Halloween

29. Oktober 2015 12:09; Akt: 25.11.2015 14:28 Print

Schaurig schönes London

von Tracy Kawalik - Ob Donnie Darko mit einem Live-Chor, Geisterbeschwörung oder ein Pint in Jack the Ripper’s Lieblingspub: Halloween in London war noch nie so spooky.

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Der bietet alles, was das Herz echter Halloween-Fans begehrt unter anderem auch Süssigkeiten mit vielsagenden Namen wie «Creeping Dread», «Cubed Earwax», «Zombie Mints» ... ... oder Artikel mit dem Namen «Mortal Terror» oder «Escalating Panic». Der trendige Londoner Chor Some Voices performt live die Filmmusik zum schaurigen Streifen . Zu diesem Ereignis geht man aber nicht in Jeans und Shirt, sondern im Halloween-Kostüm. Darin tanzt man dann auch an der After-Show-Disco. Das in Spitalfields hat eine schaurige Vergangenheit, denn das Pub war nicht nur die Stammkneipe von Jack the Ripper. Hier soll es angeblich auch spuken. Der Legende nach geistert nachts ein alter Mann in den Gängen des Gebäudes rum, lacht und setzt sich schon mal auf die Betten in den Personalzimmern. In der Boards, auch Hexenbretter genannt, zu designen. Diese bleiben noch bis Ende des Monats ausgestellt. Am Freitag legt DJ Fake Blood im auf. Dabei dürfen natürlich schaurige Cocktails nicht fehlen. Auch am Samstag wird die Nacht durchgetanzt. Metalheadz-Frontman Goldie lädt dann zu einem Hip-Hop-Set. Geisterstunde auf dem berühmten : Mutige können sie auf einen nächtlichen Spaziergang durch Hampstead Heath begleiten. Die Teilnehmer geniessen ein paar Pints in verschiedenen Pubs und hören jede Menge Geschichten über Verbrechen, Skandale und Morde in der Nachbarschaft. Mit der Theatergruppe Anagram kann man neue Ecken rund um den entdecken. Gemeinsam geht man auf eine gruselige Reise durch das ehemalige Gefängnis und seine Innenhöfe. Wo sich an Halloween Londons Drag Queens, Club Kids und Kult DJs treffen: Im . Ein wahres Highlight für alle, die sich gerne in ein freakiges Kostüm werfen. Denn nirgends wird schräger gefeiert als hier.

Zum Thema
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Wer dieses Jahr ein schauriges Halloween erleben möchte, kommt in London voll und ganz auf seine Kosten. Wir zeigen die gruseligsten Plätze, um in London auf die Geisterstunde zu warten.

«Hoxton Street Monster Supplies»

Auf der Suche nach den perfekten Accessoires für Halloween wird man in der britischen Metropole fündig. Mitten im Herzen von Londons historisch-gruseligem East End gibt es einen Shop, der die alltäglichen Bedürfnisse von Lebenden, Toten und Untoten erfüllt. Der Laden trägt den Namen «Hoxton Street Monster Supplies».

Halloween-Fans finden dort unter anderem Süssigkeiten mit vielsagenden Namen wie «Creeping Dread», «Cubed Earwax», «Zombie Mints».

www.monstersupplies.org

Dark, Darker, Darko

Der trendige Londoner Chor «Some Voices» performt live die Filmmusik zum schaurigen Streifen Donnie Darko. Zu diesem Ereignis geht man aber nicht in Jeans und Shirt, sondern im Halloween-Kostüm. Darin tanzt man dann auch an der After-Show-Disco.

Wer hin will, muss sich sputen. Die Tickets für die Shows gehen jeweils weg wie warme Weggli. Also raus aus dem Schrank mit der Hasen-Maske.

www.somevoices.co.uk

«Ten Bells»

Die dunkle und spukige Vergangenheit des «Ten Bells» in Spitalfields hat dem Pub zu Berühmtheit verholfen. Das Ten Bells war nämlich nicht nur die Stammkneipe von Jack the Ripper. Auch zwei seiner Opfer genehmigten sich hier gerne einen Drink: die Prostituierte Annie Chapman und Jacks letztes Opfer Mary Kelly. Die heutigen Besucher geniessen dort unter anderem Drinks wie den «Rippers Tipple» oder bestaunen die mit Erinnerungen behängten Wände in den erschreckend düsteren Toiletten.

Doch damit nicht genug: Im «Ten Bells» soll es sogar spuken. Der Legende nach geistert nachts ein alter Mann in den Gängen des Gebäudes rum, lacht und setzt sich schon mal auf die Betten in den Personalzimmern. Bleiben Sie also lieber unten in der Bar.

www.tenbells.com

Ouija

Die supercoolen Kids in der Galerie «Beach London» in Brick Lane rufen ihre Geister an der Halloween-Ausstellung mit dem Namen Ouija. Bekannte zeitgenössische Künstler wurden gebeten, eine Kollektion von Ouija Boards, auch Hexenbretter genannt, zu designen. Jedes dieser Hexenbretter wird während der Ausstellung für eine Seance gebraucht. Man wird sehen, welches Ouija Board die gruseligsten Geister ruft. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Monats geöffnet.

www.beach.london/ouija

«The Nest»

Hervor mit den Masken und Besen: Auch im «The Nest» in Dalston wird Halloween gefeiert. Am Freitag legt DJ Fake Blood auf. Dabei dürfen natürlich auch hier die schaurigen Cocktails nicht fehlen. Auch am Samstag wird die Nacht durchgetanzt. Metalheadz-Frontman Goldie lädt dann zu einem Hip-Hop-Set.

www.ilovethenest.com

«Haunted Highgate»

Nach dem Siwan Freiwilligenarbeit auf dem berühmten Londoner Highgate-Friedhof geleistet hatte, begann sie sich für den gruseligen Ruf der Pubs in der Umgebung zu interessieren. Mutige können sie auf einen nächtlichen Spaziergang durch Hampstead Heath begleiten. Die Teilnehmer geniessen ein paar Pints in verschiedenen Pubs und hören jede Menge Geschichten über Verbrechen, Skandale und Morde in der Nachbarschaft.

http://uk.funzing.com

Nightwatchers

Entdecken Sie eine noch kaum besuchte Ecke des Tower of London. Die Theatergruppe Anagram nimmt Sie mit auf eine gruselige Reise durch das ehemalige Gefängnis und seine Innenhöfe.

www.hrp.org.uk

«Sink the Pink»

An Halloween lassen es Londons Drag Queens, Club Kids und Kult-DJs so richtig krachen. Und zwar im «Sink the Pink». Dort wird schräger gefeiert als je zuvor.

www.sinkthepink.co.uk

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mr X am 29.10.2015 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Jack the Ripper

    Da bis heute die Identität von Jack the Ripper ungeklärt ist, finde ich die Behauptung, dass das eine Lokal "die Stammkneipe von Jack the Ripper" gewesen sei etwas gewagt. Dies ist wohl einzig billige Werbung.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mr X am 29.10.2015 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Jack the Ripper

    Da bis heute die Identität von Jack the Ripper ungeklärt ist, finde ich die Behauptung, dass das eine Lokal "die Stammkneipe von Jack the Ripper" gewesen sei etwas gewagt. Dies ist wohl einzig billige Werbung.

    • Die Alt Fasnacht am 29.10.2015 20:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mr X

      Da sind Sie mie glatt zuvorgekommen, mir schoss der gleiche Gedanke durch den Kopf :-)

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