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Anders schlafen

10. Juni 2016 14:17; Akt: 10.06.2016 14:17 Print

Tausche Hotelbett gegen Tipi-Zelt

An ungewöhnlichen Schlafplätzen mangelt es in der Schweiz nicht – vom Indianer-Zelt über den Zirkuswagen bis hin zum Bett im Maisfeld.

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Von einem Wasserbungalow in den Malediven träumen viele. Man muss jedoch keinen 12-Stunden-Flug über sich ergehen lassen für ein erfrischendes Bad direkt nach dem Aufstehen. In Genf gibt es ein Bed and Breakfast auf dem Wasser. Wenn das Segelschiff nicht auf einem Törn unterwegs ist, dient es als schwimmende Unterkunft mit fünf luxuriösen Kabinen (250 Franken pro Nacht). Beim Abendessen an Deck blickt man direkt auf den Jet d'Eau und kann den Sonnenuntergang beobachten. An Romantik ist das Erlebnis nur schwer zu überbieten. Sie wollten immer schon mal in einem Baumhaus übernachten? In Neuenkirch LU steht ein besonders komfortables Exemplar mit einem grossen Doppelbett, Dusche und WC sowie Bodenheizung. Eine Übernachtung kostet 130 Franken pro Person. Das Frühstück wird mit einem Seilzug angeliefert. «Digital Detox» heisst das Zauberwort in Wellness-Tempeln rund um die Welt. Das geht auch einfacher: Beat «Yeti» Hutmacher vermietet vier Alphütten im Berner Oberland - garantiert ohne TV und Wi-Fi. Die über 150-jährige Berghütte Alp Schneit im Lütschental verfügt über einen Holzkochherd, Petrollampen, frisches Quellwasser und ein Plumpsklo. Dank einem beheizbaren Holzzuber muss man auch nicht auf das Wellness-Erlebnis verzichten. n Disentis GR kann man seit März in drei Indianerzelten übernachten. Sie bieten Platz für vier Personen, verfügen über einen Stromanschluss und sind mit zwei Doppelbetten ausgestattet. In der Nebensaison schlägt eine Nacht mit 70 Franken zu Buche, in der Hauptsaison zahlt man 120 Franken. Auf dem TCS-Campingplatz Lugano in Muzzano kann man im Vollholz-Zirkuswagen übernachten. Das Zuhause auf Rädern (ab 110 Franken pro Nacht) bietet Platz für vier Personen und verfügt über eine Küchenzeile und eigenes WC. Wer lieber keine Räder unter den Füssen hat, kann auch in einer der kleinen Holzhütten, genannt Pods, schlafen. Einer abkühlenden Runde Schwimmen im Luganersee steht bei beiden Unterkünften nichts im Wege. Abgerundet wird das Glamping-Erlebnis (also glamouröses Camping) nämlich mit einem Wiesenstrand und einem eigenen kleinen Hafen. Der ultimative Schlafspass im Freien: Nicht mehr als ein überdachtes Bett aus Stroh und Moskitonetz finden Gäste in den 16 Openair-Zimmern des Maishotels in Nennigkofen SO vor (ab 80 Franken pro Nacht). An einem Waldrand mit Sicht auf die Aare und den Jura-Südhang gelegen, ist es der ideale Rastplatz für Familien, die in der Region Solothurn-Biel Veloferien machen. An der Feuerstelle kann man Cervelats bräteln und Freundschaften schliessen - oder den Sternenhimmel geniessen. Wichtig: Schlafsack nicht vergessen! 24 Schlafstellen finden insgesamt in den vier riesigen Eichenfässern im schaffhausischen Trasadingen Platz. Besonders für Familien sind die kajütenartigen Zimmer mit sechs Betten ideal. Nach einem Wandertag auf dem drei Kilometer langen Weinlehrpfad kann man die müden Glieder im heissen Wasser des Badefasses wieder auflockern. Das Fasshotel ist dienstags bis sonntags geöffnet. Am Wochenende lockt zudem die Besenbeiz, wo neben dem Blauburgunder aus der Region auch währschafte Küche aufgetischt wird. Die Übernachtung kostet 30 Franken pro Person. Romantisch: Jurte auf dem Gipfel des Bergs Rochers de Naye oberhalb von Montreux. Zusammen kuscheln kann man in einem grossen Doppelbett.

Zum Thema
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Sie finden Hotels langweilig? Kein Problem! Die milden Temperaturen im Sommer ermöglichen einmalige Übernachtungserlebnisse in der Natur. Auf dem Camping Flaach am Rhein ZH ist beispielsweise ein ganzes Abenteuerdorf mit zentraler Feuerstelle entstanden. Unter den Mietunterkünften befinden sich ein Safarizelt, ein Zirkuswagen und zwei Tipis. In Disentis GR kann man seit März in drei Indianerzelten übernachten. Sie bieten Platz für vier Personen, verfügen über einen Stromanschluss und sind mit zwei Doppelbetten ausgestattet. In der Nebensaison schlägt eine Nacht mit 70 Franken zu Buche, in der Hauptsaison zahlt man 120 Franken.

Turteln in der Jurte

Liebespaare können in den auf 2042 Metern über dem Meer gelegenen Love-Jurten turteln, hoch auf dem Gipfel des Felsmassivs Rochers de Naye. Von den sieben mongolischen Zelten wurden zwei extra für Paare eingerichtet: Ein grosses Doppelbett und Champagner sorgen für Romantik – ganz zu schweigen von der grandiosen Aussicht auf den Genfersee.

In den übrigen Jurten finden bis zu acht Personen Platz (Pauschale pro Nacht: 300 Franken). Sie sind zu Fuss ab Caux oder in einer Stunde ab Montreux per Zahnradbahn und Panoramazug erreichbar.

Weitere aussergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sehen Sie in der Bildstrecke.

(sei)

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