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Sprachreisen

23. Juli 2014 13:14; Akt: 14.08.2014 10:15 Print

Gastfamilie oder Residenz?

Wo man während seinem Sprachaufenthalt wohnt, hänge vom typ ab, sagt Expertin Marina Eichmann. Sie verrät die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Fehler gesehen?

Ein Sprachaufenthalt will gut geplant und vorbereitet sein. Die meisten bevorzugen es deshalb, sich persönlich beraten zu lassen. Eine der meistgestellten Fragen, die ich als Kundenberaterin dabei zu hören bekomme, ist: Soll ich bei einer Gastfamilie oder in einer Residenz wohnen? Sie ist nicht leicht zu beantworten und hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Sprachniveau und Lerneffekt
Bei einer Gastfamilie zu wohnen hat viele Vorteile. Du sprichst zum Beispiel auch in der Freizeit die jeweilige Sprache, denn deine Gastfamilie wird kaum Schweizerdeutsch verstehen. Dadurch lernst du nicht nur die Sprache besser, du bekommst auch einen vertieften Einblick in ihre Kultur. Das macht Spass, kann aber auch herausfordernd sein, zum Beispiel wenn du zu Beginn noch kein Wort der entsprechenden Sprache sprichst. Wenn dir diese Vorstellung Kopfzerbrechen bereitet, bist du vielleicht in einer Residenz besser aufgehoben. Meistens wohnen da Sprachschüler aus der ganzen Welt, die sich mit dir auch einmal in einer anderen Sprache unterhalten können. Aber Achtung: Je öfter du dich in einer anderen Sprache unterhältst, desto kleiner der Lerneffekt.

Bedarf an Unabhängigkeit
Jeder benötigt unterschiedlich viel persönliche Freiheit. Wenn du in einer Residenz wohnst, lebst du völlig unabhängig. Du brauchst bloss die Hausordnung zu respektieren, ansonsten hast du keinerlei Verpflichtungen. Du kannst spontan entscheiden, ob du auswärts essen oder wie lange du ausgehen möchtest. Die Gastfamilie hingegen erwartet, dass du dich an ihre Gepflogenheiten und Regeln hältst. So solltest du dich zum Beispiel rechtzeitig abmelden, falls du nicht zum Abendessen kommen willst. Das fordert von dir ein Stück Anpassungs- und Kompromissfähigkeit.

Wahl der Destination
Abgesehen von deinen persönlichen Präferenzen spielen auch Faktoren eine Rolle, die du nicht beeinflussen kannst. In Städten wie Honolulu zum Beispiel gibt es nur wenige Gastfamilien, die in der Nähe des Stadtzentrums wohnen, wo sich die meisten Sprachschulen befinden. Ein Schulweg von einer Stunde und mehr ist möglich. Wer dies vermeiden möchte, hat mit einem Zimmer in einer Residenz eine gute Alternative, denn die meisten Residenzen liegen unweit der Schulen.

Wieso nicht beides?
Wer sich unsicher ist, kann auch einfach beide Unterkunftsvarianten ausprobieren. Es ist problemlos möglich, die eine Hälfte des Sprachaufenthaltes in einer Residenz und die andere Hälfte bei einer Gastfamilie zu wohnen. So weisst du dann zumindest für deinen nächsten Sprachaufenthalt, was dir besser gefällt.

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