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Marktgeschrei und Luxusoasen

14. Mai 2018 15:28; Akt: 14.05.2018 15:28 Print

In Marrakesch auf Zeitreise

Marokko boomt. Besonders der Süden rund um Marrakesch hat es den Europäern angetan. Kein Wunder, denn diese Stadt bietet mehr als nur 1001-Nacht-Romantik.

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Von oben gibt die Medina, die Altstadt Marrakeschs, nicht viel her. Aber unter dem Wellblechlabyrinth ... ... steckt sie voller Leben. Ein Marktstand reiht sich an den nächsten. Hier gibt es alles. Von Ramsch ... ... über teure Antiquitäten ... ... bis hin zu Spezialitäten. Wer sich abseits des Gedränges wagt, entdeckt immer wieder grüne Oasen der Ruhe. Hier ist die Zeit stehen geblieben: Das Brot wird noch genau so gebacken wie vor hundert Jahren. Auch die alte Koranschule versteckt sich zwischen den Gassen. Es war einst die grösste islamische Hochschule für Theologie der ganzen arabischen Welt. Er ist das pochende Herz der Stadt: Der Djemaa el Fna, der zentrale Marktplatz der Medina. Hier herrscht besonders gegen Abend wildes Treiben. Schlangen werden aus Körben beschworen, Wahrsagerinnen lesen die Zukunft, Couscous wird mit geschmortem Hühnchen serviert. Hier findet man mehr Ruhe: Der botanische Garten Jardin Majorelle. Er wurde vom französischen Maler Jacques Majorelle 1923 angelegt und 1980 vom Modedesigner Yves Saint Laurent gekauft. Immer mehr Luxushotels eröffnen in Marrakesch, so auch das Mandarin Oriental. Es ist der erste Ableger der Hotelkette in Afrika. Die 54 Villen mit eigenem Pool und Jacuzzi, privatem Hamam-Erlebnisbad, viel Umschwung und einem Maximum an Privatsphäre lassen keine Wünsche offen. Ein Luxus, den sich nur gut betuchte Touristen leisten können. Die 20 Hektar grosse Anlage ist üppig und teils mit 500 Jahre alten Olivenbäumen bepflanzt. In den hauseigenen Restaurants wird ausschliesslich selber angepflanztes Gemüse verwendet.

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Marrakesch verzaubert seine Besucher, verbindet Kunst und Kultur, vereint Tradition und Moderne. Die rote Perle Marokkos hat sich neu erfunden – und das mit Erfolg. Immer mehr Touristen finden den Weg in die tausendjährige Königsstadt. Besonders im High-End-Segment hat sich Marrakesch einen Namen gemacht. Grosse Luxushotels spriessen ausserhalb der Altstadtmauern aus dem Boden, üppiger Golfrasen gedeiht mitten im Wüstenboden, alte Altstadthäuser, genannt Riads, verwandeln sich in oasenartige Paläste. Dabei gelingt der Stadt der Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft.

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Wer das Tor zur Medina, der Altstadt Marrakeschs, durchschreitet, reist durch die Zeit und landet an einem verwunschenen Ort: Verwinkelte Gassen, bunte Schätze, wohlriechende Düften – ein Fest für die Sinne. Innerhalb der alten Stadtmauern ist die Zeit stehen geblieben. Kleine Kinder holen Fladenbrot von der benachbarten Backstube, eine Gruppe junger Frauen betritt das Badehaus, Händler feilschen laut mit ihren Kunden. Hier schlägt jedes Shopping-Herz höher: Marrakesch ist ein Markt-Mekka. Egal ob Lampen, Gewürze, Spiegel, Tücher, Öle, Antiquität oder Billigware – auf den sogenannten Souks wird jeder fündig. Aber Achtung: Hier wird einem nichts geschenkt. Wer nicht handelt, verliert.

Schlangen und Couscous

Handeln ist auch auf dem Djemaa-el-Fna-Platz angesagt. Es ist der zentrale Marktplatz der Medina – das pochende Herz Marrakeschs. Hier herrscht besonders gegen Abend wildes Treiben. Schlangen werden aus Körben beschworen, Wahrsagerinnen lesen die Zukunft, Couscous wird mit geschmortem Hühnchen serviert. Dieses Unesco-Erbe ist laut, unzähmbar und einmalig.

Leben wie Gott in Marrakesch

Ausserhalb der Stadtmauern ist Marrakesch etwas ruhiger. Verspiegelte Einkaufszentren laden neu zum Luxusshopping, Hotelketten eröffnen neue Prachtbauten. So auch das Mandarin Oriental Marrakech. Wer hier nächtigt, fühlt sich wie ein persischer Prinz oder Jasmin aus Disneys Aladdin. In diesem Palast werden Perfektion und Luxus nicht einfach nur geboten, sondern gelebt. Die 54 Villen mit eigenem Pool und Jacuzzi, privatem Hamam-Erlebnisbad, viel Umschwung und einem Maximum an Privatsphäre lassen keine Wünsche offen.

In den hauseigenen Restaurants wird ausschliesslich selber angepflanztes Gemüse verwendet. Die 20 Hektar grosse Anlage ist üppig und teils mit 500 Jahre alten Olivenbäumen bepflanzt und bietet einen direkten Ausblick auf das Atlasgebirge.

Bescheidenheit im Hochgebirge

Bis zu 4000 Meter sind die Gipfel hoch. Schneebedeckte Berge, mitten in der sengenden Hitze – ein surreales Bild. In gut einer Autostunde sind die Anfänge des Gebirges erreicht. Von Luxus ist hier nichts mehr zu sehen, dafür ländliche Gemütlichkeit. Alte Karren tuckern durchs Dorf, Frauen verkaufen am Strassenrand ihre Töpferarbeiten, Bauern treiben ihren Esel zum Marktplatz. Es ist das Zuhause der Berber. Eine Ethnie verschiedener nordafrikanischer Länder. Doch ihre Kultur ist eine eigene Reise wert.

(cho)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Biene am 14.05.2018 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Gerne wieder!

    Ich war gerade in Marokko bzw. Marrakech. Tolle aber sehr hektische Stadt, ich würde eher die Medina von Fes oder Chefchaouen empfehlen, da geht etwas gemächlicher zu und her. Leider hat die hochgelobte Koranschule in Marrakech wegen Sanierungarbeiten bis 2020!! geschlossen.

  • Kari am 14.05.2018 17:53 Report Diesen Beitrag melden

    1001 Nacht war vielleicht einmal

    Komme soeben aus Marokko in die Schweiz zurück. Eine Woche mit dem Rennrad über den Altlas geradelt, dann eine Woche auf einer Individual-Rundreise. Zusammenfassend: Landschaftlich einzigartig, besondets der Anti Atlas. Guides und Reiseführer waren freundlich. Aber: Marrakesch ist wirklich zum vergessen: Fotografieren nur möglich, wenn man bezahlt. Die Preise überrissen, alle wollen dich über den Tisch ziehen. Die viel zitierte 1001 Nacht war vielleicht einmal. Hotels unter 120 Euro sind meistens Bruchbuden und das Essen lieblos gegart. Für mich war die schönste Stadt Essoauira.

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  • Ivan K am 14.05.2018 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Leider nein...

    Ich habe leider keine guten Erfahrungen gemacht mit Marokko. Die schönen Strände voller Abfall. Praktisch jeder hat einen versucht abzuzocken. Gerade auf dem Markt in Marrakesch sind die Verkäufer extrem mühsam und werden sehr unfreundlich, wenn man nichts zu den überrissenen Preisen kauft. Das Essen hat man nach ein paar Tagen auch gesehen. Eigentlich schade, weil das Land landschaftlich und teilweise geschichtlich interessante Sachen zu bieten hätte.

Die neusten Leser-Kommentare

  • CH-Mann am 23.05.2018 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    sage es ja nur

    Verheiratete Europäerinnen mögen Marokko besonders.

  • coco moro am 21.05.2018 04:49 Report Diesen Beitrag melden

    1001 Nacht

    bin gerade zurüch aus marrakesch, wahren fasziniert. Haben uns immer sicher gefühlt, die Leute waren sehr freundlich, wenn man ihnen auch ein Lächeln schenkt. Reise ganz sicher wieder nach Marrakesch. Einfach toll.

  • Perry am 20.05.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Tiere

    Ihr habt vergessen zu erwähnen wie sehr die tiere dort leiden.

  • Sandro Sola am 18.05.2018 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Tip Top!

    Ich war schon mehrmals in Marokko und habe bis jetzt nur sehr gute Erinnerungen an dieses Land. Klar ist es ist exotisch, afrikanisch und islamisch dies muss man sich bewusst sein, wenn man das Land bereist! Andere Länder andere Sitten!

  • Sonntag am 17.05.2018 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder...

    Wir waren 3 Wochen reisen, Marakesch, Atlas ... und ÜBERALL MÜLL UND ABGASE. Bei den Temperaturen - muss ich mehr sagen? Die Flüsse und das Meer sind die natürlichen Müllhalden, Abgase in den überdachten Gassen in der Altstadt bei 40° - gibt herrlich Kopfweh - man muss ja auch mit dem 2-Takter noch bis ins Schlafzimmer fahren, wehe dem Kind, wenn es nicht schnell genug zu Seite springt... nein danke, nicht nochmal.

    • Ueli am 17.05.2018 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sonntag, gute Idee

      Denn du warst sicher nicht zu Fuss oder mit einem E-Mobil unterwegs, oder?

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