Saugfähigkeit

21. Februar 2020 15:37; Akt: 21.02.2020 15:40 Print

6 Gründe, keinen Weichspüler zu benutzen

Kuschelige Wäsche und feiner Duft – viele Menschen wollen nicht auf Weichspüler verzichten. Was dagegen spricht.

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Ein Weichspüler glättet die Gewebefasern und macht so die Wäsche weicher und angenehmer zum Tragen. Zudem sind die Textilien weniger stark elektrostatisch aufgeladen.

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Nicht zuletzt lässt sich mit Weichspüler gewaschene Wäsche besser bügeln. Ein paar gute Argumente also. Aber es gibt auch einige einleuchtende Gründe, den Weichspüler aus der Waschküche zu verbannen.

Kratzfaktor

Wer eine empfindliche Haut hat, verzichtet natürlich gern auf kratzige Materialien. Doch Weichspüler machen zwar die Wäsche weich, sie enthalten aber auch jede Menge Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Bei empfindlichen Menschen können diese zu Hautrötungen, Juckreiz und allergischen Reaktionen führen.

Umweltfaktor

Die in Weichspülern enthaltenen Tenside müssen biologisch abbaubar sein. Das gilt aber nicht für Duft- sowie andere Inhaltsstoffe. Über die Kläranlage können diese ins Wasser gelangen und sind so eine Gefahr für Wasserorganismen aller Art. Und die Plastikflaschen müssen ja auch irgendwie entsorgt werden.

Nutzenfaktor

Durch das Weichspülen verlieren Textilien einen Teil ihrer Saugfähigkeit. Weiche Frottétücher sind zwar angenehm, aber um beispielsweise die Haare damit zu trocknen, taugen sie nicht. Das gilt übrigens auch für Sportklamotten, die nebst der Saugfähigkeit auch ihre Atmungsaktivität verlieren.

Sauberkeitsfaktor

Da sich Weichspüler um die Fasern legt, ist es gut möglich, dass die Wäsche auch nach dem Waschgang noch nicht richtig sauber ist, weil das Wasser schlechter in die Fasern eindringen kann.

Ekelfaktor 1

In Weichspüler stecken oft verschiedene tierische Fette. Dies deshalb, weil der Tiertalg auf den Textilfasern für das weiche Tragegefühl sorgt. Die tierischen Bestandteile sind Abfallprodukte, die beim Schlachten anfallen. Will man das wirklich auf der Haut haben?

Ekelfaktor 2

Auf den vom Weichspüler verklebten Fasern können sich laut Experten Bakterien leichter vermehren. Woran man das merkt? Wenn die Wäsche plötzlich anfängt zu müffeln, könnte das ein Hinweis sein.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roli am 21.02.2020 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes altes Hausmittel

    Ein guter Schluck Essig ins Weichspülerfach hat den gleichen Effekt, ist günstig, umweltfreundlich und hilft auch noch mit dem Entkalken der Maschine.

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  • grosi anna am 21.02.2020 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Essig

    Mit Essig geht es genau do gut. Hilft der Umwelt und unseren Kindern.

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  • Rolf am 21.02.2020 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alternativen?

    Da hätte ich mir jetzt ein paar Alternativen gewünscht. Wir kriegen hier nur vermeintliche Facts um die Ohren gehauen. Wäre toll es gäbe auch machbare Lösungsansätze...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • bea.eugster am 25.02.2020 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    essig

    essig ist die alternative

  • Alexander Hirzel am 22.02.2020 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Alexander Hirzel am 22.02.2020 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Paul am 22.02.2020 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel trifft ins Schwarze

    Als Sportler versaut man seine Kleider damit. Zudem reagiere ich auf die hälfte der Weichspüler tatsächlich allergisch.

  • ein softer typ am 22.02.2020 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    umwelt

    ihr habt mich überzeugt mit dem umwelt argument. habe gerade meinen notvorrat von 25l in den ausguss geleert! ich will ab nun auch ökologisch sein!

    • Ein Volltubel-Typ am 01.03.2020 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      Ein softer typ

      .... soft ? Vor allem im Hirn!

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