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The Hide Hotel Flims

14. März 2019 09:38; Akt: 14.03.2019 11:20 Print

Dieses Hotel versteckt sich in einem Einkaufszentrum

von Mira Weingartner - Urbane Ästhetik in einem Bündner Bergdorf: Das Hotel The Hide in Flims ist das erste Designhotel in der Flimser Bergwelt.

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Ein verstecktes Juwel: Das Hotel The Hide in Flims gehört zur Kollektion von Design Hotels. Die Plattform vermittelt 300 Hotels in mehr als 60 Ländern. Das Hotel befindet sich im Zentrum Stenna. Der Komplex wurde im Dezember 2018 eröffnet und bietet diverse Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, ein Kino sowie Dienstleistungsangebote wie einen Arzt, eine Apotheke und eine Bank. Dennoch: Als Hotelgast merkt man kaum, dass man sich eigentlich in einem Einkaufszentrum befindet. Grafische Tapeten kombiniert mit grünen Samtstoffen, Designersesseln und einladenden Sofas setzen im Hotel spannende Akzente. Trotz des auserlesenen Interieurs wirkt die Atmosphäre im Hotel nicht gekünstelt. Das schwedische Designstudio Stylt Trampoli AB unter der Leitung des Norwegers Nissen Johanson hat beim Einrichten Hand angelegt. Das Hotel befindet sich direkt neben der Talstation der Flimser Bergbahnen, dem Arena Express und Foppa. Ski- und Snowboardfahrer können bei der Abfahrt direkt bis vor die Tür des Hotels kurven. Den Gästen stehen zwei hoteleigene Restaurants zur Wahl. Für beide ist Küchenchef Adrian Tschanz verantwortlich, der unter anderem als Moderator und Fernsehkoch der Sendung «Tschanz mit allem» bekannt ist. Im Restaurant Hide Dining werden Spezialitäten aus der Region Graubünden auf moderne Art zubereitet. Aber auch internationale Gerichte stehen auf der Speisekarte. Vom Bett aus ... ... geniesst man eine prächtige Aussicht auf die Bergwelt. Die Lust, die hiesige Natur zu erkunden, ist so schnell geweckt. Ein besonderes Highlight ist der örtliche Caumasee. Im Sommer ist das The Hide ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Biketouren. Insgesamt 250 Kilometer Wanderweg gibt es in der Region.

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Bis anhin diente die Stennabrücke lediglich als Verbindung zwischen Flims und dem Nachbardorf Laax. Neu erstreckt sich darauf ein gigantischer Gebäudekomplex: das Zentrum Stenna. Der Betonbau, der bis zu seiner Realisierung in der Region für hitzige Diskussionen gesorgt hatte, soll den Bündner Ferienort neu – oder besser gesagt, anders – beleben.

Nebst Geschäften und Restaurants beherbergt der Komplex auch Bars, ein Kino und etwa eine «Kindercity». Fast ein wenig versteckt befindet sich in der Überbauung auch das Hotel The Hide Flims. «In einem Freizeitzentrum ein Hotel zu eröffnen, ist eine Herausforderung», sagt Gastgeber Daniel Mani, «denn dort erwartet man nicht unbedingt Gemütlichkeit.»

Stilvoll und wohlig

Gemütlichkeit hat man im The Hide denn auch anders interpretiert als in vielen Berghotels. Statt auf rotweiss karierte Stoffvorhänge und Holzstühle mit eingesägten Herzchen setzt man auf progressives Design und modernes Interieur. Grafische Tapeten kombiniert mit grünen Samtstoffen, violette Designersessel und geräumige Sofas setzen Akzente. Das Hotel mit 47 Zimmern und Suiten, zwei Restaurants und einem Spa-Bereich bringt so ganz neues Flair in die dortige Alpenwelt.

Trotz durchgestylter Einrichtung wirkt die Atmosphäre aber alles andere als steif, was den Gastgebern ein wichtiges Anliegen ist. Das für die Einrichtung verantwortliche Designstudio Stylt Trampoli AB aus Schweden, das international immer wieder Preise abräumt, hat dafür gesorgt, dass sich die Lobby wie ein Wohnzimmer anfühlt.

Teil der Design-Hotels-Kollektion

Obwohl gut versteckt, sorgt das The Hide Flims damit auch international für Aufsehen. Das Bündner Hotel ist in den Verbund der Design Hotels, zu der nur eine Auswahl von rund 300 Hotels «mit einem Auge für schönes Design» gehören, aufgenommen worden.

Nicht nur das Innere des Hotels, sondern auch die Umgebung soll die Gäste beeindrucken: Vom Bett aus blickt man direkt an die imposante Felswand des Flimsersteins. Die Lust, die hiesige Natur zu erkunden, ist frühmorgens schnell geweckt.

Eigene Ski herstellen

Im Winter locken die 224 Pistenkilometer des Wintersportgebiets Flims Laax Falera, in den übrigen Monaten 250 Kilometer Bergwege. «Ein besonderes Highlight für Touristen und auch Einheimische ist der örtliche Caumasee», schwärmt Mani. Während der See im Sommer von Ausflüglern, Badegästen und Instagrammern aus dem In- und Ausland beinahe überrannt wird, findet man den Lai da Cauma im Winter als beinahe unberührtes, verschneites Idyll vor.

Die Gastgeber bieten auch Ausflüge in die nahe gelegene Holzmanufaktur En Lain an. In mehrtägigen Workshops können Besucher dort ihre eigene Ski oder ein massgeschneidertes Snowboard herstellen. So wird vor Ort fleissig gehobelt, gesägt und geschliffen – «und damit bewusst entschleunigt», sagt Mani. Genau hier knüpft The Hide auch in den eigenen vier Wänden an: Ausschalten, die freie Zeit geniessen und entspannen sind die Grundsätze des Hotels.

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