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30. Dezember 2018 09:31; Akt: 30.12.2018 10:15 Print

Die übelsten Touristen 2018

Sie begeben sich leichtsinnig in Gefahr für ein Selfie oder zeigen keinerlei Respekt für den Ort, den sie besuchen: Diese Touristen sollten zuhause bleiben.

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Für das perfekte Bild schrecken einige Menschen auch nicht vor gefährlichen oder illegalen Situationen zurück. Die schlimmsten Einzelfälle von 2018 liest du nachfolgend. (Bild: iStock)

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Anfang Dezember kursierte ein Bild im Internet, das ein dänisches Paar beim (zumindest angedeuteten) Sex auf der Cheops-Pyramide in Ägypten zeigt. In einem Video ist ausserdem zu sehen, wie das Paar die Pyramide am Rand der Metropole Kairo mitten in der Nacht heraufklettert, die Frau eine Zigarette raucht und ihr Top auszieht. Die Aufnahmen sorgten im ganzen Land für Empörung. Zwei Ägypter wurden verhaftet, weil sie den Touristen geholfen hatten, zur Pyramide zu gelangen. Ob das Paar, mittlerweile zurück in Dänemark, rechtliche Konsequenzen tragen muss, ist noch nicht klar.

Der Idiot und das Bären-Selfie


(Video: Tamedia/Vizzr)

Für das perfekte Foto begab sich im August ein Tourist im Katmai-Nationalpark in Alaska in Lebensgefahr. Er wagte sich wenige Meter an eine Gruppe von Braunbären heran, die im Fluss Lachse fingen. Die wilden Tiere sind eine Attraktion des Nationalparks, das Areal ist jedoch abgesperrt, damit sie ihre Ruhe haben. Die Angestellten des Nationalparks bezeichneten den ganzen Vorfall als beispiellosen Akt der Dummheit. Der Mann blieb unverletzt, er und seine zwei Begleiter müssen sich vor Gericht verantworten.

Touristin geht Schwan an die Gurgel

Am Quai in Luzern spielte sich im September eine erschreckende Szene ab: Eine Frau wedelt mit einer Geldnote, um einen Schwan anzulocken, der den Schein für Futter hält. Als er ihn plötzlich packt, geht eine andere Touristin, die zuvor Fotos gemacht hat, auf den Schwan zu und packt ihn rabiat am Hals, um ihm den Schein wieder zu entreissen. Zu dieser Szene sagt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach: «Das ist, nun ja, kein besonders intelligentes Verhalten.» Die Situation am Schluss sei «ein grosser Stress für den Schwan» gewesen. Auch die Touristin habe sich in Gefahr gebracht. Man riskiere, «dass der Schwan einen beisst oder seine Flügel einsetzt. Schwäne können sich sehr gut verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen», so Rey.

«Souvenir» aus Auschwitz


Foto: Helmut Fohringer/Keystone

Im Juli wurden zwei ungarische Touristen beim Versuch verhaftet, Backsteine vom Krematorium der Gedenkstätte Auschwitz zu klauen, die sie als «Souvenir» nach Hause bringen wollten. Der Mann und die Frau mussten eine Busse à je 400 US-Dollar bezahlen und bekamen eine Bewährungsstrafe von einem Jahr. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das grösste deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen.

Nacktfotos in der Inkastadt


(Foto: Leser-Reporter)

Die peruanische Polizei verwies im März drei Touristen, darunter einen 24-jährigen Schweizer, wegen Nacktfotos aus der historischen Inkastadt Machu Picchu. Die Besucher hätten ihre Hosen ausgezogen und entblösst für Fotos posiert, sagte ein Polizeisprecher. In Machu Picchu war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu ungebührlichem Verhalten von Besuchern gekommen. Die im 15. Jahrhundert vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Stätte war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt.

Hoffentlich hat sie Nein gesagt.


(Foto: facebook.com/ColoradoNM)

Der «Prom», der Abschlussball der High School, ist in den USA eine grosse Sache. Bei der Einladung kam einem Teenager scheinbar jegliches Urteilsvermögen abhanden, denn er sprayte sie auf einen Felsen des Colorado National Monument, einem Naturschutzgebiet. Gemäss CNN wird der Vandaleakt mit drei bis sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 500 US-Dollar gebüsst.

(hüt)

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