Luxus-Dessous

11. Dezember 2011 18:29; Akt: 12.12.2011 09:03 Print

Kurvenreiche Vamps als Weihnachtsengel

von Yolanda Di Mambro - Am Weihnachtsball des Club of Nine im Luxushotel Baur au Lac inszenierte Agent Provocateur eine hochexplosive Lingerie-Show. Mit dabei: ein Scout von «Germany's Next Topmodel».

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Am 10. Dezember 2011 präsentierte Agent Provocateur seine neue Kollektion im Nobelhotel Baur au Lac in Zürich. (Alle Fotos: tillate) Die Show wurde im Rahmen des Weihnachtsballes des Club of Nine präsentiert. Verführerische Models statt Christkind. Darüber freute sich sicher mancher Gast. Die mit Ironie, Provokation und Ästhetik ... ... inszenierten Fashionshows des englischen Luxuslabels ... ... haben Kultstatus und gelten als hochexplosiv. Auch bei VIPs stehen die Dessous von Agent Provocateur hoch im Kurs, zum Beispiel bei Dita von Teese, Nicole Kidman und Kylie Minogue. Erotik, Provokation und Luxus: Die neue Kollektion von Agent Provocateur ist nichts für prüde Gemüter. Wer jedoch auf sinnliche Verführungskunst steht, ist begeistert. Für die Choreographie und die Inszenierung der Show war Yannick Aellen verantwortlich. Der internationale Modelscout hat soeben die neuen Models für «Germany's Next Topmodel» gecastet (Vorrunde). A real gentleman: Yannick Aellen schenkt einer Dame Champagner nach. Eine Privatparty in der Suite 121 des Baur au Lac: Stylistin und Bloggerin Marisa Burn-Pichler (links) mit Mirjam Schobert, Teilinhaberin der Kommunikations- und PR-Agentur Real Time Society. Gutes Teamwork: Carla Walser von Real Time Society (links) und Ezgi Cinar, Brand Managerin von Agent Provocateur Schweiz, die nach der Show mit Freunden ihren Geburtstag feierte. Bulgari, Chanel und Prada gehören zu seinem Alltag. Stylist Urs jettet für Shootings oft um die halbe Welt. Mit prickelndem Champagner stossen die Gäste der Privatparty auf das neue Jahr an. Im festlich geschmückten Nobel-Hotel Baur au Lac feierten am 10. Dezember 2011 ... ... 320 geladene Gäste den exklusiven Weihnachtsball des Club of Nine. Nach dem Gourmet-Dinner gings aufs Tanzparkett, wo zu den Klängen eines Live-Orchesters das Tanzbein geschwungen wurde. Statt Weihnachtsengel sorgten kurvenreiche Vamps für Stimmung.

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Glamour, Luxus und Tradition: Im festlich geschmückten Nobel-Hotel Baur au Lac feierten am Samstagabend 320 geladene Gäste den exklusiven Weihnachtsball des Club of Nine. Die Damen erschienen in langer Abendrobe oder Cocktailkleid, die Herren im Smoking. Im stimmungsvollen Ambiente genossen die Gäste, allesamt Freunde der Club-of-Nine-Mitglieder, an festlich gedeckten Tischen das Weihnachts-Gourmet-Dinner. Gleichzeitig fand in der Suite 121 des Nobelhotels eine Privatparty statt, an der ein Dutzend Stylisten, Fashionredaktorinnen und PR-Agenten mit Champagner aufs neue Jahr anstiessen und sich angeregt über neue Trends, Styles und Locations unterhielten.

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Gegen 22.30 Uhr drängten alle festlich gekleideten Gäste zur Showbühne. Niemand wollte sich die Gelegenheit entgehen lassen, eine Fashionshow von Agent Provocateur einmal live mitzuverfolgen. Die mit Ironie, Provokation und Ästhetik inszenierten Fashionshows des englischen Luxuslabels haben nämlich Kultstatus und gelten als hochexplosiv. Hochexplosiv war auch die Stimmung im Festsaal, als die Show begann und sich eine Beauty nach der anderen auf dem Catwalk in sündigen Luxus-Dessous präsentierte: hauchzarte Spitzen-BHs, durchsichtige Tüllhöschen, Babydolls und Korsetts. Die gezeigte Kollektion war sehr sinnlich und zeichnete sich durch edle Materialien und stylishen Spitzeneinsatz aus. Ein Eyecatcher waren auch die legendären funkelnden Pasties von Agent Provocateur, die auf die Nippel geklebt werden. Mit koketten Einlagen stellten die als Vamps gestylten Models auch ihr schauspielerisches Talent zur Schau. Die meisten Models waren nicht extrem schlank, sondern hatten weibliche Formen, die sie zur Entzückung der anwesenden männlichen Gäste gekonnt in Szene setzten.

Beautys unter der Regie des «Germany's Next Topmodel»-Scouts

Für die Inszenierung der Fashionshow verpflichtete Agent Provocateur niemand Geringeres als Yannick Aellen, einen der erfolgreichsten Schweizer im internationalen Fashionbusiness. In Zürich, London und Paris castet er Models und choreographiert grosse Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Shows, unter anderem für Louis Vuitton, Miu Miu, Akris und Alexis Mabille. Ferner führt er für Heidi Klum die Vorauswahl der Kandidatinnen für «Germany's Next Topmodel» durch. Ein Multitalent, welches das Potenzial eines zukünftigen Topmodels in Sekundenschnelle erkennt.

Und worauf galt es bei der Inszenierung der neuen Fashionshow von Agent Provocateur zu achten? «Lingerie-Fashionshows sind immer etwas Spezielles», erklärte Aellen gegenüber 20 Minuten Online. «Im Gegensatz zu Prêt-à-porter und Haute Couture muss man vermehrt darauf achten, wie man die Kollektion inszeniert. Gerade Agent Provocateur ist bekannt für seinen offenen Geist und sein wildes London-Image. Die Show fand jedoch an einem Gala-Event im Luxushotel statt. Deshalb galt es, das Ganze miteinander in Einklang zu bringen. Von meinem Regieposten aus hatte ich jedoch den Eindruck, dass den Gästen die Show sehr gut gefiel», stellte der internationale Modelscout mit einem charmanten Lächeln fest.

Die Verwandlung vom schüchternen Model zum selbstsicheren Vamp

Während der Show liefen auf beiden Seiten des Runways die Werbespots der aktuellen Agent-Provocateur-Werbekampagne mit US-Trash-Girl Paz de la Huerta. «Die Werbespots von Agent Provocateur sind sehr selbstironisch. Ich wollte, dass die Gäste einen Zusammenhang herstellen zwischen den provozierenden, ironischen Spots und den Models, die auf dem Catwalk kokettierten, indem sie zum Beispiel eine Clutch fallenliessen oder mit einem Milchkännchen hantierten», führt Aellen aus. Die Models sollten aber auch echt wirken. «Das war auch der Knackpunkt der ganzen Inszenierung: Ich musste die teilweise sehr jungen Schweizer Models dazu bringen, sich wenige Stunden später dem Publikum als selbstsichere Vamps zu präsentieren.»

Das Casting wurde direkt von Agent Provocateur durchgeführt. Unter den gewählten Models waren aber auch Lieblingsmodels von Aellen. Zu den Beautys mit femininen Kurven meinte er: «Lingerie will man nicht an einem Klappergestell sehen. Ich fand die Körper der Models sehr schön und weiblich, obwohl natürlich keines üppig war.»

Die 320 Gäste des Weihnachtsballes waren von der Fashionshow sehr angetan. Und positiv davon überrascht, dass für einmal statt Christkind und Weihnachtsmann kurvenreiche Vamps für eine schöne Weihnachtsbescherung und glänzende Augen sorgten ...


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