Reisen

Auf der Suche nach Inspirationen für Ihre nächsten Ferien oder Ideen für den geplanten Kurztrip?

 

Klicken Sie auf die interaktive Weltkarte!

Zur interaktiven Karte

Für 8000 Euro

14. Februar 2014 14:44; Akt: 14.02.2014 16:06 Print

Billiger auf den Mount Everest

Der Aufstieg am höchsten Berg der Welt wird künftig billiger. Man will damit mehr Touristen anlocken. Umweltaktivisten zeigen sich besorgt.

Bildstrecke im Grossformat »
Der Inbegriff eines monumentalen Naturdenkmals: Der . Die imposante Schlucht des Colorado River ist 446 Kilometer lang, stellenweise bis zu 29 Kilometer breit und fast zwei Kilometer tief. Der in Venezuela ist mit 979 Metern der höchste Wasserfall der Welt. Nicht etwa dia Niagara-Fälle, sondern die an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien sind die grössten der Welt. Der auf der Südinsel Neuseelands gehört zu den eindrücklichsten Fjordlandschaften der Erde. Auch in der norwegischen Inselgruppe ragen die Berge direkt aus dem Nordmeer bis zu 1200 Meter in den Himmel. In der Nähe von Puerto Princesa auf den Philippinen liegt der längste schiffbare der Welt. 4.2 des 7 Kilomter langen Gewässer sind befahrbar. Eiswüste: der in Patagonien. Im Nationalpark auf Madagaskar ragen Kalksteinnadeln auf einer Fläche von mehreren Quadratkilometern aus dem Boden. Sie sind vielleicht nicht die grössten oder höchsten, aber die in Kroatien gehören bestimmt zu den schönsten und eindrücklichsten der Welt. Auf mehreren Kilometern reiht sich einer an den anderen. Das in Belize misst über 300 Meter im Durchmesser und ist bis zu 125 Meter tief. Es zählt zum Unesco-Weltnaturerbe und ist dank seines unterseeischen Höhelnsystems ein Taucher-Mekka. Die auf der arabischen Halbinsel ist die grösste Sandwüste der Welt. Die bis zu 300 Meter hohen Dünen erstrecken sich auf einer Fläche von 500'000 Quadratkilometern, insgesamt ist die Wüste rund 780'000 Quadratkilometer gross. Von der Region Dhofar im Oman aus kann man die faszinierende Einöde besuchen. Das erstreckt sich vor der Nordostküste Australiens auf einer Länge von über 2300 Kilometern und ist damit das grösste Korallenriff der Welt. Die in Mexiko (Sótano de las Golondrinas) fällt mitten im Regenwald über 300 Meter in die Tiefe. Der kleine Punkt auf dem Bild ist ein Kletterer, der sich abseilt. Die 40.000 gleichmässig geformten Basaltsäulen des in Nordirland sehen aus wie von Menschenhand geschaffen, sind aber eine Laune der Natur. Die grösste Salzpfanne der Erde: derin Bolivien. Wer sich hier nicht klein und unbedeutend fühlt, ist grössenwahnsinnig: Der mit 8848 Metern höchste Berg der Welt, der .

An diesen Naturschauplätzen wird man als Mensch zum Zwerg.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nepal will für das Bergsteigen am Mount Everest ab kommendem Jahr statt wie bisher umgerechnet rund 18 000 Euro nur noch eine Gebühr von etwa 8000 Euro pro Kletterer verlangen. Das kündigte der Chef des nepalesischen Bergamts, Madhusudan Burlakoti, am Freitag an.
Grössere Bergsteiger-Gruppen bekommen derzeit für das Klettern am 8848 Meter hohen Mount Everest eine Ermässigung - für eine siebenköpfige Mannschaft kostet das Abenteuer umgerechnet rund 51 000 Euro. Der Rabatt ermutige Bergsteiger dazu, sich zu einem Team zusammenzuschliessen, auch wenn sie sich in ihrer Erfahrung deutlich voneinander unterschieden und sich kaum kennten, sagte Burlakoti. Künftig will Nepal demnach nur noch eine Pauschalgebühr unabhängig der Grösse der Gruppe erheben.

Man hoffe, durch die Gebührenänderung mehr Menschen anzulocken, erklärte Burlakoti. Zudem soll den kleineren Gruppen und Einzelpersonen demnach durch ein besseres Management «mehr Freiheit» gegeben werden, wenn sie den Berg erklimmen. Die Kosten für einen Aufstieg am Mount Everest haben für Kritik gesorgt. Einige sagen, die sehr hohen Preise erlaubten es nur sehr wohlhabenden Leuten, den Gipfel zu besteigen. Umweltaktivisten zeigen sich hingegen besorgt über die Belastung, die der Tourismus für den Berg darstellt. Einige bezeichnen den Mount Everest als die höchste Müllhalde der Welt. In den vergangenen Jahren war der Berg mit Verpackungen von Lebensmitteln, Kletterausrüstung und Sauerstoffzylindern übersät.

Die Bergsteiger-Legende Reinhold Messner hat Nepal sogar aufgerufen, den Berg für einige Jahre zu schliessen, damit dieser sich erholen könne. Zu diesem Schritt ist das Land aber nicht bereit. Der Staat nimmt jährlich etwa 2,4 Millionen Euro an Bergsteiger-Gebühren ein. Zehntausende Hotelbesitzer, Trekkingführer und Gepäckträger sind zudem auf den Berg-Verkehr angewiesen, um ihre Existenz zu sichern.

(sei/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinz Ketchup am 15.02.2014 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umweltbewusstsein

    Hier über den Everesttourismus motzen aber jeder Schweizer jettet jedes Jahr x-mal mit dem Flugzeug in die Ferien. Und wo das Hotel da hingebaut wurde ist dem Touri auch egal.

    einklappen einklappen
  • Summit 7 am 14.02.2014 23:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte nicht !!!

    Ich möchte eines Tages selbst den Everest besteigen und muss dafür noch eine Weile sparen. Trotzdem bin ich dagegen, dass die Gebühren gesenkt werden. Schon jetzt, während meiner Vorbereitung auf die Expedition habe ich den Eindruck dass es da zu viele Leute und Umweltverschmutzung gibt. Da sollte nur hin wer bergsteigen kann und verantwortungs- und respektvoll mit der Natur umgeht!

    einklappen einklappen
  • dominic l am 15.02.2014 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    everest

    cool dann spare ich ein bischen geld in ein paar jahren. die differenz lässt sich ja dann in trinkgelder umwandeln für die sherpas :-))

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luca am 16.02.2014 21:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Blödsinn ich würde nicht mal 10.- bezahlen! Das sind fast 10000.-

  • BackcountryTours am 16.02.2014 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    solche reduktionen sind sehr wichtig!

    solche aktionen sind für die nepalesen sehr wichtig, den. der tourismus ist ihre einzuge lebensgrundlage, da wir regelmässig in nepal sind und viele kontakte durch unsere touren haben, kennen wir die situation rund um die nepalesen bestens. man kann dies nun verfluchen, aber es lässt sich nicht abstreiten, dass ohne touristen in nepal nichts geht. zu sehr sind die nepalesen in der politischen zwickmühle der inder und chinesen.

    • J.R. Ewing am 16.02.2014 14:26 Report Diesen Beitrag melden

      Nepal

      ist ein freies Land und kann selber entscheiden, was es mit ihren Bergen macht. Da sollen wir uns Ausländer einfach raus halten, weil es uns nichts angeht. Dies sollten auch wir Schweizer respektieren, wir verlangen dies auch von anderen Ländern. Aber nein, wir mischen uns überall ein.

    • Georges Biszet am 16.02.2014 14:54 Report Diesen Beitrag melden

      exakt..

      sehen wir auch so. wir selber hätten ja auch das eine oder andere problem, das man zuerst lösen könnte :)

    • hannes britsch am 16.02.2014 20:46 Report Diesen Beitrag melden

      wie viel lohn?

      naja, wie viel verdient denn gemäss ihrem "wissen" ein bergführer, ein träger? nun bin ich gespannt...!

    einklappen einklappen
  • R.J am 16.02.2014 02:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade...

    ... Geht wieder einmal nur ums Geld. Aber ob es klug ist wenn sich die Anzahl toter vermehrfacht? Nur weil dann noch mehr Hobby Bergsteiger meinen sie können mal kurz im Urlaub den Everest besteigen.

  • Heinz Ketchup am 15.02.2014 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umweltbewusstsein

    Hier über den Everesttourismus motzen aber jeder Schweizer jettet jedes Jahr x-mal mit dem Flugzeug in die Ferien. Und wo das Hotel da hingebaut wurde ist dem Touri auch egal.

    • Rothenbühler Mischa am 16.02.2014 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      x-mal ????

      Ich gehe alle 2 Jahre in die Ferien und war das letzte Mal in Italien. Nur so viel zu jeder Schweizer...

    • Didell am 17.02.2014 00:20 Report Diesen Beitrag melden

      Skifahren

      Skiferien?!? Gehst du nie in Skiferien oder so?

    einklappen einklappen
  • Sophia_H am 15.02.2014 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jammern auf hohem niveau

    jeder der hier über Umweltverschmutzung klagt, ist doch selbst kein bisschen besser oder? ihr fahrt bestimmt auto...oder raucht...oder verbrennt dinge im garten oder oder ja sogar beim grillieren verpestet ihr die luft... und ihr schmeisst hoffentlich auch kein bonbon -papierli auf den boden...sondern behält diesen in der jacke bis der nächste kübel naht...also hört auf! mit motzen wird die welt auch nicht mehr gerettet.

    • special k am 17.02.2014 04:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hoffe das du keine kinder hast!

      ...bin 26ig, fahre kein auto, rauche mir was ich selber angebaut habe, grilliere max 2 mal im Jahr und ja ich nehme selbstverständlich jedes papierli mit!! ich denke da bin ich zum Glück nicht alleine! PS: bin kein linker hippie oder Greenpeace Aktivist aber ein bisschen Respekt gegenüber Mutter Natur wär sicher nicht verkehrt, oder sehe ich das falsch? was ist mit unserer Gesellschaft nur los?

    einklappen einklappen
Traumreisen
bis zu 70% günstiger
Melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse kostenlos bei Secret Escapes an!
Jetzt entdecken