Neue Schmucktrends

15. Dezember 2011 15:07; Akt: 15.12.2011 15:38 Print

Das funkelnde Revival der Hochkaräter

von Yolanda Di Mambro - Opulenz, Luxus und Farbrausch: Internationale Designer lassen sich von der Haute Joaillerie inspirieren und lancieren grosse, auffällige Schmuckkreationen für moderne Prinzessinnen.

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Internationale Schmuckdesigner lassen sich wieder von der Opulenz vergangener Zeiten inspirieren: Ihre neuen Kollektionen umfassen glamouröse Stücke mit funkelnden Brillanten, Diamanten und farbigen Edelsteinen. Haute-Joaillerie-Ring aus Aquamarin und Diamanten: Aus der Serie «Masterpieces» von Pasquale Bruni. Seine Juwelen sind regelmässig in Modezeitschriften wie «Vogue» und «Harper's Bazaar» zu sehen. Ring «Marilyn» aus Weissgold mit Diamanten und Honigquarz. Als Inspiration diente Kaiserin Sissi von Österreich: Ringe aus Gold mit Amethyst und Obsidian aus der Serie «Sissi». Der Elefant als Glücksbringer: Goldener Ring «Talisman aus Afrika» von Pasquale Bruni. Für die Kollektion «Madame Eiffel» liess sich der italienische Juwelier von Paris inspirieren. Eleganter Schwarz-Weiss-Kontrast mit Kogolong, Onyx und weissen Diamanten. Ring ... ... und Collier aus der Serie «'70 Queen». Für Verliebte: In den Schmuckstücken der Serie «Amore», die regelmässig erweitert wird, ist das Wort Liebe in verschiedenen Sprachen eingraviert. Beim Anblick dieses Colliers wäre sicher auch Elizabeth Taylor ins Schwärmen geraten: Collier «Marilyn» aus Weissgold mit Diamanten, blauen Topasen, Honigquarz und Prasiolith. Aus der gleichen farbenprächtigen Serie: Ring aus Weissgold mit Diamanten, Amethyst und Rosa-Saphiren. Stylish und edel: «Die Versuchung». Ring «Pensiero d'Africa» aus Weissgold mit Diamanten und farbigen Edelsteinen. Hoch im Trend sind bei Swarovski ultrabreite Armreifen. Als Inspiration diente der Look der kriegerischen Amazonen: Armreif «Parade» mit Kristall in trendigen Farbabstufungen von Indigo über Lila bis Türkis. Armreif «Prism» aus schwarzem Acrylglas und rhodiniertem Sternmotiv in funkelndem Kristall. Ein Eyecatcher ist die «Pin-up»-Halskette mit funkelnden Mesh-Kugeln in Gold und Silber ... ... und schwarzem Samtband von Swarovski. Sorgt für Festtagsstimmung: Die Serie «Pleasure» ... ... spielt mit Sternkreationen in klarem Kristallpavé. Swarovski präsentiert auch Uhren als opulente Schmuckstücke, z. B. aus der Serie «Elis». Schweizer Quarzuhr mit 9 klaren Kristallen auf dem Ziffernblatt. Armband mit funkelnden Kristallen. Armreif «Intervall»: die eine Hälfte ist mit funkelnden Kristallen in Rot überzogen, die andere mit einem Lederband in gleicher Farbe. Kristallschmuck für den Weihnachtsbaum. Höchste Schweizer Juwelierskunst von Piaget. Luxusuhr mit Diamanten und Smaragden aus der neuen Serie «Limelight Garden Party» von Piaget. Für die Serie liessen sich Piagets Juweliere von der Rose inspirieren. Collier und ... ... Ohrringe aus Weissgold mit Diamanten und Saphiren. Collier aus weissen und einem braunen Diamanten. Letzterer wiegt 7,33 Karat, das ganze Collier 50,12 Karat. «Ich habe keinen Ehemann genug gehasst, um ihm die Diamanten wiederzugeben», sagte einst Filmdiva Elizabeth Taylor. Ring aus Weissgold, blauen Topasen, gelben Saphiren und Diamanten. In der Kollektion «Vintage» von Orianne Collins verschmelzen Retro-Glamour und Moderne. Eine Hommage an den Orient: Chandeliers aus Gelbgold, Zitrinen und Diamanten. Aus der Kollektion «OC Tales». Ring aus Roségold, Roséquarz, Perlmutt und Diamanten. Aus der Serie «OC Romance». Chandeliers aus Weissgold, weissen und braunen Perlen sowie Diamanten. Chandeliers aus Weissgold, blauen Topasen und Diamanten. Aus der Kollektion «OC Limited«.

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«Grosse Mädchen brauchen grosse Diamanten», sagte einmal Filmdiva Liz Taylor. Sie war geradezu besessen von hochkarätigen Diamanten, Smaragden, Saphiren und Rubinen von Bulgari, Cartier, Tiffany und Van Cleef & Arpels. «Die Kronjuwelen Hollywoods» nannten Experten ihre exquisite Schmuckkollektion. Von der Opulenz vergangener Zeiten liessen sich auch internationale Schmuckdesigner inspirieren: Ihre neuen Kollektionen umfassen glamouröse Stücke mit funkelnden Diamanten, Brillanten und farbigen Edelsteinen. Ein Trend, der mit der aktuellen Luxusmode im Stil der Vierziger- und Fünfzigerjahre einhergeht und an die Hollywood-Klassiker mit Grace Kelly, Ava Gardner und Audrey Hepburn erinnert.

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Die Opulenz des italienischen Edeljuweliers

Edel-Juwelier Pasquale Bruni, der mit Bulgari und Damiani zu den erfolgreichsten italienischen Haute-Joaillerie-Labels gehört, betört seine Kundschaft mit opulentem Schmuck: Colliers mit weissen und schwarzen Diamanten, Roségold-Ringe mit Amethyst, Obsidian und Lemon Quarz, goldene Sautoirs mit Tier- und Eiffelturm-Anhänger sowie Chandeliers aus Weissgold mit Diamanten. Ein Highlight seiner aus verschiedenen Serien bestehenden Kollektion sind die hochkarätigen grossen Ringe in Form des Eiffelturms, eines Elefanten, eines Krokodils, einer Schlange oder eines Schmetterlings. Für zwei seiner aktuellen Kollektionen liess er sich von einer Königin und einer Kaiserin inspirieren: «'70 Queen» besticht durch ein schwarz-weisses Konstrastspiel aus Kogolong, Onyx und weissen Diamanten, die Kollektion «Sissi» durch die luxuriöse Kombination aus grossen Edelsteinen, Diamanten, eine Kroneneinfassung sowie Gelb-, Weiss- und Rotgold. Die Opulenz von Brunis Schmuckstücken findet bei seiner Kundschaft, die vorwiegend aus Russland, dem Nahen Osten und Italien stammt, grossen Anklang und ist auch regelmässig in Modezeitschriften wie «Vogue» und «Harper's Bazaar» zu sehen.

Trends an der luxuriösen Bahnhofstrasse in Zürich

Der Trend des exquisiten Juwelenschmucks hat auch die Schweiz erfasst. Gemäss Auskunft des Edel-Juweliergeschäfts Les Ambassadeurs an der Bahnhofstrasse in Zürich sind derzeit grosse Schmuckstücke mit verschiedenen Farbsteinen gefragt. Insbesondere Russen stehen auf exklusive Schmuckstücke, neue Kollektionen und grosse Edelsteine. Auffallend und edel, lautet ihr Motto. Asiaten hingegen kaufen in der Schweiz mehrheitlich Uhren oder Schmuckstücke mit Diamanten. Letztere stehen in der Schweiz als zeitlose Klassiker hoch im Kurs. Der Trend von Saphiren, Rubinen und Smaragden als Verkaufsrenner hat sich etwas abgeschwächt. Derzeit sind laut Les Ambassadeurs Edelsteine in allen Farben in, insbesondere der Paraiba Turmalin, ein intensiv leuchtender türkisfarbener Stein. Spezielle Luxusausfertigungen sind auch bei den Herren im Trend - und zwar bei den Vertu-Luxus-Handys in Edelstahl und Edelmetall, die oft mit Brillanten besetzt sind.

Swarovskis funkelnde Armbänder, die sich per Knopfdruck in eine Uhr verwandeln

Kristallspezialist Swarovski lanciert für die Wintersaison eine farbenprächtige Schmuck-Kollektion mit viel Kristall und vibrierenden Farben. Ein Eyecatcher sind die XXL-Ketten aus silberweissem Ruthenium mit klarem Kristall im Baguetteschliff, die rhodinierte Halskette mit sieben Riesenkristallen im Schwarz/Weiss-Kontrast, die «Pin-up»-Halskette mit funkelnden Mesh-Kugeln in Gold und Silber und schwarzem Samtband sowie die «Prism»-Kette mit Stern-Anhänger und 3D-Pyramiden-Elementen. Hoch im Trend sind bei Swarovski auch ultrabreite Armreifen der Serie «Intervall»: die eine Hälfte ist mit funkelnden Kristallen in Rot, Gold, Metallic, Schwarz oder Violett überzogen, die andere mit einem Lederband in gleicher Farbe.

Auch Uhren werden bei Swarovski als opulente Schmuckstücke präsentiert: Die futuristisch inspirierte Kollektion «D:Light» umfasst vier silber- oder goldfarbene Armbänder, die sich durch Knopfdruck in eine Uhr verwandeln. Das Armband ist mit 171 Kristallen überzogen - sowohl in der Kombination Weiss und Blau als auch in Weiss und Rot. Die Sonder-Serie «Elis Bangle» ist auf 1000 Stücke limitiert. Die Luxus-Uhr besteht aus einem breiten Armreif mit 744 funkelnden Kristallen und einem Ziffernblatt mit Schwan-Logo und drei Mini-Kristallen.

Dem hochkarätigen Farbrausch sind auch grosse Modehäuser wie Prada, Dior, Chanel und Dolce & Gabbana verfallen. Ihre Frühlings- und Sommerkollektionen 2012 umfassen grosse opulente Schmuckkreationen, mit denen sich Frauen als moderne Königinnen und Prinzessinnen in Szene setzen. Wie schon Coco Chanel zu sagen pflegte: «Schmuck ist nicht dazu da, Neid zu erwecken - bestenfalls Staunen.»


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