BMW M8 Competition

05. Juni 2019 12:00; Akt: 05.06.2019 12:03 Print

Als M wird der 8er zum edlen Spitzensportler

von Thomas Geiger - BMW schärft den Achter nach und rüstet ihn mit dem bekannten 4,4 Liter-V8 aus, allerdings in der Version «Competition». Der Druck auf Porsche & Co. wird nicht kleiner.

Bildstrecke im Grossformat »
Obwohl der Achter auch in der M-Version eine Luxuslounge aus Lack und Leder bleibt, beschleunigt er wie ein puristischer Spitzensportler: Das Coupé hat die 100 nach 3,2 Sekunden hinter sich gelassen, das Cabrio schafft das in 3,3 Sekunden und Schluss ist nur formal bei 250 Sachen. Wer im Herbst mit dem M8 Competition vom Hof seines Händlers fährt, der startet tatsächlich zu einem Training mit höchster Intensität und lässt sich die Länge der Intervalle allenfalls vom Tankwart diktieren. Formen, die nur so vor Kraft strotzen. Schon der normale Achter ist mit seiner endlos langen Haube, den lasziv ausgestellten Hüften und dem verführerisch breiten Hintern eine Provokation für die vornehme PS-Elite. Scharfes Design: Nach dem Bodybuilding in Garching wird der Zweitürer regelrecht zum ausgestreckten Mittelfinger. Als «Competition» leistet der 4,4 Liter grosse V8-Twinturbo, der auch im M5 zum Einsatz kommt, 625 PS. Wie der Motor stammt auch der Rest des Antriebs aus dem M5. Das gilt für die rasend schnelle Achtgangautomatik mit den individuell regulierbaren Schaltzeiten genauso wie für den Allradantrieb. Wenn alles abläuft wie geplant, geht es anfangs November los. Ab dann sind die Competition-Varianten erhältlich: Zu Preisen ab 222'000 Franken für das Coupé und ab 230'900 Franken für das Cabrio. Als Cabrio ist der M8 die richtige Wahl für alle Sonnenanbeter. Der Verkauf startet im November – die erste Sommerperiode für das M8 Cabrio gibts somit erst 2020. Model-Masse: Auch mit «montiertem» Softtop macht der M8 eine äusserst «schlanke Figur.»

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nachdem schon das Serienmodell gleichermassen auf Luxusliner wie das Coupé der Mercedes S-Klasse und Sportwagen wie den 911 zielt, verschiebt die M GmbH, BMWs Tuning-Schmiede, den Massstab jetzt noch ein bisschen weiter auf die sportliche Seite: Sie schickt die Haute Volée mit Coupé und Cabrio des M8 zum Hit-Training. Denn wer im Herbst mit einem der beiden Sportler vom Hof seines Händlers fährt, der startet tatsächlich zu einem Training mit höchster Intensität und lässt sich die Länge der Intervalle allenfalls vom Tankwart diktieren.

Schrittmacher ist dabei ein Motor, der zurecht als Sahnestück der M GmbH gilt: Der 4,4 Liter grosse V8-Twinturbo, der auch im M5 zum Einsatz kommt. Er leistet im Rest der Welt schon imposante 600 PS und 725 Nm, kommt bei uns aber nur als «Competition» und spendiert der Kundschaft damit gleich noch einen Nachschlag: 625 PS stehen dann im Datenblatt und auch wenn sich am Drehmoment nichts ändert, sieht die Kurve der Anzugskraft ein bisschen anders aus und der Achtzylinder hält das Maximum bis 5'800 Touren. Ausserdem gibt es für den «Competition» eigene Motorlager, die für eine noch steifere Anbindung und einen besseren Kraftschluss sorgen.

Atemberaubende Fahrleistungen

Denn obwohl der Achter auch in der M-Version eine Luxuslounge aus Lack und Leder bleibt, beschleunigt er wie ein puristischer Spitzensportler: Das Coupé hat die 100 nach 3,2 Sekunden hinter sich gelassen, das Cabrio schafft das in 3,3 Sekunden und Schluss ist nur formal bei 250 Sachen. Mit dem M Drivers Package bekommt der Achter Auslauf bis 305 km/h und fährt so vielen Sportwagen locker und lässig davon.

Wie der Motor stammt auch der Rest des Antriebs aus dem M5. Das gilt für die rasend schnelle Achtgangautomatik mit den individuell regulierbaren Schaltzeiten genauso wie für den Allradantrieb, mit dem man ziemlich stufenlos zwischen Sicherheit und Spass spielen kann. Denn im Standard-Setup fährt der M8 damit wie auf Schienen, wird im Sport-Modus ein bisschen agiler und leichter auf der Hinterachse, und mit abgehängter Vorderachse zu einer Heckschleuder alter Schule, versprechen die Ingenieure.

Eine Provokation für die vornehme PS-Elite

Garniert wird das Ganze mit einem Design, das nur so vor Kraft strotzt. Schon der normale Achter ist mit seiner endlos langen Haube, den lasziv ausgestellten Hüften und dem verführerisch breiten Hintern eine Provokation für die vornehme PS-Elite. Doch nach dem Bodybuilding in Garching wird der Zweitürer zum ausgestreckten Mittelfinger, der sich nur noch der Form halber in Samt und Seide hüllt. Natürlich sind sie bei der M GmbH noch immer sauer, dass sie anders als AMG mit dem GT oder Audi Sport mit dem R8 keinen eigenen Sportwagen bauen dürfen. Doch mit dem M8 schwimmen sie sich wieder ein Stückchen weiter frei und kanalisieren ihren Frust in einer faszinierenden Fahrmaschine.

Und dabei sind sie nicht nur mit dem Faszinationswert und den Fahrleistungen auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, sondern auch in einer Disziplin, die sehr viel nüchterner ist: Beim Preis. Denn los geht es für die anfangs November erhältlichen Competition-Varianten bei 222'000 Franken für das Coupé, und bei 230'900 Franken für das Cabrio.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SeinerDeinerMeiner am 05.06.2019 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    Leider geil :)

    ah manno immer dieses Gehetze... ein schönes, stilvolles und kraftvolles Automobile a la SL, S Coupe etc. und mit einem richtigen "zeitgemässen" Motor... gefällt! Thema Leasing, bei einem 200K Auto ist auch das Leasing nicht für Jedermann erreichbar also nur so zum sage, damit ichs au mal gseit han :) leben und leben lassen und nicht immer die anderen hassen!

    einklappen einklappen
  • Das Grosilein am 05.06.2019 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so auf dem guten Weg..

    Mit 2 Tonnen Gewicht von 0-100 in 3,2 Sekunden mit 625 ps und kostet über 200000 mill. grosses bravo..welch ein unglaublicher Sportwagen..

    einklappen einklappen
  • Timmeh am 05.06.2019 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Spitzensportler?

    Nein, ein Spitzensportler wird man mit rund 2 Tonnen Kampfgewicht nicht. Mal abgesehen vom sowieso wenig sagenden 0-100 Km/h-Wert, wird der BMW M8 Competition sonst keine Chance gegen irgendwelche richtigen "Spitzensportler" à la Corvette Z06, 911 Turbo oder Lamborghini Huracan haben. Auch frage ich mich, welchen "vielen" Sportwagen er denn mit 305 Km/h Höchstgeschwindigkeit (und das notabene nur optional) locker davonfahren will. Das schafft auch eine basis-Corvette und ein basis-911er mit 150-200 PS weniger. Die meisten Sportwagen in der Leistungsklasse erreichen 320+ Km/h.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • O.Wotter am 08.06.2019 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie

    erinnert mich die Hülle immer an den aktuellen Mustang.

    • @Paule am 13.06.2019 06:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @O.Wotter

      Absolut dem Mustang abgekupfert! Da kauf ich mir lieber das Original als den Spatz in der Hand. Geh heute noch zu meinem US Händler, einen Bullit bestellen.

    einklappen einklappen
  • Meieli am 07.06.2019 12:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht immer BMW

    Mein Kia pro Ceed GT sieht super und sportlich aus. Ist zahlbar (ohne Leasing). Man könnte auch angeben, denn er hat auch 204 PS und steht dem BMW in keiner Weise hinterher. Zudem gibt es hier keine "Trainerhosen- Fahrer"

    • RS6 Quattro am 11.06.2019 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      Äpfel mit Burger vergleichen

      er hat 204 PS und steht dem BMW mit 600 PS in keiner Weise hinterher.... Der geilste Kommentar ever. PS: Ich trag keine Trainerhosen, habe kein Leasing und fahre auch kein BMW, aber der Vergleich ist echt lustig.

    einklappen einklappen
  • BMC am 07.06.2019 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Auto

    Ein schönes Auto, aber ich habe keinen Trainer!

  • E-Guru am 06.06.2019 22:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ab nach Bern

    +++ Packende Rad-an-Rad-Duelle, spektakuläre Überholmanöver auf engstem Raum, Haarnadel-Kurven, in die sich das Feld einfädelt, Top-Speed auf den Geraden, charismatische Fahrer-Typen, die FIA Formel E Meisterschaft bietet alles, was den Motorsport ausmacht. Gefahren wird dort, wo die Elektromobilität zunehmend zu Hause ist: mitten im urbanen Raum. Wann und wo? 22.Juni in Bern. +++

    • E-Lon am 07.06.2019 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      @E-Guru

      Danke. Gibt es noch Tickets?

    • Bern am 07.06.2019 12:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @E-Lon

      Es gibt gratis eine Fan-Zone. Geht auf die Hompage, da steht der Plan und die Zeiten.

    • pater007 am 07.06.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Bern

      Das glaub ich gerne, dass dies gratis ist. Denn zahlen tut für ein Elektromotörlirennen garantiert keiner

    • Bond am 07.06.2019 14:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @pater007

      Man merkt einfach das sich niemand informiert. Sämtliche Tickets sind zwar ausverkauft für den Tribünen, es gibt aber noch Stehplätze. Übrigens das "V" im Namen von V8 heisst doch Versager. Lol.

    • pater007 am 10.06.2019 14:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Bond

      Das Arosa Humorfestival sucht jedes Jahr nach neuen Talenten. Mit deinem Humor würde ich's probieren. Lol

    einklappen einklappen
  • E-Guru am 06.06.2019 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2,8 Sekunden

    +++ Die Formel E präsentierte den neuen Gen2-Rennwagen mit 250 kW, der in 0 auf 100 km/h beschleunigt und Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h fährt. +++

    • pater007 am 07.06.2019 13:18 Report Diesen Beitrag melden

      @E-Gu

      Eben.... - ein Elektroauto. Damit sind dann auch die Emotionen gleich weg - und die Zuschauer ebenfalls

    einklappen einklappen