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Landweg nach Istanbul

27. April 2013 16:29; Akt: 27.04.2013 16:29 Print

In fünf Nächten durch den Balkan

von Philipp und Lukas Mäder - Aus Liebe zum Osten: Zwei Brüder reisen von Zürich über Belgrad nach Istanbul und zurück – alles im Nachtzug. Eine Reise um des Weges Willen.

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1. Nacht: Zürich - Belgrad

Sonntag, 20.40 Uhr bis Montag, 17.19 Uhr (20h, 39min), 362 Franken (2 Personen mit GA, 4er-Liegewagen)

Die junge Österreicherin im Zug scheint verwirrt: «Was wollt's denn da?», fragt sie, als wir ihr kurz nach Innsbruck erzählen, dass wir unterwegs nach Belgrad sind. Freiwillig mit der Bahn durch den Balkan reisen? Das scheint für sie nicht vorstellbar. Und dabei haben wir uns nicht einmal getraut zu erzählen, dass wir nachher noch weiter bis nach Istanbul wollen – und zurück.

Istanbul ist zwar auch für Schweizerinnen und Schweizer zur hippen Destination für ein verlängertes Wochenende geworden. Schliesslich dauert der Flug nur rund drei Stunden. Doch die Länder zwischen der Schweiz und der Türkei sind ein weisser Fleck auf der Landkarte geblieben. Auch wenn Rumänien und Bulgarien seit fünf Jahren Mitglieder der EU sind. Auch wenn Kroatien nächstes Jahr ebenfalls EU-Mitglied wird. Und Serbien seit einigen Tagen offizieller EU-Beitrittskandidat ist.

Dabei muss man auf dem Weg nach Istanbul nur ein einziges Mal umsteigen – in Belgrad. Allerdings dauert die Fahrt 44 Stunden. Am Sonntagabend um 20.40 Uhr geht es im Nachtzug in Zürich los. Mit der Morgendämmerung beginnt an der österreichisch-slowenischen Grenze die Gemütlichkeit, die Nachtzügen so eigen ist – auch tagsüber. Der slowenische Speisewagen fällt zwar aus. Doch der Kondukteur treibt für uns irgendwie eine Packung Schinken von der Migros und ein paar Brötchen auf. Ob der Schinken nach zwölf Stunden an der Wärme noch frisch ist? Der Hunger siegt über die Bedenken. Magenprobleme bekommen wir keine.

In Zagreb bleiben wir ein paar Stunden stehen, weil unsere Wagen auf den fahrplanmässigen kroatischen Zug durch die Save-Ebene warten müssen. Als dessen Anhang fahren wir schliesslich bis kurz vor der serbischen Grenze. In der Dunkelheit geht es weiter nach Belgrad. Auf dem Nebensitz hat sich ein türkischer Geschäftsmann niedergelassen. Doch an seinem Koffer baumelt eine Etikette der Turkish Airlines. Im Gegensatz zu uns wird er von Belgrad nach Istanbul wohl das Flugzeug nehmen.

2. Nacht: Belgrad - Istanbul

Mittwoch, 7.50 Uhr bis Donnerstag, 7.50 Uhr (23h), 10 454 Serbische Dinar (2 Personen, 4er-Liegewagen, ca. 116 CHF)

Am Abend vor der Weiterreise kaufen wir das Billett von Belgrad nach Istanbul. Die Frau am Schalter schafft es zwar erst im dritten Anlauf, das Ticket auszustellen, weil der Computer grad nicht funktioniert. Aber sie ist so freundlich, dass nichts mehr von der früheren sozialistischen Bürokratie zu spüren ist. Allerdings meint sie, dass die Türken manchmal ihren Liegewagen nicht bis nach Belgrad schicken würden. In diesem Falle könnten wir das Billett umtauschen. Sehr beruhigend.

Am Morgen der Weiterfahrt ist der Himmel grau verhangen. Der türkische Liegewagen steht planmässig auf dem Gleis. Einen Schlaf- oder Speisewagen führt der Zug nicht. Doch eine halbe Stunde vor der Abfahrt ist der Liegewagen noch immer verschlossen. Der türkische Schaffner ist erst gerade aufgestanden in seinem Abteil. Wir sind seine einzigen Fahrgäste.

Pünktlich setzt sich der Zug in Bewegung. An rostenden Dampflokomotiven vorbei fährt er der Save entlang. Der Stolz des serbischen Kondukteurs gilt aber nicht etwa dem Zug, sondern der neuen Autobrücke über den Fluss, die erst vor wenigen Tagen aufging. Kurz darauf taucht eine Baustelle der Umfahrungsstrasse Belgrads auf. Beim Schienenverkehr hingegen ist von Investitionen nichts zu spüren. Es geht nur gemächlich vorwärts.

Nun wechselt das Bild: Auf die Vorstädte Belgrads folgt die serbische Provinz. Diese präsentiert sich im Nebel in ihrer gesamten Tristesse. Ärmliche Häuser, dazwischen alte Yugos auf den schlechten Strassen, die durch vergandendes Land führen. Vor jeder Brücke wacht ein halb zerfallener Bunker aus jugoslawischer Zeit. In der südserbischen Stadt Niš trennen sich die Eisenbahnlinien nach Skopje-Thessaloniki und nach Sofia-Istanbul. Die meisten Passagiere steigen aus, die Eisenbahner hängen Personenwagen ab, wir bekommen eine Diesellok. Der türkische Liegewagenschaffner hat bei uns zuvor drei Euro in serbische Dinar gewechselt: Er muss am Kiosk noch Zigaretten kaufen. Sie sind hier nur halb so teuer wie in Istanbul.

Von Niš führt die Bahnlinie durch eine Schlucht auf eine Hochebene. Während die alte Diesellok unsere zwei Waggons gemächlich Richtung Bulgarien zieht, nehmen serbische Grenzbeamte den Liegewagen unter die Lupe. Mit grosser Musse steigen sie auf eine Leiter, schrauben Abdeckungen ab und leuchten mit ihren Lampen in die Öffnungen. Der türkische Schaffner bleibt unbeeindruckt und zieht sich in sein Abteil zurück.

Kurz vor der bulgarischen Grenze kreuzen wir auf einem winzigen Bahnhof den Gegenzug: Der Personenwagen und der türkische Liegewagen sind unterwegs von Istanbul nach Belgrad. Die Nacht bricht herein, wir fahren durch Bulgarien, seit Sofia dank zusätzlichen Wagen nicht mehr alleine.

Mitten in der Nacht, wenn der Schlaf am tiefsten ist, hämmert es an die Abteiltüre. Wir vermuten die türkische Grenze. Doch vor der Türe steht ein Fahrgast: «Welcome to Turkey. You have to get out for passport control.» Wirklich willkommen fühlen wir uns nicht, als wir zusammen mit einem Dutzend Fahrgästen ins Bahnhofsgebäude gehen – und erst einmal auf die Grenzpolizei warten müssen. Offenbar haben die Beamten keine mobilen Geräte, um die Pässe der Reisenden einzulesen. Es soll nicht die unangenehmste Erfahrung mit den türkischen Grenzbeamten bleiben.

Am Morgen erwachen wir, als der Zug bereits durch die Vororte von Istanbul fährt. In der Morgensonne glitzert das Marmarameer. Nach 44 Stunden Fahrt sind wir am Ziel angekommen. Und der Zug fährt uns direkt bis ins Stadtzentrum am Goldenen Horn.

3. Nacht: Istanbul - Bukarest

Freitag, 22.00 Uhr bis Samstag, 18.33 Uhr (20h, 33min), 340.80 Türkische Lira (2 Personen, 2er-Schlafwagen, ca. 177 CHF)

Für unsere Rückreise von Istanbul nach Zürich nehmen wir nicht mehr die direkte Route, sondern den Weg über den Ostbalkan. Endlich haben wir einen richtigen Schlafwagen – und nicht nur Couchettes. «Vagon de dormit» ist er auf Rumänisch angeschrieben. Wieder sind wir die einzigen Gäste im Wagen. Der türkische Liegewagen ist gar leer. Nun ist nachvollziehbar, dass die Griechen vor einem Jahr alle internationalen Zugsverbindungen eingestellt haben – aus Spargründen. Doch der rumänische Schaffner meint, um die Feiertage habe es mehr Passagiere auf dieser Strecke.

Wir sind vorgewarnt, dass wir nach gut vier Stunden Schlaf an der türkischen Grenze wieder aufstehen müssen. Der Rumäne bittet uns vor der Ankunft, im Duty-free-Shop für ihn Zigaretten zu kaufen. Mitarbeitern der Bahn sei dies nicht erlaubt. Doch schliesslich braucht er unsere Hilfe nicht: Als wir von der Passkontrolle kommen, trägt er bereits eine braune Papiertüte unter dem Arm.

Zurück im Schlafabteil warten wir auf die Weiterfahrt. Doch dann hören wir Hundegebell. Der rumänische Schaffner übersetzt für uns, dass wir ins leere Nebenabteil gehen und die Türe schliessen sollen. Der türkische Hund sucht Drogen. Es ist stockdunkel, bis auf das schwache Licht der Bahnstation, das durchs Fenster fällt. Wir hören den Hund durch den Gang tappend näherkommen, in unser Abteil gehen und herumschnüffeln; Schritte, einige Wortfetzen. Geschichten von untergeschobenen Drogen gehen einem durch den Kopf. Dann Stille, bis der rumänische Schaffner unsere Türe öffnet. Die Kontrolle ist vorbei. Wir legen uns schlafen. Der Zug rollt durch Bulgarien.

Als wir erwachen, ist es bereits hell. Vor dem Fenster ziehen die schneebedeckten Hänge des Balkan-Gebirges vorbei, das der Region den Namen gegeben hat. Nur wenige Dörfer sind zu sehen, einige uniforme Hochhäuser und stillgelegte Industriebetriebe aus sozialistischer Zeit. Der Schnee kaschiert die Armut des Landes, die so gar nicht an ein EU-Mitglied denken lässt.

Gegen Mittag erreichen wir den Ort Gorna Orjahovica. Der rumänische Schaffner meint, wir hätten hier zwei Stunden Pause. Er macht sich mit seinem türkischen Kollegen auf in die Stadt. Auch wir brechen zu einem Spaziergang auf, der allerdings nicht lange dauert. Er führt vorbei an einem EU-finanzierten Kinderspielplatz und zerfallenden Häusern, wie sie in den ex-sozialistischer Staaten Osteuropas so oft zu sehen sind. Das Zentrum des Ortes liegt auf einem Hügel, wir kehren zum Bahnhofplatz zurück mit seinen zwei Hochhäusern aus früherer Zeit, das eine offenbar nicht fertiggestellt. Im Kontrast dazu entdecken wir in der Bahnhofshalle kostenlosen Zugang zum Internet mit Wireless. So vertreiben wir uns die Zeit, bis der Zug aus Sofia ankommt, der unsere zwei Wagen nach Bukarest mitnimmt.

Die Fahrt geht Richtung Donau. Die Landschaft wird weit, bis der Zug die Grenze zu Rumänien erreicht. Über die zweistöckige, kombinierte Schienen- und Strassen-Brücke mit dem gängigen sozialistischen Namen «Freundschaft» fährt der Zug im Schritttempo ins andere der beiden jüngsten EU-Mitglieder. Die Brücke wurde 1954 mit sowjetischer Hilfe fertiggestellt – und ist immer noch die einzige Donau-Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien.

Die Sonne geht unter. In der Donauebene beschleunigt der Zug. Schnurgerade führt die Strecke zwischen Feldern hindurch, die bis zum Horizont reichen. Dazwischen einige Telefonmasten und Gebäude von landwirtschaftlichen Genossenschaften. Eigentlich möchte man sich nochmals im Zug schlafen legen und in die Nacht hineinfahren. Doch schon bald erreicht der Zug Bukarest.

4. Nacht: Bukarest - Budapest

Sonntag, 19.00 Uhr bis Montag, 8.50 Uhr (14h, 50min), 748.44 Neue Rumänische Lei (2 Personen, 2er-Schlafwagen, ca. 208 CHF)

Der abenteuerliche Teil der Reise ist vorbei. Nun herrschen westeuropäische Verhältnisse – zumindest fast. Zwar führt der Zug nun einen Speisewagen. Doch die Menuauswahl ist klein: Schwein, Huhn oder Würstchen. Dazu Kartoffeln und Krautsalat. Dafür steht der Koch noch selbst in der Speisewagenküche, klopft das Schnitzel und brutzelt die Kartoffeln. Frisch zubereitet schmeckt das Essen hervorragend.

Später macht sich Gemütlichkeit breit. Die Kondukteurin setzt sich zu den beiden Kellnern. Während der Zug durch die Nacht rollt, spielen sie Karten und rauchen – trotz Rauchverbots. Auch uns offeriert der Kellner Zigaretten aus einem Plastikbecher. Die letzten Ausläufer des Balkans.

5. Nacht: Budapest - Zürich

Montag, 19.10 Uhr bis Dienstag, 7.20 Uhr (12h, 10min), 81835 Ungarische Forint (2 Personen, 2er-Schlafwagen, ca. 336 CHF)

In Budapest sind wir endgültig in Westeuropa angekommen: Kitschige Souvenirgeschäfte am frisch renovierten Boulevard, die Touristen sprechen deutsch, italienisch oder englisch, die Preise sind nicht mehr lächerlich tief. Der Nachtzug nach Zürich bietet ebenfalls jeden Komfort: Mineralwasser und Stoffhandtücher im Schlafwagenabteil; Kaffee oder Tee zum Frühstück; selbstverständlich ebenfalls ein Speisewagen.

Wie ein letzter Gruss aus dem Osten erscheint da der russische Schlafwagen, der in Budapest für die Reise nach Moskau bereitsteht. Am Morgen der Biss ins vakuumverpackte Sandwich: Es ist ungeniessbar. Willkommen zurück in der Schweiz.


Lukas Mäder ist Ressortleiter Politik bei 20 Minuten Online. Sein Bruder Philipp Mäder ist Stellvertretender Chefredaktor bei der «Aargauer Zeitung», wo der Text ebenfalls erschienen ist.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sofi am 12.03.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    secondolina

    Ich finde den Beitrag einfach nur lächerlich. 80% ist Inhalt über Sachen, die den achso gehobenen Schweizern im Ausland nicht passen. Zum zweiten muss ich sagen, dass die Schilderungen zum Teil gar nicht stimmen. Belgrad ist z.B. eine wundervolle Stadt, die in den Genuss von immer mehr Tourismus kommt und wirtschaftlich am Aufblühen ist. Warum hat man das nicht erwähnt? Wieso erwähnt man nur: "Ärmliche Häuser, dazwischen alte Yugos auf den schlechten Strassen, die durch vergandendes Land führen. Vor jeder Brücke wacht ein halb zerfallener Bunker aus jugoslawischer Zeit"??

  • Hans M am 10.03.2012 11:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Balkan reise

    man müsste die balkan länder einzeln besuchen, die leute und ihre geschichten kennen lernen ein bisschen rumspazieren und lernen. ich habe ebenfals eine reise durch den balkan gemacbt und fand es wunderschön. vorallem hat mir das gezeigt dass die meisten vorurteile falsch sind und das meiste westlichen propaganda aktionen entspringt. auf meiner reise hat mir besonders serbien gefallen die leute sind netz hilfsbereit und gastfreundlich die städte uns kultur ist einfach nur bezaubernd ich würde es jedem empfehlen

  • Savannah Mitrovic am 10.03.2012 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade das ihr nicht einen Tag oder so in den Ländern verbracht habt. So hättet ihr gemerkt das Serbien viel mehr zu bieten hat als nur kapputte Häuser. Meiner Meinung nach ist alles einbischen düster geschrieben, obwohl es in wirklichkeit nicht so ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Balkan Reisender am 12.03.2012 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    na und zum zweiten!

    ist wirklich nichts spezielles. War letztes Jahr auch mit dem Zug im Balkan. Slovenien, Serbien, Kroation und Bosnien. Ein unvergessliches Erlebnis! Kann ich jedem weiter empfehlen.

    • Tschegga am 12.03.2012 18:30 Report Diesen Beitrag melden

      häh?

      Wenn es nichts spezielles ist, warum empfiehlst du es dann weiter? War auch schon in Slowenien und Kroatien. Ist wirklich schön dort!

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  • Wilcox Colin am 12.03.2012 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    na und?

    diese Reist habe ich auch schon gemacht. Wo ist da die Sensation?

  • sofi am 12.03.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    secondolina

    Ich finde den Beitrag einfach nur lächerlich. 80% ist Inhalt über Sachen, die den achso gehobenen Schweizern im Ausland nicht passen. Zum zweiten muss ich sagen, dass die Schilderungen zum Teil gar nicht stimmen. Belgrad ist z.B. eine wundervolle Stadt, die in den Genuss von immer mehr Tourismus kommt und wirtschaftlich am Aufblühen ist. Warum hat man das nicht erwähnt? Wieso erwähnt man nur: "Ärmliche Häuser, dazwischen alte Yugos auf den schlechten Strassen, die durch vergandendes Land führen. Vor jeder Brücke wacht ein halb zerfallener Bunker aus jugoslawischer Zeit"??

  • Tim lütich am 12.03.2012 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Albanien

    Ich würde euch auch den albanischen Balkan empfehlen Albanien z.B. ist eine unentdeckte Perle Europas

  • niko am 12.03.2012 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Fotos

    Toller Beitrag. :) Würde mich auch über mehr Fotos währen toll ..

    • knippse am 12.03.2012 14:43 Report Diesen Beitrag melden

      komische reise..

      was will man da für fotos machen vom zug aus?

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