«DGST»-Stylewatch

28. Februar 2011 20:06; Akt: 01.03.2011 08:02 Print

Die grössten Schweizer Fashion-Fauxpas

von Madeleine Sigrist - Christa glänzt, Andrea versagt - zumindest auf der modischen Ebene. In Sachen glamouröses Styling gibt es für die Schweizer Castingshow Nachholbedarf.

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Bis auf einige Versprecher führte Moderatorin Andrea Jansen gekonnt durch die letzte Sendung von «Die grössten Schweizer Talente». Nur ihr Styling sorgte wohl bei einigen Zuschauern für Stirnrunzeln: In einem tiefschwarzen, beinahe untaillierten Kleid mit bizarren, roten Rennstreifen an der Taille feierte Jansen bestimmt nicht den glamourösesten Auftritt ihrer TV-Karriere. Und schliesslich sollte in einer Show, in der Normalos zu Stars gemacht werden, schon etwas Glamour versprüht werden, oder?!

«In diesem Kleid gleicht Andrea einer Schwimmerin, als wäre sie gerade aus dem Wasser aufgetaucht. Dadurch, dass ihr Haar streng nach hinten geflochten wurde, wirkt sie breiter, ihre Oberarme kräftiger. Vielleicht sollte sie etwas mehr Farbe wagen, anstatt auf ein tiefschwarzes Kleid zu setzen», ist das Fazit von Friday-Modespezialistin Martina Loepfe.

Sven Epiney hatte es bei der Auswahl seines Outfits einfacher: Mit seinem Blazer und dem schicken weissen Hemd lag der Moderator goldrichtig. Loepfe zum Styling: «Sven hatte Stil, wie (fast) immer. Aber vielleicht hätte er sich weniger Gel in die Haare schmieren und sich für hellere Jeans entscheiden sollen.»

«Bobo muss weg vom Bubi-Image!»

Auch Roman Kilchsperger und Christa Rigozzi zeigten sich gewohnt stilsicher. Und: Juror DJ Bobo bewies in der Halbfinal-Show, dass auch er in Hemd und Jackett passt. In den vergangenen Sendungen zeigte der Chef-Juror nämlich nicht ganz so viel Sinn für Mode, als er sich zum Beispiel für ein graues, viel zu kurz geschnittenes Polo-Hemd mit rosa Streifen entschied. «Bobo muss weg vom Bubi-Image. Das Polo-Shirt scheint eingelaufen, die Ärmel viel zu kurz. Wie wäre es stattdessen mit einem Sweatshirt oder einem Hoodie?», findet die Stilexpertin.

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