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Staub vermeiden

09. Februar 2020 20:45; Akt: 09.02.2020 20:45 Print

Vier Tipps für weniger Staub in der Wohnung

von Daniela Gschweng - Der Staub in einer Wohnung verrät eine Menge über die Bewohner. Die könnten darauf allerdings meist gern verzichten.

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Staub nervt. Und doch ist er omnipräsent in jeder Wohnung. Staub verrät zuverlässig, wer in einer Wohnung wohnt, was er oder sie isst, anzieht und wo die Bewohner gerade gewesen sind. Selbst wer mit Haarnetz und und Mundschutz durch in die Wohnung geht, kann Staub nicht vermeiden. Unsere Kleidung verliert Fusseln, die Katze Haare und wir selbst ständig kleine Hautschuppen, bis zu zehn Gramm pro Tag. Dazu kommen Strassenabrieb, Reifenabrieb, Russ, Pollen, Erdstaub und sogar winzige Insektenteilchen. Wie stark es staubt, hängt unter anderem vom Wohnort, der Bauart der Wohnung, der Art der Heizung und einigen anderen Dingen ab. Sicher ist allerdings: Es staubt immer, am meisten übrigens im Schlafzimmer. Es gibt aber ein paar Tricks für eine staubärmere Wohnung. Erstens: Fenster nur kurz und vorzugsweise am Morgen öffnen, dann ist die Staub- und Pollenkonzentration tiefer. Auch eine Garderobe am Eingang hilft, weil damit Staub und Pollen, die an Jacken und Schuhen hängen, nur an einem Ort in der Wohnung sind und nicht überall verteilt werden. Zweitens: Topfpflanzen reinigen die Luft und filtern viel Staub. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen so dafür, dass er weniger gut fliegt. Drittens: Entfernen Sie den Staub mit den richtigen Mitteln. Sie wollen den Staub ja nicht einfach auf dem ganzen Raum verteilen. Am besten wischt man Staub mit einem leicht angefeuchteten Baumwolltuch oder einem trockenen Mikrofasertuch ab und macht dieses regelmässig sauber. Für den Notfall tut es auch eine alte Feinstrumpfhose, die dieselben elektrostatischen Eigenschaften hat. Übrigens: Drucker sind Staubmagnete. Nicht nur wegen der Statik, sondern weil das Tonerpulver auch staubt. Um zu verhindern, dass statische Oberflächen Staub anziehen, gibt es den Weichspüler-Trick: Dazu Weichspüler im Verhältnis 1:3 mit Wasser mischen, in eine Sprühflasche füllen, die betreffende Oberfläche damit einnebeln und polieren, das vergrault das eine oder andere Staubkorn.

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Staub gibt es überall. Wenn er reden könnte, würde er lange Geschichten erzählen. Von Vulkanausbrüchen am anderen Ende der Erde, vom Wetter in der Sahara, von den Blumen, die gerade blühen und der Grippe, die derzeit alle haben. Staub verrät zuverlässig, wer in einer Wohnung wohnt, was er oder sie isst, anzieht – und wo die Bewohner gerade gewesen sind.

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Hand aufs Herz: Wie häufig saugen Sie Staub?

Von Kriminalisten und Archäologen abgesehen könnten die meisten Leute darauf gern verzichten. Die graue Schicht auf Möbeln, Topfpflanzen und auf Regalen nervt. Die niedlich «Wollmäuse» genannten Klumpen unter dem Sofa tun das erst recht.

Zehn Gramm Hautschuppen pro Tag

Selbst wer mit Haarnetz und Mundschutz durch die Wohnung geht, kann Staub nicht vermeiden. Unsere Kleidung verliert Fusseln, die Katze Haare und wir selbst ständig kleine Hautschuppen – bis zu zehn Gramm pro Tag. Dazu kommen Strassenabrieb, Reifenabrieb, Russ, Pollen, Erdstaub und sogar winzige Insektenteilchen. Selbst das Sofa gibt eine unsichtbare Staubwolke ab, sobald sich jemand darauf setzt.

Wie stark es staubt, hängt unter anderem vom Wohnort, der Bauart der Wohnung, der Art der Heizung und einigen anderen Faktoren ab. Sicher ist allerdings: es staubt immer, am meisten übrigens im Schlafzimmer. Ein paar Tricks für eine staubärmere Wohnung gibt es aber doch.

Fenster nicht zu lange öffnen

Punkt eins und für Fans weit geöffneter Fenster keine gute Nachricht: regelmässig und kurz Lüften. Wer die Fenster nicht kippt und nur morgens und abends lüftet, putzt weniger. Draussen staubts nämlich auch, je nach Wetter- und Wohnlage sogar mehr als drinnen.

Wenn im Haushalt ein Pollenallergiker wohnt, freut er sich ohnehin, wenn das Fenster nur morgens geöffnet ist. Zu dieser Zeit sind Pollen – und damit auch Staub – am ehesten durch Feuchtigkeit gebunden. Nicht nur Pollenallergiker freuen sich über eine Garderobe am Eingang. Staub, der an Mänteln, Jacken und Schuhen klebt, bleibt so wenigstens an einer Stelle.

Topfpflanzen gegen Staub

Punkt zwei: Grün erfreut nicht nur das Auge. Topfpflanzen reinigen die Luft und filtern viel Staub. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen so dafür, dass er weniger gut fliegt. Noch besser tun sie das, wenn sie ab und zu geduscht oder abgewischt werden.

Punkt drei: Bloss nichts Aufwirbeln. Staubfänger heissen nicht umsonst so. Wer ihnen mit dem Staubwedel zu Leibe rückt, sollte darauf achten, dass dieser wirklich Staub anzieht. Sonst verteilt er das Ärgernis nur um. Die Partikel fliegen in der Raumluft auf und sinken dann wieder nach unten. Am besten wischt man Staub mit einem leicht angefeuchteten Baumwolltuch oder einem trockenen Mikrofasertuch ab und macht dieses regelmässig sauber. Für den Notfall tut es auch eine alte Feinstrumpfhose, die dieselben elektrostatischen Eigenschaften hat. Staubsaugen ist ohnehin Pflicht.

Drucker sind Staubmagnete

Um Statik geht es auch bei elektrischen Geräten, die manchmal wahre Staubmagnete sind. Besonders schlimm sind Drucker, denn das Tonerpulver staubt auch. Ausser den Drucker umzustellen, lässt sich dagegen wenig tun. Der damit verbundene Kabelsalat hat die gleichen Eigenschaften. Wer Kabel nicht offen liegen lässt, sondern sie in einer Box oder in einem Kabelkanal unterbringt, macht sich das Putzen einfacher. Auch Oberflächen ziehen Staub an, wenn sie statisch aufgeladen sind.

Damit zu Punkt vier: Experten empfehlen dazu den Weichspüler-Trick. Dazu Weichspüler im Verhältnis 1:3 mit Wasser mischen, in eine Sprühflasche füllen, die betreffende Oberfläche damit einnebeln und polieren, das vergrault das eine oder andere Staubkorn. Ein Grosi-Tipp ist es, dazu Essigwasser zu verwenden. Bei empfindlichen Möbeln empfiehlt es sich, die Mischung an einer wenig sichtbaren Stelle auszuprobieren.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Coyote am 09.02.2020 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Essigwasser Top im Bad

    ich putze seit Jahren auch das Bad und WC mit Wasser Essig gemisch (1:1). Es ist biologisch gut & vollständig abbaubar, ausserdem super gegen Kalkfleken und Urin Geruch. Um Staub zu wischen langt meiner Meinung nach ein feuchter Lumpen, Essigwasser kann Möbellackierung angreifen.

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  • Anna am 10.02.2020 06:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einfach

    Gegen Staub hilft putzen.

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  • Kinta Kunte am 09.02.2020 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mit der richtigen Technik

    Staubsauger mit HEPA Filter sonst werden kleinste Staubteilchen nur im Raum umverteilt. Allergiker sollten sich einen Luftreiniger mit Aktivkohlefilter zulegen da werden nicht nur Pollen, Viren und Bakterien sondern auch schlechte Gerüche neutralisiert,

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sven O am 14.02.2020 11:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
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  • Tabaluga am 14.02.2020 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Teppiche binden Staub

    Teppiche helfen auch, die binden den Staub, ja sogar den Feinstaub, und halten ihn bis zum nächsten Saugen fest. So fliegt weniger herum und wird weniger eingeatmet und weg sind die herumfliegenden Wollmäuse (siehe Asthmabund).

  • Saron am 13.02.2020 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    IRobot

    Mein IRobot Roomba hilft mir meinen Hartboden Belag Sauber zu machen, in der zwischen Zeit kann ich WC, Lavabo, Küche etc. Putzen. Drei mal die Woche Staubsaugen reicht schon und das mit Kindern, aber ohne Tiere. Es gibt schliesslich noch was anderes als Putzen, dass nennt man Leben. Und ein bisschen Staub schadet weis Gott niemandem.

  • Marlene am 12.02.2020 23:01 Report Diesen Beitrag melden

    Weichspüler ist Gift für Hunde!

    Achtung, Weichspüler ist schädlich für Hunde! Krebserregend! Hundebesitzer sollten also keinen in der Wohnung verteilen... und übrigens auch alles Andere, das mit dem Hund in Berührung kommt, nicht mit Weichspüler waschen...

    • Lieber kuschelig am 13.02.2020 14:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Marlene

      Ehm... wir besitzen bereits unseren dritten Hund und wir waschen ihnen das Fell immer mit einem Schuss Weichspüler im Shampoo. Das Fell wird dadurch weicher und kuscheliger.

    • die Ritterin am 13.02.2020 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marlene

      Weichspüler ist per se giftig, nicht nur für Hunde. Warum das Zeugs nicht längst verbotennist, erschliesst sich mir nicht

    • Waldi am 13.02.2020 18:24 Report Diesen Beitrag melden

      Beratungsresistent?

      @Lieber kuschelig: Nach dem dritten Hund könnten Sie ja auch Einsicht zeigen. Oder wieviele sollen noch dran glauben? Ende Ironie.

    • 1234 am 19.02.2020 19:45 Report Diesen Beitrag melden

      @Lieber kuschelig

      Nach dem duschen geben Sie sich noch Weichspühler hinzu? Das ist ja Tierquälerei. Das Zeug kommt ja auch an seine Haut. Das ist nicht für die Haut!

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  • Bartli am 12.02.2020 21:09 Report Diesen Beitrag melden

    Eher Tintenstrahldrucker

    Tonerdrucker würde ich nun auch nicht in einer Wohnung benutzen wollen. Filter hin oder her. Wer da fleissig druckt kann seine Lungen schädigen.

    • bart am 14.02.2020 02:46 Report Diesen Beitrag melden

      jöö,

      bürogummis sind halt schon ein zartes Völkchen.

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