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Snowboard-Star Shaun White

06. Februar 2020 16:11; Akt: 06.02.2020 16:11 Print

Wohnt ein Multimillionär wirklich so bescheiden?

Der erste Blick auf das Strandhaus von Snowboard-Star Shaun White (33) verwirrt. Wohnt er wirklich so einfach? Beim zweiten Hinsehen klärt sich die Sache auf.

Bildstrecke im Grossformat »
Shaun White (33) ist dreifacher Snowboard-Olympiasieger in der Halfpipe, sein Vermögen soll circa 40 Millionen betragen, sein Einkommen pro Jahr ungefähr 10 Millionen Franken. Wie wohnt man mit so einem finanziellen Polster? Beim ersten Blick auf sein Haus in Malibu denkt man eher an einen Bungalow oder ein kleineres Gartenhäuschen. Doch weit gefehlt. Der dreifache Snowboard-Olympiasieger hat die Liegenschaft gerade für knapp an seinen Nachbarn verkauft. Tritt man durch die Tür, so wird klar, warum das Haus, das in Point Dume über dem Strand von Malibu thront, so viel Geld kostet. Die Wohnfläche des Hauses misst etwas über 200 Quadratmeter, der Innenausbau (und vor allem der Ausblick) lässt kaum Wünsche offen. Shaun White war jedoch selten zu Hause. Er besitzt weitere Häuser in den Bergen und in New York. Darum war das Strandhaus meistens vermietet. Unter anderem hatte White den Musiker Frank Ocean und dessen Mutter, die Beauty-Expertin Katonya Breaux, als Untermieter. Die Küche des Hauses verrät vielleicht sogar ein ungeahntes Geheimnis. Ist Shaun White ein begnadeter Bäcker? Der spezielle Ofen (links im Bild) lässt zumindest auf ein solches Hobby schliessen. Chillen auf einem gemütlichen Sofa würde man schon eher mit einem Snowboarder in Verbindung bringen. Oder Fernsehen oder Gamen auf einem übergrossen Screen. Das Bad von Shaun White ist eher simpel gehalten. Praktisch ist jedoch die Tür, durch die man direkt und frisch gewaschen auf die Terrasse treten kann. Auch das zweite Badezimmer hat nur ein Waschbecken. Was Shaun Whites langjährige Freundin, die Musikerin Sarah Barthel, wohl dazu sagt? Der Blick aus dem Schlafzimmer dürfte bei den beiden dafür jeweils für Verzückung gesorgt haben. Das Haus verfügt über mehrere Terrassen, alle bieten einen perfekten Blick auf den Strand und das Meer. Diese Terrasse eignet sich für ein gemütliches Abendessen. Dumm nur, dass man vom öffentlichen Parkplatz direkt auf die Teller schauen kann. Auch hier ist die Privatsphäre eher eingeschränkt, was das Sonnenbad nicht unbedingt gemütlicher macht. Gut, dass es hinter dem Haus auch abgeschirmtere Ecken gibt. Hier lässt es sich ganz ungestört in der Sonne brutzeln. Auf diesem Foto sieht man gut, dass die Liegenschaft aus zwei Hausteilen besteht. Rechts ist das Haupthaus, links das kleinere Gästehaus. Ein absolutes Highlight ist sicherlich der direkte Zugang vom Haus zum darunterliegenden Strand. Point Dume, auf dem das Haus von Shaun White steht, ist zum Glück gerade einmal 56 Meter hoch. Ein Whirlpool mit Blick aufs Meer ist quasi ein Must-have. Doch grünes Wasser? Das muss nicht sein.

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Shaun White (33) räumte drei olympische Goldmedaillen ab. Zum ersten Mal siegte er 2006 in der Snowboard-Halfpipe in Turin, dann 2010 in Vancouver und zum letzten Mal 2018 in Pyeongchang. Seine grösste Niederlage erlebte er wohl 2014 in Sotschi, wo er auf dem undankbaren 4. Platz landete. Über Gold jubelte damals der Schweizer Snowboarder Iouri Podladtchikov.

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Wie wirkt das Haus von Shaun White auf Sie?

Die Niederlage dürfte White heute verdaut haben, Trost spenden unter anderem ein Vermögen von ungefähr 40 Millionen Franken und ein Einkommen von gut 10 Millionen jedes Jahr. Ausserdem ist er Besitzer verschiedener Liegenschaften. Wenn er Lust hat, kann er in seinen Immobilien in den Bergen, in New York oder in Malibu übernachten. Diejenige in Malibu hat er gerade für knapp 12 Millionen Franken an seinen Nachbarn verkauft.

Die Liegenschaft sieht aus wie ein Gartenhäuschen

Das Haus, das über dem Strand von Malibu in Point Dume steht, ist ein wahrer Tiefstapler. Fährt man die Liegenschaft nämlich von der Strasse aus an, so könnte man meinen, dass es sich hier eher um ein kleines Gartenhäuschen handle. Wirft man aber einen Blick ins Innere, dann sieht die Sache ganz anders aus. 200 Quadratmeter Wohnfläche und jede Menge Luxus erwarten dort den müden Sportler.

Und spätestens im Garten, wo es einen Whirlpool, freien Blick aufs Meer und Strandzugang gibt, wird klar, warum das Haus 12 Millionen wert ist. Shaun White macht mit dem Verkauf übrigens gleich noch ein kleines Vermögen. Als er das Haus vor sechs Jahren dem «Der Bachelor»-Erfinder Mike Fleiss abkaufte, musste er lediglich 9 Millionen Franken ausgeben.

Wie Shaun Whites Malibu-Beach-Haus von innen aussieht, sehen Sie in der Bildstrecke.


(lme)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zeitgenosse am 06.02.2020 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so

    Ihr seid langsam genau so wie diese Pseudo-Werbe-Artikel im Stile von "Er wollte nur aus dem Fenster schauen - doch was er dann sah, liess ihn vor Schreck erstarren"

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  • Oomalia am 06.02.2020 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Gibt auch solche, die Leben im Wohnwagen trotz viel Geld. Geld ermöglicht einem so zu leben, wie man gerne möchte. Die Einten Millionäre mögen Luxus, die Anderen Millionäre mögen Einfachheit. Auch da gilt -> Jeder so wie er möchte! Die Gleichschaltung strebt man meistens auch nicht als Millionär an!

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  • S.White am 06.02.2020 16:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Typ

    Sollen doch die Protz-Klotz Bling Bling Hip Hopper in Gold und Villa leben. Was wirklich glücklich macht ist nicht Konsum. Was braucht man mehr als eine normale Wohnung, ein normales Auto? Peinlich all die Leute, die mit Pomp über die fehlende Persönlichkeit und Charakter hinwegtäuschen müssen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • S.R am 07.02.2020 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    Alles und Nichts

    Wer mit wenig nicht zufrieden ist mit seinem Leben ,ist er es auch mit mehreren Millionen nicht. Noch was anderes Neid und Missgunst muss mann sich verdienen.

  • Shredder X am 07.02.2020 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wohnen wie man kann und möchte

    Wenn man hier gewisse Kommentare liest, liest man zwischen den Zeilen Neid und Missgunst, oder es wird über den Charakter hergezogen. Wann begreifen die Leute endlich, dass jeder mit seinem ehrlich verdienten Geld tun und lassen kann was man möchte? Es kann und darf doch jeder für sich selbst entscheiden, wie man wohnen möchte und was man sich für eine Liegenschaft leistet. Diese Neider hören wohl nie auf?

  • Jurgen am 07.02.2020 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Baucht ein Haus zum Leben alles andere ist egal

  • Shelby am 07.02.2020 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Jjjjjjeeee

    In Malibu ist jede Hundehütte teuer die am Meer steht...

  • Milo am 07.02.2020 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts besonders schönes

    Typische Ami Einrichtung eben. o8/15 mehr nicht.

    • southern fairy am 07.02.2020 18:32 Report Diesen Beitrag melden

      Gschmacks "ach"

      Oh, im Gegenteil, ich war richtig überrascht wie hell und offen und eher 'europäisch' die Räumlichkeiten auf den meisten Bildern aussehen. Dunkle schwere Möbel, eine gute Portion Kitsch, der, noch so teuer, etwas billig und überladen wirkt und im mindesten die Jalousinen unten, erwarte ich da eher, wenn ich 'Malibu' lese. Wie dem auch sei, nicht Ihres, nicht meins und scheinbar auch nicht mehr 'seins'

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