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Zutritt verboten

11. Januar 2019 13:50; Akt: 11.01.2019 14:16 Print

14 Orte, die du nicht besuchen kannst

Streng geheim, lebensgefährlich oder schlicht nicht zugänglich: Diese Orte wirst du wohl nie zu Gesicht bekommen – und das ist dir vermutlich ganz recht so.

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Gewisse Orte bekommt man als Normalsterblicher aus den verschiedensten Gründen niemals zu Gesicht. Sie finden sich über die ganze Welt verteilt. Queimada Grande oder Ilha das Cobras (portugiesisch für Schlangeninsel) liegt 33 Kilometer vor der Küste Brasiliens. Forscher schätzen, dass hier eine bis fünf Insel-Lanzenottern pro Quadratmeter leben. Sie sind praktisch die einzigen Tiere auf der Insel und ernähren sich von Zugvögeln, die hier rasten. Früher gab es hier Leuchtturmwächter, doch seit drei von ihnen innert weniger Jahre durch Schlangenbisse zu Tode kamen, werden die Leuchttürme automatisch betrieben. Die in Frankreich gilt als prähistorisches Juwel. Sie beinhaltet einige der ältesten Höhlenmalereien überhaupt. Sie sollen mindestens 17'000 Jahre alt sein. Acht Jahre nach ihrer Entdeckung wurde sie 1948 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Doch bereits 1963 wurde sie wieder gesperrt: Wärme, Feuchtigkeit und Atemluft der Besucher setzten den Gemälden schwer zu. Eine weitere Todesinsel befindet sich im Indischen Ozean. Ihr Name: . Über die Bewohner weiss man nicht viel, ausser dass sie unter sich bleiben wollen: Jeder, der sich der Insel nähert, wird mit Pfeilen beschossen. Die ist das bekannteste militärische Sperrgebiet der Welt. Obwohl – oder gerade weil – niemand genau weiss, was dort eigentlich wirklich passiert. Offiziell testet die US Air Force dort neue Experimentalflugzeuge. Weil das Betreten Normalsterblichen untersagt ist und öfter mal Lichter am Himmel auftauchen, ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um das Gelände. Sogar von Aliens ist die Rede. ist ein Stützpunkt der Royal Air Force in North Yorkshire, Grossbritannien. Dabei soll es sich um den grössten Spionage-Stützpunkt der Welt handeln. Laut dem britischen Enthüllungsjournalisten Duncan Campbell ist er Teil des ECHELON-Netzwerks, des Spionage-Netzwerks der USA, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens und Neuseelands. Zutritt haben sollen ausschliesslich dessen Mitarbeiter sowie Angehörige des US-Geheimdiensts NSA. Zu Hochzeiten galt der Badeort als die Côte d'Azur Zyperns: Stars wie Elizabeth Taylor, Brigitte Bardot und Sophia Loren machten hier Ferien. Doch 1974 besetzte das türkische Militär im Zug der Invasion des Nordteils der Insel die Stadt und erklärte die Anlage zum Sperrgebiet. Betreten darf man es bis heute nur mit Sondergenehmigung. 2008 eröffnet, lagern im auf Spitzbergen gut 250 Millionen Samen von 850'000 Saatgut-Sorten aus der ganzen Welt. Jeder einzelne ist tiefgefroren und wasserdicht eingeschweisst. So soll das Saatgut sogar Atomkriege oder Überschwemmungen überstehen. Ein weiterer Hochsicherheitsbunker befindet sich im US-Bundesstaat Pennsylvania. In dem sogenannten , einem alten Bergwerk, lagern jedoch keine Samen, sondern die Daten einiger der grössten Unternehmen der Welt. Mieter sind zum Beispiel die Bildagentur Corbis, das Musiklabel BMG, das hier sein Musikarchiv inklusive Mastertapes eingerichtet hat, und Microsoft-Gründer Bill Gates. Um die italienische Insel , die in der Lagune von Venedig liegt, ranken sich zahlreiche Schauergeschichten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Pest- und Cholerakranken hierher gebracht. Im frühen 20. Jahrhundert soll ein Professor in einer Irrenanstalt Versuche durchgeführt haben. Seit den 1970er-Jahren ist die Insel jedenfalls unbewohnt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. ist ein Stützpunkt der US-Army im US-Bundesstaat Kentucky. Hier sollen nicht nur die Goldreserven der USA, sondern auch wichtige Dokumente wie die Original-Unabhängigkeitserklärung lagern. Doch daran gibt es Zweifel: Manch einer behauptet, dass Fort sei leer. Überprüfen lässt sich das aber nicht: Der Zutritt ist für Unbefugte verboten. Obwohl im russischen mehr als 82'000 Menschen leben, war die «Stadt am See» lange nicht auf Landkarten zu finden. Grund: Sie wurde 1946 als Rüstungsstadt errichtet. Abgeschottet von der Aussenwelt arbeiteten dort Forscher an der ersten sowjetischen Atombombe. Im Zentrum stand die Anlage Majak, in der waffenfähiges Plutonium hergestellt wurde. Alles unterlag dem Militärgeheimnis. Die Geheimhaltung funktionierte so gut, dass sogar ein Atomunfall 1957 – der sogenannte Kyschtym-Unfall – bis 1989 vor der ganzen Welt verheimlicht werden konnte, obwohl nach heutigem Kenntnisstand mehr atomare Strahlung freigesetzt wurde als beim GAU von Tschernobyl. Seit über einem Jahrhundert bestattet die Stadt New York tot geborene Babys und Verstorbene ohne Angehörige oder ohne Geld auf . Die Insel gehört zum Stadtteil Bronx. Bisher fanden hier über 850'000 Menschen ihre letzte Ruhe. Ihre Gräber zu besuchen, ist allerdings nicht möglich – aus Sicherheitsgründen. 1958 errichtete Israel mit Frankreichs Hilfe das in der gleichnamigen Wüste – angeblich, um Energie für die Begrünung der Sandwüste zu liefern. Viele Experten vermuteten aber, dass dort Kernwaffen hergestellt würden. Der Verdacht wurde 1986 durch einen ehemaligen Techniker verstärkt. Auf den damals veröffentlichten Bildern waren Sprengköpfe zu sehen. Er wurde daraufhin zu 18 Jahren Haft verurteilt. Ob an seinen Vorwürfen etwas dran war? Die israelische Regierung hat sie bis heute weder bestätigt noch dementiert. («die Verbotene Insel») gehört zum Hawaii-Archipel und befindet sich seit 1864 in Privatbesitz: Nur wer Angehöriger der US-Streitkräfte, Politiker oder Freund eines Inselbewohners ist, darf die Insel betreten.

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(hüt/fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin Brändle am 11.01.2019 14:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch klar

    Das Alien, das damals in Area 51 gelandet ist, ist heute Präsident der USA.

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  • Es beeindruckte michwegen der Eisbären am 11.01.2019 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    manche von diesen Orten sind speziell

    In Svalbard waren wir letztes Jahr; natürlich nicht im Samen Center, doch es war interessant, überhaupt zu erfahren, dass es immens viele Samen beeinhaltet und dort so aufbewahrt werden, dass das Aussterben von Pflanzen verhindert wird. Das machte mir Eindruck.

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  • Werner Urech am 11.01.2019 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Diego Garcia

    Diego Garcia wurde hier vergessen. Die Insel im Indischen Ozean gehört Grossbritannien, wurde von den USA als Militärstützpunkt gemietet und alle Bewohner nach Madagaskar oder die Seychellen verbannt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel Ch. Bloch am 17.01.2019 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Povelia sollte 2014 verkauft werden,

    ein privater Investor und eine Bürgerinitiative "Povelia per tutti" boten sich einen Bieterwettstreit, doch die Endsumme genügte der venezianischen Verwaltung noch immer nicht. Der Deal platzte.

  • Daniel Ch. Bloch am 17.01.2019 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    North Sentinel ist nicht nur zum Schutz

    der Besucher gesperrt, sondern auch zum Schutz der Sentilesen (so werden diese genannt). Da sie kein Immunsystem aufbauen konnten, würde eine einfache Grippe von "unseren" Viren ausreichen, um den ganzen Stamm auszurotten.

  • K. Scheisser am 15.01.2019 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Mann kann einen solchen Ort

    schon besuchen, vielleicht kommt mann einfach nicht mehr zurück.

  • Lenny am 14.01.2019 20:49 Report Diesen Beitrag melden

    was geht da vor?

    Was ist mit der Antarktis?

    • Andreas Honegger am 14.01.2019 23:23 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Problem

      Dort darfst Du hinreisen, wenn Du Lust auf frieren hast.

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  • Reisender am 12.01.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Reisepläne

    Endlich habe ich wieder Reisepläne ;-)

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