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Gute Reise

28. Dezember 2010 19:28; Akt: 29.12.2010 09:45 Print

Albanien? Albanien!

von Marlies Seifert - Noch keine Idee, wohin es 2011 in die Ferien gehen soll? Kein Problem: Die Reiseprofis von Lonely Planet erstellen regelmässig eine Liste mit den In-Zielen des kommenden Jahres. Diesmal steht Albanien ganz zuoberst.

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Albanien: Eine neue mediterrane Liebe
Für alle, denen es in Kroatien langsam definitiv zu voll wird, bietet sich auf dem Balkan eine Alternative: «Albanien wird nicht mehr lange abseits des Touristenrummels bleiben», prophezeit Lonely Planet und schwärmt von günstigen Preisen, Gastfreundschaft, hervorragendem Essen und dem Nachtleben in der Hauptstadt Tirana. Als «Neue mediterrane Liebe» wird Albanien vom zuständigen Tourismusbüro angepriesen. Entlang der Adria und dem Ionischen Meer erstrecken sich über 350 Küstenkilometer mit Sand- und Kieselstränden. Und wer Bilder vom azurblauen Meer, den prächtigen Bergwiesen und den eindrucksvollen Kulturstätten sieht, kann sich tatsächlich vorstellen, sein Herz an die vom Tourismus noch weitgehend unberührte Perle am Mittelmeer zu verlieren.

Japan: Kirschblüten und Kuriositäten

Japan ist auch 2011 eine Top-Destination. Bunte Bilder von den Kuriositäten in Tokio und den Kirschblüten in Osaka behalten ihren Reiz. Für viele bleibt Japan aber ein unerreichtes Traumziel – dabei sei es viel erschwinglicher als allgemein angenommen, so Lonely Planet. Ausserdem finde man sich als ausländischer Tourist besser zurecht, seit im Zuge der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2016 die englische Sprache auf Schildern und Wegweisern präsenter geworden ist.

Brasilien: Noch mehr zu feiern

Da gleich zwei Grossanlässe – die Fussball-WM 2014 und die Sommer-Olympiade 2016 – schon bald in Brasilien ausgetragen werden, ist das Land besonders in. Von der verbesserten Infrastruktur werden auch Touristen profitieren, so Lonely Planet. Ausserdem machen es Low-Cost-Angebote auch relativ günstig, das riesige Land zu bereisen, das vom Amazonas über den perfekten Surfstrand bis zur Megametropole einfach alles bietet.

Tansania: Mehr als Kilimandscharo und Sansibar

Als ob sie der Wunder noch nicht genug wären, sind Serengeti, Kilimandscharo und Sansibar längst nicht alles, was Tansania zu bieten hat. Der afrikanische Staat am Indischen Ozean ist ein Paradies für Naturfreunde: Die Elefantenherden in Ruaha, Bäume erklimmende Löwen rund um den Lake Manyara und atemberaubende Sonnenuntergänge am Fluss Rufiji. Für Insider hält Tansania Raritäten wie das Spitzmaulnashorn bereit.

Italien: Kultur und Kulinarik

Der Klassiker unter den Top-Destinationen 2011 ist Italien: Ob ein leichter Rotwein im pittoresken ligurischen Dorf, ein Espresso in Rom oder eine Pizza in Neapel – hier kann man es sich richtig gut gehen lassen und der Gemütlichkeit frönen. Die Seele baumelt im Sonnenschein – und der Kopf wird in den zahlreichen Museen angeregt. Der Stiefel im Mittelmeer verfügt über 44 Unesco-Weltkulturstätten – mehr als jedes andere Land auf der Welt.

Panama: Am Nabel Amerikas

Sowohl Flugverbindungen nach Panama als auch die Hotelkapazitäten im Land wurden über die letzten Jahre laufend ausgebaut, sodass Panama mittlerweile ein attraktives Reiseziel ist. Am Nabel Amerikas kommen Partyhungrige genauso auf ihre Kosten wie Entspannungsbedürftige. Im Grossstadt-Dschungel von Panama City werden Schnäppchenjäger fündig – im Urwald alle, die lieber Fotos von seltenen Tieren und Pflanzen schiessen.

Vanuatu: Unberührte Schönheit

Vanuatu passt zum Trend in Richtung Öko-Tourismus: Luxus-Hotelketten sucht man hier umsonst, dafür trifft man in romantischen Resorts und kleinen Pensionen auf viel Gastfreundschaft. Zu entdecken gibt es auf den 83 Inseln Vulkane, Wasserfälle und authentische Dörfer. Der Südsee-Staat gilt als weniger touristische Alternative zu Fidschi und Tahiti und ist via Australien gut erreichbar. «Gehen Sie, bevor der Geheimtipp keiner mehr ist!», rät Lonely Planet.

Kap Verde: Inseln des ewigen Sommers

Wenn die Kanaren die «Inseln des ewigen Frühlings» sind, dann kann man die Kapverden getrost als «Inseln des ewigen Sommers» bezeichnen. Die Temperaturen auf dem Archipel vor der afrikanischen Küste sind nämlich noch etwas höher als jene der Kanaren. Kap Verde bietet eine exotische und noch immer unberührte Inselwelt mit paradiesischen weissen Sandstränden und einer atemberaubenden Bergwelt, die sich ideal für aktive Outdoor-Urlauber eignet.

Syrien: Wie ein Pascha wohnen

Trotz direkter Nachbarschaft zu Israel, zum Irak und zum Libanon gilt Syrien derzeit als sicheres Reiseland. Besonders in Grenzregionen wird aber zur Vorsicht aufgerufen. Lonely Planet empfiehlt besonders den Besuch der Hauptstadt Damaskus, wo man in den «liebevoll restaurierten osmanischen Palästen wie ein Pascha residiert». Nach dem Besuch eines Souk kann man hier genüsslich einen Cappuccino schlürfen – oder man besucht die Beduinen in der Wüste.

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