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Fort Montgomery

18. Januar 2020 21:47; Akt: 18.01.2020 21:47 Print

Retten Sie dieses verlassene Militärfort

An der Grenze zwischen den USA und Kanada befindet sich eine alte Militärbasis. Sie sucht seit Jahren einen neuen Besitzer.

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Fort Montgomery, ein Militärstützpunkt an der Grenze zwischen den USA und Kanada, befindet sich in einem miserablen Zustand: Im Laufe der letzten Jahrzehnte verfiel das Gebäude immer mehr, Boden, Wände und Decken sind überwachsen. Ausserdem haben Vandalen gewütet.

Niemand möchte Fort Montgomery

Um es zu retten, fehlt das Geld. Das merken auch die Besitzer: Victor Podd gehört das Fort (und die Insel, auf dem es sich befindet) bereits seit den frühen Achtzigern. 2006 versuchte er, es für rund neun Millionen Dollar auf Ebay zu verkaufen. Und auch 2009 schrieb er es aus, den Preis hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits auf drei Millionen Dollar gesenkt. Ohne Erfolg.

«Eigentlich sollte es, beachtet man die Geschichte, die dahintersteht, mindestens 20 oder 30 Millionen Dollar wert sein. Aber bisher bietet nicht mal einer drei Millionen, wir können also unmöglich mehr verlangen», sagte Podd gegenüber dem «Toronto Star 2009», kurz bevor die Ebay-Auktion endete. Aktuell ist die Insel samt Fort wieder bei diversen Immobilienhändlern zu finden – für etwas weniger als eine Million Dollar.

Versehentlich am falschen Ort gebaut

Auch wir haben bereits über Fort Montgomery berichtet, weil es ursprünglich auf der falschen Seite der Grenze gebaut wurde. Einige Jahre später wurde die Grenze zwischen New York und Kanada neu gezogen und ein neues Fort (das heutige Fort Montgomery) wurde auf den Überresten des alten erbaut.

Zwar war Fort Montgomery nie voll besetzt, doch im 19. Jahrhundert gab es durchaus ein Waffenarsenal und diverse Kanonen, die in Richtung Kanada zielten. Heute ist Fort Montgomery im National Register of Historic Places. Das bedeutet einerseits, dass bei Umbauten gewisse Regeln eingehalten werden müssen, andrerseits aber auch, dass der neue Besitzer finanzielle Unterstützung für die Erhaltung des Forts beantragen kann.

Der neue Besitzer muss aber nicht das Fort nutzen, um auf der Insel zu leben: Es gibt acht weitere Orte auf der Insel, an denen gebaut werden darf. Ausserdem gibt es mehrere geeignete Plätze für Stege und Bootshäuser.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • salvo am 18.01.2020 23:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum nicht

    sicher die bessere investition als für über 1.5 mio. die gefakte jungfräulichkeit zu kaufen..

  • Priska D. am 18.01.2020 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kaufe die kleine Insel

    Ich biete 1000 CHF für die kleine Insel auf Bild 8 :-)

    einklappen einklappen
  • Tugend am 18.01.2020 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorsicht

    Ohne Massengräber? Ich will keine Verantwortung übernehmen müssen für Dinge die ich nie tat.

Die neusten Leser-Kommentare

  • M.G. am 19.01.2020 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Infrastruktur

    Wer soll das besichtigen? In Koblenz am Mittelrhein ist die Festung Ehrenbreitstein via Seilbahn, via Aufzug und per Auto erreichbar, so kommen jedes Jahr fast eine 3/4 Mio. Besucher. Ausserdem steht von Fort Montgomery nur noch 1/4 der ursprünglichen Anlage, den grössten Teil hatten Anwohner nach der Aufgabe des Forts in 1926 einfach entwendet.

  • Johtajano am 19.01.2020 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer die gleiche Leier

    Das ist immer eine fragwürdige Sache. Dann kauft es jemand, will etwas daraus machen und plötzlich kommen Massengräber, Munitionslager oder ähnliches zur Kenntnis oder Behörden wie Heimatschutz finden es sei historisch bedeutend und man könne nicht einfach...

  • Krass am 19.01.2020 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Und in 20 Jahren ist es unter Wasser.... toll

  • Dr.Jones am 19.01.2020 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Interessanter Artikel

    Interessant :-) bitte noch mehr Artikel zu historischen Themen !!! Danke !

  • GG am 19.01.2020 10:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pragmatisch

    Na das wäre doch was für Meghan und Harry!