bars getestet. Sie hat mit scharfem Blick die teils schrägen Orte beobachtet, mit Gästen gesprochen oder bloss ihren Erzählungen gelauscht. Daraus sind 42 Kurzgeschichten entstanden, die sich so lesen, als sässe man selbst am Tresen einer dieser Spelunken. Bereits seit 65 Jahren ist Rimuss das Getränk, wenn festlich, aber ohne ­Alkohol angestossen wird. Nun lanciert das Unternehmen aus Hallau eine zeitgemässe Interpretation des Kultgetränks mit 40 Prozent weniger Fruchtzucker und somit einem deutlich geringeren Kalorienanteil. Mit Rimuss Fresh stossen auch figurbewusste Menschen an. Im Jahr 1869 wäre Napoléon Bonaparte 100 Jahre alt geworden, sein schönstes Geburtstagsgeschenk konnte er aber nicht mehr entgegennehmen. Denn genau in diesem Jahr lanciert das Champagner-Haus Möet & Chandon seinen ikonischen Brut Impérial. Heute, 150 Jahre später, ist der Cuvée aus 43% Pinot Noir, 33% Pinot Meunier und 23% Chardonnay einer der beliebtesten Champagner der Welt ... ... Stars wie Andy Warhol schlürften Moët im New Yorker Studio 54 (im Bild), und wenn das Haus zur Geburtstagsparty lädt, kommen die grössten Celebritys der Welt. ... ... So geschehen letzte Woche im Château de Saran in der Champagne. Unter den Gratulanten: Kate Moss, Roger Federer, Uma Thurman und Natalie Portman. Stimorol Spearmint ist laut «Kassensturz»-Test vom 21. Mai 2019 nicht nur der beste Kaugummi der Schweiz, er ist auch der kommunikativste. ... ... Mit der ­limitierten «Say it with Stimorol»-Edition lassen sich kleine, herzige Nachrichten an Freunde, den heimlichen Schatz oder die Liebste verschicken. Auf sechs Stimorol-Geschmacksrichtungen finden sich 48 Messages – genug für ganze Liebesbotschaften. Starkoch Nenad Mlinarevic eröffnet das wohl kleinste Pop-up-Restaurant von Zürich und nistetet sich in der Central Bar ein. ... ... Verkauft wird direkt durch das Küchenfenster. In der Bing Bar gibt es Bing, ein chinesisches Hefegebäck, das vergleichbar mit Blinis ist. Die fluffigen Bing Breads belegt Mlinarevic mit Fisch, Fleisch, Gemüse, Kräutern und Sauce. Batteriebetriebene Brösmelisauger waren mal ein richtig cooles Gadget für den Tisch oder gegen kleine Malheurs in der Küche oder im Haus. Doch weil weder Laufzeit noch Power ausreichten, landeten die Teile bald im Brockenhaus. Der Dyson V11 Abso­lute ist nun alles, was die Ursauger damals gern gewesen wären: ... ... stark (sogar stärker als die meisten Kabelsauger), ausdauernd (im Eco-Modus bis 60 Minuten Betriebszeit) und sogar klug. Sensoren erkennen ­nämlich, ob gerade Parkett, Küchenboden oder Teppich gesaugt wird, und passen die Geschwindigkeit des Motors automatisch an. Vor neun Jahren eröffnete das erste Luigia in Genf. Heute hat die Kette sechs italienische Restaurants in der ­Romandie, eines in Dubai und neu einen Ableger in Zürich. ... ... Die Location in Zürich ist riesig, beleuchtet wie eine Chilbi (ein bisschen Dimmen würde dem Ambiente guttun), und auch die Speisekarte ist erschlagend gross. ... ... Das Auswählen aus Dutzenden von Pizzas, Salaten, Contorni, Primi, Secondi und Desserts kann dauern. Doch dann brilliert die Küche mit perfekter Italianità. Die Paccheri con salsiccia e cime di rapa (25 Fr.) kommen perfekt al dente und abgeschmeckt daher, die Spezialpizza Langarola (42 Fr.) mit Rindscarpaccio, Burrata und frischem Spinat ist zwar an der oberen Preisgrenze, dafür geschmacklich eine Offenbarung und der Teig preisverdächtig. Vom dreht sich in Zug alles um Kino und Genuss. Acht Tage lang widmet sich das Genuss-Film-Festival dem kulinarischen Kino, es finden spannende Talks mit Filmemachern, Köchen und Experten statt. Und natürlich wird vor und nach dem Kino nach Herzenslust geschlemmt. Karim Schumann ist zwar erst 31 Jahre alt, trotzdem blickt er auf eine beeindruckende Karriere zurück. Er war Küchenchef im Vitznauerhof (16 «Gault Millau»-Punkte) und im Waldhotel Davos. Nun zeigt er sein Können in Zürich im lauschigen Restaurant Münsterhof. Auf der Karte stehen innovative Marktmenüs wie der gemischte Bürkliplatz-Marktsalat mit hausgemachtem Knäckebrot (16 Fr.) oder mild gegarter alpiner Lachs aus der Schweiz an Ingwer-­Soja-Sud (44 Fr.). Um Karim Schumanns Kochkünste ganz zu begreifen, empfiehlt sich das Tasting-Menü mit drei, vier oder fünf Gängen. Hier zeigt der Sohn einer Ägypterin und eines Deutschen seinen enormen kulinarischen Horizont. Ebenfalls lobend zu erwähnen ist der Service im Münsterhof: flink, flott und fähig. Ist es warm genug, kann auch direkt auf dem Münsterhof gespeist werden. Wermut, der aromatisierte Wein mit einem etwas höheren Alkoholgehalt, feiert ein fulminantes Revival. Da kommt Jsotta Rosé gerade recht. Die Schweizer Firma blickt auf eine 120-jährige Geschichte zurück, noch immer wird in Winterthur produziert. Jsotta Rosé auf Eis mit Tonic hat das Zeug zum Sommer-Apéro 2019. Das Fine-Dining-Lokal Ecco des Hotels Giardino in Ascona hat nach 13 Jahren eine neue Location gefunden. Neu speist man an bester Lage im Hotel mit direktem Blick auf den Seerosenteich, ... ... in der offenen Showküche schaut man dem Zwei-Sterne-Koch Rolf Flieg­auf und seinem Team beim Zaubern zu. ... ... Der 38-jährige Flieg­auf hat für das neu gestaltete Ecco ein Menü mit internationalen Einflüssen (handgetauchte Jakobsmuschel mit Blumenkohl, Kaffirlimette und Erdnuss zum Beispiel) und Schweizer beziehungsweise Tessiner Reminiszenzen (Schweizer Angusrind, 60 Tage gereift, mit Frühlingsmorcheln und Wildkräutern), kreiert. Die Küche des Ecco sei «bodenständig und bescheiden und gerade deshalb so ehrgeizig und leidenschaftlich», steht auf der Speisekarte. Vor allem ist sie eines: ein Genuss. Zur feierlichen Eröffnung wurden ebenso feierliche Weine ausgeschenkt: ... ... Star DJ Antoine Konrad präsentierte an der exklusiven Eröffnung vom Ecco Ascona eine Auswahl seiner Weine. Zur den Vorspeisen gab es eine Selektion von Weissweinen aus seiner Kellerei. Erst Blanc de Blanc (im Bild), dann Meursault aus dem Burgund, ein reiner Chardonay. Zu den Hauptgängen kredenzte Antoine eine Flasche Le Roi des Cave (Pinot Noir) und zum krönenden Abschluss sein Wein-Flaggschiff, den Konrad Black Tiger, ein reiner und äusserst kräftiger Pinot Noir. Bereits ab Mitte des 17. Jahrhunderts wurde in Küchen mit Dampfkochtöpfen experimentiert. Die Modelle waren aber wenig vertrauenserweckend und flogen den Köchen nicht selten um die Ohren. Vor genau 70 Jahren entwickelte der Ingenieur Jacques Kuhn dann den ersten Dampfkochtopf mit Federventil und Bajonettverschluss und machte das Kochen unter Dampfdruck endlich sicher. Das Bild zeigt das erste Werbeplakat des Duromatic aus dem Jahr 1949. ... ... Die Vorteile des Dampfkochtopfs überzeugen bis heute: Unter Druck bleiben Aroma-, Nähr- und Farbstoffe der Lebensmittel erhalten, ausserdem verkürzt sich die Kochzeit um zwei Drittel. 1949 kam der erste Dampfkochtopf Duromatic von Kuhn Rikon auf den Markt und verkaufte sich bis heute 12 Millionen Mal. Das Modell gilt als quasi unzerstörbar, alle Ersatzteile sind noch immer bei Kuhn Rikon erhältlich. Pro Jahr werden in der Schweiz über zwei Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Die App Too Good to Go kämpft dagegen an, indem sie allein in der Schweiz mit 918 Restaurants, Take-aways oder Bäckereien zusammenarbeitet, die ihre nicht verkauften Mahlzeiten online stellen. ... ... Der Kunde sagt, wie viele Portionen er will und wann er sie abholen möchte. Die Lokale stellen dann eine Überraschungstüte zu einem günstigen Preis zusammen. So konnte Too Good To Go schweizweit schon über 200'000 Mahlzeiten retten. Alternative Produkte zu Fleisch sind gerade voll im Trend. Das gute Gewissen ist jedoch oft getrübt, weil viele Produkte über Tausende von Kilometern in die Schweiz transportiert werden müssen. ... ... Mit The Green Mountain Burger lanciert Hilcona aus dem bündnerischen Landquart den ersten fleischlosen Burger, der in der Schweiz hergestellt wird. Der Burger basiert auf Erbsen- und Sojaeiweiss, schmeckt verblüffend echt nach Fleisch und lässt sich in allen Garstufen zubereiten. Seit 2010 hat sich das junge Berliner Unternehmen Thomas Henry der Produktion von Bitterlimonaden verschrieben. Sein neuster Wurf ist das Cherry ­Blossom Tonic, ein weltweit einzigartiges Tonic Water, das die bittere Tonic-Note mit dem floralen Geschmack der Kirschblüte kombiniert. ... ... Gemischt mit 4 cl Wermut kreieren Sie den perfekten Frühlings-Cocktail mit dem klingenden Namen Bloomy Cup. Kaffeebauern in Costa Rica haben einen einzigartigen Verarbeitungsprozess entwickelt: Die Kaffeebohnen werden im Thermalwasser vulkanischer Quellen gewaschen und ent­wickeln so süssliche Malz- und Getreidearomen. Diesen Kaffee gibt es nun in einer limitierten Nespresso-Kapsel. Was diskutiert der Koch des Jahres Heiko Nieder (im Bild), wenn er auswärts essen geht? Welche Weine ordert die Weinexpertin Chandra Kurt? Und bestellt Vegipapst Rolf Hiltl in der Beiz wirklich nie ein Schnitzel? Wenn diese und andere Themen am Tisch besprochen werden, können Sie ab sofort dabei sein, denn mit dem Audio­-Podcast «Tisch frei» sind Sie quasi auch zum intimen Dinner-Date eingeladen. David ­Daniel (r.) und Paolo Domeniconi (l.) führen illustre Gäste aus der Gastronomie oder dem Showbusiness in ein Lokal aus, essen, trinken, reden und zeichnen alles auf. Kaum ein Thema wird ausgelassen: Die Karte, die Qualität des Essens und der Service werden bewertet, die Toiletten inspiziert und über Preise gestritten. «Tisch frei» ist 50 Minuten feinstes Audio-Spannern. Das Juice-Start-up Heylife ist in die leerstehenden Räumlichkeiten der Tram-Insel am Zürcher Bellevue eingezogen und verkauft von dort aus sein frisches Coconut Water. Für den perfekten Start in den Morgen oder einen gesunden Abend überrascht Heylife Passanten mit kaltgepressten Superfood-Shots aus Ingwer, Aronia-Beeren oder Dinkelgras. Virgil Abloh (38) ist DJ, Unternehmer, Modede­signer, künstlerischer Direktor von Louis Vuitton und gehört laut «Time Maga­zine» zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Für Evian hat das Multitalent eine limitierte Wasserflasche designt. Für seine Kreation liess er sich von Regenbögen inspirieren und nennt sein Werk darum «One Drop Can Make a Rainbow». Kaum hatte 3-Sterne-Koch Andreas Caminada (41) seine Casa Caminada in Fürsten­au eröffnet, musste er wegen eines Wasserschadens auch schon wieder schliessen. ... ... Bis die Renovation abgeschlossen ist, wird die Casa-Küchencrew um Mathias Kotzbeck ihr Können im Gasthaus am Brunnen in Valendas zeigen und das Wirte-Ehepaar Matthias und Elvira Althof unterstützen. ... ... «Unsere Küche lebt von den besten Produkten der Region und von traditionellen Bündner Rezepten. Das haben wir auch in Valendas auf die Karte gesetzt: Pizzoccheri, Ravioli mit Schmorbraten oder gedörrten Birnen, Forelle mit Randen und gutes Fleisch wie knuspriger Schweinebauch, Reh oder Kalb», erklärt der 25-jährige Mathias Kotzbeck (Mitte) seine temporären Kochpläne. Nur wenn die Ernte perfekt ist, bringt Dom Pérignon einen Vintage-Cham­pagner auf den Markt. Genügt die Qualität nicht, fällt der ganze Jahrgang aus. Kein Dom Pérignon ist jünger als acht Jahre, diese Zeit brauchen die Vintages, um die erste Plénitude, die Stufe der Harmonie, zu erreichen. Der 2008er ist ein schlanker, minimalistischer Spitzenchampagner mit ausgesprochen klarer Fruchtigkeit. Das Westschweizer Unternehmen Hugo Reitzel ist bekannt für Essiggurken, eingelegtes Gemüse, Mayonnaise und Senf. Mit der Schweizer Salatsauce bündelt Hugo Reitzel seine Skills und produziert neu ein vorzügliches Dressing in drei Sorten, das aus 100 Prozent Schweizer Zutaten und hierzulande hergestellt wird. So nahe am Wasser wie im liebevoll renovierten Seehaus sitzt man selten rund um den Zürichsee. Küchenchef Patrick Fischbacher sorgt aber dafür, dass man bald nicht mehr auf den See, sondern auf den Teller blickt – und beim Kauen genüsslich die Augen schliesst. Bodenständiges beherrscht er genauso gut wie Raffiniertes. ... ... Unsere Favoriten: der knusprige Schweinebauch mit Wirz, Miso-Hollandaise und Wasabi-Kartoffelstock (37 Fr.) und das Zanderfilet an Weissweinsauce mit Spitzkohl und Fregola Sarda (38 Fr.). Auch die Desserts – etwa die weisse Schoggimousse mit Birnenragout und Sanddornsorbet (13 Fr.) hätten eine «Gault Millau»-Haube verdient. Gute Auswahl an offenen Weinen und sieben verschiedene Champagner, um auf die Küche anzustossen. Die Confiserie Sprüngli hat sich eine besonders edle Truffes-Variante ausgedacht. Die Truffes au Champagne Rosé & Noir haben einen leichten, cremigen Kern aus edlem Perrier-Jouët-Blason-Rosé-Champagner, überzogen sind sie hauchdünn mit feinster Schokolade. Aber Achtung: Die Truffes Rosé & Noir gibt es nur für eine limitierte Zeit. Moderator und Comedian Maximilian Baumann (l.) geht unter die Gastronomen. Zusammen mit Alexander Jakob vom Restaurant Herr Jakob im Kreis 4 eröffnet er am sein zweites Pop-up-Restaurant mit dem Namen Freundeskreis. In ihrer temporären Beiz in der alten Tankstelle an der Bederstrasse 85 in Zürich wird am Abend ein 6-Gang-Menü serviert, Maximilian Baumann sorgt dafür, dass es den Gästen nicht langweilig wird. ... Der Morgen wird von Kaffee-Profi Ramon von Jamaican Flavour geschmissen, ... ... über Mittag werden die herrlichen Momos von Tenzin Tibatsang (Restaurant Tenz) serviert. Tischreservationen werden bereits jetzt entgegengenommen. Nichts geht über selbst gemachte Pasta, wäre sie nur nicht so wahnsinnig aufwendig in der Herstellung. Globus nimmt Ihnen die Arbeit ab und bietet neu frische Pasta an, die in einem kleinen Betrieb in der Lombardei mit viel Liebe und von Hand zubereitet wird. Verschiedene Pestos runden den Genuss ab. Die Schweiz ist ab sofort um eine neue und ziemlich exklusive Espresso-Kapsel reicher. Die Marke L'Or stammt ursprünglich aus Frankreich und hat innert kürzester Zeit ihren Siegeszug in Europa angetreten. L'Or will mit komplexen Aromen, feinporiger Crema und einer Aluminiumkapsel punkten. Pino Nocilla, Inhaber der Say Chocolate Boutique an der Europaallee, hat einen Vollzeitjob auf einer Bank. Doch in seiner Freizeit schlägt sein Herz für Süsses, aktuell schnellt sein Puls besonders bei seinen Macarons in die Höhe. Seine Schöpfungen umfassen kreative Geschmacksrichtungen wie Turicum-Gin, Matcha, Oreo oder Acai-Granola. Maître Fromager William Wyssmüller stellt in Gruyère Fondues her, die selbst die Gastrokritiker von «Gault Millau» in Verzückung bringen. So sehr, dass Wyssmüllers Kreationen gar das Kritiker-Label tragen dürfen. Der Käsemeister bietet von klassischen Fondues bis zu Edelvarianten mit Trüffel oder Pfeffer eine breite Palette an. Die Schwestern Laura und Fabia Löw führen die wohl kleinste Confiserie der Schweiz in Zürich. Dass die Grösse aber keine Rolle spielt, beweisen die beiden gebürtigen Thurgauerinnen mit ihren unglaublich feinen und liebevoll in Handarbeit hergestellten Schokolade-Kreationen. Für Weihnachten haben sie ihre Löwenküsse mit Lebkuchen und Glühwein ins Festgewand gesteckt. Der Gin von Turicum erfreut sich bei Kennern höchster Beliebtheit. Nun liefern die Macher einen Wood Bar­reled Gin nach. Dafür wurde der Turicum Gin für mehrere Wochen mit einer Auswahl von Zedern-, Sandel- und Eichenholz gelagert. Das Resultat überzeugt mit würzigen Aromen wie Kardamom, Muskat und Pfeffer und einer dezenten Süsse. Beinahe wäre die Weihnachtsgans als traditionelles Weihnachtsessen in Vergessenheit geraten. Doch ein Spitzenkoch aus Zürich tut etwas dagegen. ... Gesundes Essen zur Arbeit oder zum Studieren mitnehmen liegt im Trend. Doch wo und wie aufwärmen? Drei ehemalige ZHAW-Studenten haben die Lösung: Steasy, eine portable Lunchbox mit Steam-Funktion, eingebautem Akku und Bluetooth zum Timen der Garzeit. Damit Steasy 2019 auf den Markt kommen kann, brauchen die Jungunternehmer Unterstützung. Spitzenkoch Ralph Schelling hat bei den grössten Köchen der Welt gearbeitet. Doch sesshaft zu werden, war nie sein Ding: Suchen, entdecken, reisen, das ist seine Welt. Seine Erlebnisse und Begegnungen teilt er nun in «Trip», einem kulinarischen Tagebuch, Reiseführer und liebevoll gestalteten Kochmagazin. Ein Klassiker mixt sich nicht einfach so. Dafür braucht es neben exzellenten Zutaten Fingerspitzengefühl, wie es nur erfahrene Barkeeper haben. Damit es zu Hause wie in deiner Lieblingsbar schmeckt, haben die Jungs von Home Tender Klassiker wie Negroni, Manhattan oder Old Fashioned für dich vorgemixt. «Was koche ich heute?» Diese Frage beantwortet die Rezepte-App von Betty Bossi. Mit ihr haben Abonnentinnen der «Betty Bossi»-Zeitung jederzeit 5000 Rezepte zur Hand (Nichtabonnenten sehen ebenfalls über 1000), ausserdem können Sie ein persönliches Kochbuch anlegen und vom Kochmodus profitieren, der Sie perfekt durch jeden Arbeitsschritt dirigiert. Im Restaurant Bürgli, im alten Dorfkern von Zürich-Wollishofen, wird seit bald 23 Jahren Tradition gepflegt: Stilvolles Ambiente trifft auf die hohe Kunst des Gastgebertums. Doch der eigentlich Star des Bürgli ist nebst den beiden charmanten Gastgeberinnen Regula Gloor Belide und Catharina Joss ein Klassiker. ... ... nämlich das legendäre Entrecôte Café de Paris, das im Bürgli seit jeher im Pfännli und mit knusprigen Pommes frites serviert wird. Doch das Bürgli setzt nicht nur auf Tradition. ... Als erstes Stadtzürcher Lokal bietet das Bürgli seinen Gästen eine Ladestation für den fahrbaren Untersatz an. Nicht nur Tesla-Fahrer kommen in den Genuss von Strom (und natürlich dem hervorragenden Entrecôte), das Bürgli-Team hat für jedes E-Auto den passenden Adapter parat. Wie man ­erfrischende Getränke aus Apfel kreiert, wissen die Profis der Thurgauer Mosterei Möhl. Nun präsentieren die Arboner ein brandneues Getränk für die kalte Jahreszeit. Möhls Cheftüftler Sepp hat einen ­limitierten Winter-Most entwickelt, der entweder eiskalt oder brandheiss getrunken werden kann. Weine aus Georgien kennt hierzulande kaum jemand, dabei hat das Land eine 8000-jährige Weinbau-Tradition. An der 65. Expo­vina stellen noch bis zum 15.November über 20 georgische Produzenten ihre Preziosen vor. Insgesamt gibt es auf der Bürkliplatz-Terrasse in Zürich und auf den Schiffen mehr als 4000 Weine zu entdecken. 21 «Michelin»-Sterne und 374 «Gault Millau»-Punkte kommen zusammen, wenn Nespresso zum sechsten Mal zu den Nespresso Gourmet Weeks lädt. 26 Top-Köche aus der ganzen Schweiz haben sich für den Event von Nespresso-Kaffee inspirieren lassen und sich überlegt, wie diese Zutat in ihre Kreationen einfliessen könnte. Die Teilnehmerliste geht runter wie Butter: Heiko Nieder vom The Dolder Grand (Koch des Jahres 2019), Tanja Grandits vom Stucki in Basel oder Stéphane Décotterd vom Restaurant Le Pont du Brent und 23 weitere Top-Chefs stehen für Nespresso am Herd. Die Sterne-Menüs sind erfreulich erschwinglich. Ein Lunch kostet 70, ein Dinner 120 Franken. Schnelle und gesunde Ernährung im Büro oder nach dem Training? Nicht ganz einfach. Leicht machen es die Nosh-Pots. Im recycelbaren Glas werden vollwertige Menüs direkt ins Büro geliefert und sorgen für einen feinen Energiekick. Neu im Sortiment: Kreationen von Nenad Mlinarevic, einem der kreativsten Köche der Schweiz. Wie viel Gramm Nüsse passen in eine Tasse? Mit was kann ich Zucker gesund ersetzen? Bei welcher Temperatur ist mein Steak perfekt medium gebraten? Diese und noch viel mehr Fragen zum Thema Backen, Kochen und Cocktailmixen beantwortet das handliche Buch «Kleiner Küchenhelfer». Zu wissen, woher die Produkte kommen, die schliesslich zu wunderbaren Gerichten werden, wird für viele Geniesser immer wichtiger. Das Hotel Chesa Rosatsch in Celerina erfüllt diesen Wunsch in höchster Konsequenz ... ... und porträtiert seine Produzenten und Lieferanten in liebevoll und aufwendig gemachten Kurzfilmen. So sieht man zum Beispiel, wie die Familie Cadurisch in Isola auf ihrem biodynamischen Hof Geisskäse-Spezialitäten für die Chesa Rosatsch herstellt, ... ... oder wie Patrick Marxer Fleisch- und Fischköstlichkeiten in seinem Räucherofen verfeinert, ... ... die dann in einem der drei Rosatsch-Restaurants verarbeitet ­werden. Das Waldhaus am See in St. Moritz ist ein legendäres Hotel, das seit über 123 Jahren Gäste aus aller Welt beherbergt. Ebenso legendär soll der Whisky des Waldhotels werden, der dieses Jahr zum ersten Mal abgefüllt wird. Das Zeug dazu hat der Single Malt, der 15 Jahre im Sherry-Fass schlummerte und somit der wohl älteste Schweizer Whisky ist. Wie viel Wasser soll man täglich trinken? Das ist je nach Mensch und Experte verschieden – Hauptsache viel. Weil pures Wasser aber irgendwann langweilig wird, entwickelte Hilcona ein Infused Water in vier Geschmacksvarianten, wie Brombeere und Rosmarin oder Zitrone, Gurke und Dill. Wenn kreatives Kunst­schaffen auf höchste Kochkunst trifft, handelt es sich meistens um Events von Steinbeisser. Seit 2009 überraschen Jouw Wijnsma und Martin Kullik immer wieder mit experimentellen Kunst- und Gastro-Happenings rund um den Globus Nun machen Sie halt in Basel und bringen den japanischen Starkoch Yoji Tokuyoshi in die Basler Merian Gärten, wo er ein eigens kreiertes Menü aus rein pflanzlichen und biologischen Produkten aus der Region kredenzt. Yoji Tokuyoshi war lange Souschef bei Superstar Massimo Bottura und eröffnete 2015 sein eigenes Restaurant, das Ristorante Tokuyoshi in Mailand. Serviert wird das mehrgängige Menü in einem Gewächshaus, gegessen wird mit Besteck und aus Tellern, die von zehn namhaften Künstlern extra für diesen Abend entworfen wurden. Am 19. und 20. September 2018 in den Merian Gärten, Basel. Das 6-Gang-Menü mit Weinbegleitung kostet 275 Franken. Bei der industriellen Gemüseverarbeitung fallen viele Reste an, die trotz einwandfreier Qualität weggeworfen werden. Moritz und Valentin schenken todgeweihten Broccoli-Stielen, Rüebli-Spänen und Chabis-Resten ein zweites Leben und brauen daraus Brodo Salé, eine salzige Gemüseerfrischung, die kalt besonders gut schmeckt. Fehlt es an Koch-Inspiration? Dann kommt der Kalender «365 Grad kulinarisch» genau richtig. Auf 365 Seiten finden sich 100 saisonale Rezepte für das nächste Jahr, spannende Infos zu unbekannten Kräutern, Früchten oder Gemüsesorten sowie Tipps für mehr Abwechslung in der Küche und Hilfen fürs Gärtnern. Die Zürcher Tim, Mischa und Thomas waren es leid, dass sie bei der Arbeit nur schlechtes Essen bestellen konnten, und gründeten den Food Delivery Earlybird. Die Mission? Qualitativ hochwertiges Frühstück und Mittagessen zu fairen Preisen. Die Menüs werden frisch in Zürich gekocht, das Angebot wechselt jede Woche. Die Mosterei Möhl aus Arbon hat ihr Sortiment um stylische Apfel-Ciders erweitert. Jede der drei Sorten erzählt eine Geschichte und wurde von Menschen, die eng mit dem Unternehmen verbunden sind, entwickelt. Die Geschmacks­noten gehen von leicht bitter über süsslich bis mittel­trocken. Im Sommer 1993 tischte Urs Keller von der Metzgerei Keller am Zürcher Manesseplatz seinen Testessern das erste Wiedikerli auf. Heute, ein Vierteljahrhundert später, geniesst die schlanke und fettarme Rostbratwurst Kultstatus. Hardcore-Fans können die Wiedikerli sogar im Abo bestellen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daisydream am 14.09.2018 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mimimi

    Was heute so alles als Kunst durchgeht! Wenn dir der Küchenchef in der RS alles auf denselben Teller pappt, ist es, bei genauer Betrachtung.......auch Kunst, abstrakte zumindest.

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  • Herr Paternoster Live bei den Bützern am 09.07.2018 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    liebe trendige junge Zürcher mit etwas Gemüse und Reis wird kein Bützer je richtig satt werden, vermutlich

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  • Teutates am 14.09.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn gar nichts mehr geht, dann

    behaupte einfach: Es ist Kunst!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dan Baciu am 19.06.2019 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alkohol Werbung

    Das ist Alkoholwerbung. Ist das erlaubt?

  • Shopper am 18.06.2019 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Alkoholverwaltung???

    ich würde gerne wissen, was zu diesem Bild die Alkoholverwaltung sagen würde... Ist so eine Art Werbung erlaubt?

  • Kein Geschenk am 18.06.2019 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Unkaufbar?

    Jetzt müsste man den Sommer-Gin nur noch kaufen können...

  • Barkeeper am 18.06.2019 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    Macardo Sloe Gin!

    Etwas vom besten was gibt ist der Sloe Gin von Macardo. Wird glaubs im Thurgau gemacht. Auch Rum, Vodka und Dry Gin von denen sind super für Cocktails

  • Alex Be am 18.06.2019 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marketingopfer

    Marketing ist alles. Gin ist kein teures aufwendig gelagertes Produkt. Bei Gin werded ihr alle über den Tisch gezogen. und bei 18-21 Fr in einer Bar gleich nochmals