Range Rover Evoque

25. März 2019 05:00; Akt: 25.03.2019 00:42 Print

Der Evoque ist nun ein kleiner Velar

von Dave Schneider - Der kleinste Range Rover geht in die zweite Modellgeneration – und sieht nun aus wie sein grösserer Bruder. Auch technisch wurde kräftig aufgerüstet.

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Der Wow-Effekt war enorm. Als 2010 der Range Rover Evoque lanciert wurde, löste er nicht nur einen Run auf die plötzlich sexy gewordenen Modelle der Briten aus, er sorgte auch für einen Paradigmenwechsel im Segment der Kompakt-SUV. Freudlose Familienkisten war gestern: Der Evoque machte die schnöden Familienkutschen hip und trendy.

Dass der kompakte SUV so gut ankam, lag aber nicht etwa an seinen herausragend guten Geländeeigenschaften (die er unbestritten hat), sondern in erster Linie am Design: scharf geschnittene Scheinwerfer, eine hohe, nach hinten ansteigende Gürtellinie, ein knackiges Heck – auch heute sieht der Evoque noch immer heiss aus.

Aussehen hat er von seinem grösseren Bruder Velar

Da war die Gestaltung der nun lancierten, zweiten Modellgeneration eine knifflige Aufgabe, schliesslich soll der Evoque auch weiterhin betören. Proportionen und Abmessungen sind ungefähr gleichgeblieben, doch das Aussehen hat er nun von seinem grösseren Bruder Velar – ein äusserst cleverer Schachzug, schliesslich hat auch dieser für einen Wow-Effekt gesorgt. Dadurch sieht der Evoque nun deutlich eleganter, kultivierter und hochwertiger aus.

Der Evoque kann jetzt auch unters Fahrzeug gucken

Technisch bringt der kleinste Range Rover einige Neuheiten mit sich. Er ist das erste Modell der Marke mit 48-Volt-Mildhybrid- Technik und mit dem Clear View genannten Kamerasystem, das dem Fahrer anzeigt, was unter dem Fahrzeug passiert; die Vorderräder werden virtuell ins Kamerabild eingefügt. Im Innenspiegel kann nicht nur das Spiegelbild, sondern auch eine Kameraansicht nach hinten betrachtet werden. Und im geräumigeren Cockpit gibt es nun auch das von den grösseren Brüdern bekannte Infotainmentsystem mit dem zusätzlichen Bildschirm in der Mittelkonsole – very cool!

Punkto Antriebstechnik lautet das Motto «Evolution statt Revolution», obwohl der kleine Range bald auch als Plug-in-Variante erhältlich sein wird – allerdings erst in einem Jahr. Derzeit erhältlich sind drei Benziner und drei Diesel mit einer Leistungsspanne von 150 bis 300 PS, wobei das Einstiegsmodell als einziges wahlweise mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe erhältlich ist; alle anderen Motorisierungen werden ausschliesslich mit einer 9-Stufen-Automatik und Allradantrieb angeboten. Die Preise starten bei 43’900 Franken.


Land-Rover Evoque P200 AWD Facts & Figures
5-türiges Kompakt-SUV mit 5 Sitzen.

Masse:
Länge: 4371 mm, Breite: 1904 mm, Höhe: 1649 mm, Radstand: 2681 mm.

Kofferraumvolumen:
591 bis 1383 Liter.

Leergewicht:
ab 1787 kg.

Motor:
2.0-Liter-Benziner mit 200 PS (147 kW) und 320 Nm.

Antrieb:
9-Stufen-Automatik.

Fahrleistungen:
0 bis 100 km/h in 8,5 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit 216 km/h.

Verbrauch:
7,7 Liter auf 100 Kilometer (Mix/offizielle Werksangabe).

CO2-Ausstoss:
176 Gramm pro Kilometer.

Markteinführung:
ab sofort.

Preis:
Ab 51'500 Franken (Basismodell ab 43'900 Franken).

Infos:
landrover.ch

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martial2 am 25.03.2019 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht günstig, aber wunderbar...

    Der Range Rover ist einen der schönsten SUV die es gibt; dann kommt Jeep aber US-Original, keine Nachahmung!

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  • urs am 25.03.2019 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freude

    uhh, da werden die pauschalen SUV-Hasser wieder Freude haben.

  • canuslupus am 25.03.2019 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes Auto

    Ich hatte drei Jahre das Vorgängermodell mit Baujahr 2015. Das einzige was mich ein bisschen enttäuscht hat, waren einige Mängel bei der Verarbeitung (was in dieser Preisklasse eigentlich nicht sein sollte). Aber ansonsten war der Evoque ein gutes und zuverlässiges Auto und ich hatte in den drei Jahren keinen einzigen Defekt. Wenn ich aber das Geld dazu hätte, würde ich mir einen Velar kaufen. Für mich persönlich einfach das schönste Auto überhaupt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Info am 13.04.2019 01:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Portal

    Auf dem Portal ECOMENTO findet man im Internet viele tolle Informationen zu den neusten Elektroautos und zur E-Mobilität.

  • E-Aufklärer am 26.03.2019 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum brauchen E-Autos weniger Wartung?

    E-Autos haben gegenüber Verbrennern einige Komponenten weniger. So benötigen Elektroautos beispielsweise keine Abgasanlage, keinen Keil- und Zahnriemen, keine Zünd- oder Glühkerzen. Auch Motoröl muss nicht gewechselt werden. Bei einem Verbrennungsmotor müssen Flüssigkeiten, Verschleissteile oder Baugruppen regelmässig kontrolliert und bei Bedarf ersetzt werden. Das Triebwerk eine E-Autos ist hingegen einfacher im Aufbau, mit einer kleineren Anzahl an Teilen. Er hat weniger Verschleiss und ist daher weniger anfällig für Störungen.

    • einWitz am 27.03.2019 02:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @E-Aufklärer

      bis diese teile kommen muss der Stromer einen neuen akku haben. Radlager Lenkung, Bremsen, Klima Anlage etc wird genau gleich gewartet . hatte selber ein Tesla und der war nicht billiger im Unterhalt

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  • Paul am 26.03.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht Zeitgemäss

    CO-Emissionen 180 g/km Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,5 Sekunden Kombiniert: 7,9 l/100 km

    • Herbert Müller am 26.03.2019 23:00 Report Diesen Beitrag melden

      Da harmt du völlig recht!

      Ja, zu lahm und zu durstig ist diesells hässliche Entlein

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  • r.merz am 26.03.2019 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    hässlich

    Was haben die Briten aus dem ehemals schönen Jeep gemacht! Einfach immer hässlicher!

    • R. Rover am 26.03.2019 07:50 Report Diesen Beitrag melden

      Jeep? Defender!

      Jeep ist eine US-amerikanische Automarke. Die Briten haben nichts gemacht mit dem Jeep, ausser dass sie 1948 den ersten Land Rover (später "Defender") auf den Markt brachten, der wohl dem Jeep ähnelte und für ähnlichen Einsatz gebaut wurde, aber eine vollständige Eigenentwicklung war.

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  • Bruno am 26.03.2019 06:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irrelevant

    Liest hier eigentlich noch jemand das dauernd gleiche Sun-Guru-Geplapper zu jedem Artikel? Das ist doch schon lange total langeilig und völlig kontraproduktiv.

    • 400PS am 11.04.2019 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bruno

      Völlig deiner Meinung, irrelevanter verbaler Durchfall. Aber: Amüsant! Manchmal lach ich mich krumm ob den Ansichten der Sun-Gemeinde und ihrem Guru Sunpower.

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