Kia XCeed

17. September 2019 13:00; Akt: 17.09.2019 13:09 Print

Kia XCeed – trendig und familientauglich

von Peter Hegetschweiler - Mit dem stylischen Crossover XCeed lässt Kia auf Limousine, Kombi und Coupé eine vierte Variante vom Stapel. Den Erfolg der Koreaner in der Kompaktklasse soll dies um 50 Prozent steigern.

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Er ist ein Hingucker, der neue Ceed mit X. Gleiches konnte man von früheren Modellen der kompakten Kia-Baureihe nicht unbedingt behaupten. Vor allem die Limousine, mit der sie die Koreaner 1997 begründeten, wirkte bei aller Qualität eher bieder. Auch der Sportswagon, der sich wohl ausgeklügelt praktisch gab, war formal konventionell. Erst mit dem Coupé, das Kia – für die Koreaner fast schon verwegen – Shooting Brake nannten, deutet sie an, zu was ihre europäische Kreativabteilung im Designe-Zentrum in Frankfurt wirklich fähig ist.

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Bis auf die vorderen Türen ist alles neu gestylt

Nimmt man das «X» (klein geschrieben) in mathematischem Sinn als Mal-Zeichen, darf man feststellen: Die Kia-Designer haben bei der Entwicklung des XCeed ihre gestalterischen Möglichkeiten zwar nicht gerade multipliziert, aber zumindest verdoppelt. Bei der Premiere in Südfrankreich wirkte die neue Nummer 4 jedenfalls total durchgestylt. Klar doch: Bis auf die beiden Vordertüren ist kein anderes Karosserieteil von der Ceed-Basisversion, der fünftürigen Limousine, übernommen worden.

Bei identischer Plattform und unverändertem Radstand wirkt der Neuling dank verlängerten Überhängen – vorne um 25 mm, hinten sogar um 60 mm – perfekt proportioniert. Und ist trotz der neuen Gesamtlänge von 4,39 Metern ebenso kompakt wie praktisch geblieben. Das Kofferraumvolumen hat sich sogar auf 426 Liter vergrössert, maximal beträgt es (fast) 1400 Liter.
Glaubt man Emilio Herrera, COO von Kia Europa, war es der Ehrgeiz der Entwickler zu beweisen «was im Segment der kompakten Familienmodelle heute alles möglich ist».

Der Crossover war nicht Konzernauftrag

Und Design-Chef Gregory Guillaume präzisierte bei der Präsentation in Marseille, einen Crossover zu kreieren hätte ursprünglich gar nicht im Fokus gestanden. Im Gegenteil: «Wir haben keinen solchen Auftrag erhalten», erklärte der Franzosen. Um gleich anzufügen: „«Wir wollten ganz einfach eine trendige, emotionale Alternative zu bisher Bekanntem kreieren, zumal wir mit dem Sportage ja bereits einen erfolgreichen SUV im Angebot haben.»

Und ja, dieses Ziel hat Kia erreicht. Der XCeed ist weder ein konventionelles Coupé noch ein kompakter Kombi und schon gar nicht ein kantiger SUV. Und vor allem ist er nicht langweilig. Dass der finale Prozess der Designer dann aber letztlich doch in einen Crossover mit einer Bodenfreiheit von 42 Millimeter und entsprechend leicht erhöhter Sitzposition mündete, hat neben stilistischen aber sicher auch kommerzielle Gründe.

Fakt ist ja, dass im boomenden Kompaktsegment keine andere Fahrzeuggattung noch mehr boomt. Deshalb geht man bei Kia auch optimistisch davon aus, dass mit dem «X» das Verkaufsvolume der Ceed-Reihe um 50 Prozent gesteigert werden kann. Mehr noch: Die Koreaner peilen mit ihrer für Europa in Europa entwickelten und produzierten Gesamtpalette bereits für 2020 einen jährlichen Absatz von einer halben Million Fahrzeugen an. Aktuell sind es 470'000.

Ab 2020 auch eine Plug-in-Hybrid-Version

So überraschend anders sich der XCeed von seinem Outfit her auch gibt: Unter der Haube steckt fast nur Bekanntes. Bei den Benzin-Motoren stehen ein 1,0 Liter Dreizylinder mit 120 PS und ein 1,4 Liter Vierzylinder mit 140 PS im Angebot. Dazu als Topmotorisierung der geschärfte 1,6 Liter Turbo, der es auf 204 PS bringt.

Den 1,6 Liter Diesel mit wahlweise 115 und 136 PS preist Kia als seinen derzeit saubersten Selbstzünder an. Der Kleinere der beiden soll sich mit einem Verbrauch von 4,1 Liter bescheiden und lediglich 109 Gramm CO2 pro Kilometer emitieren. Für noch mehr Umweltfreundlichkeit dürfte ab 2020 eine Plug-in-Hybrid-Version sorgen, die bei einer Systemleistung von 141 PS bis zu 60 Kilometer weit rein elektrisch kommen soll.


Kia XCeed

Modell: Kompakter Crossover

Masse: Länge 4395 mm, Breite 1826 mm, Höhe 1483 mm, Radstand 2650 mm

Kofferraum: 426 bis 1378 Liter

Motoren: Drei Benziner mit 120, 140 und 204 PS, ein Diesel in zwei Leistungsstufen mit 115 oder 136 PS

Antrieb: Vorderrad

Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 7,5 bis 11,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit von 186 bis 220 km/h

Verbrauch: 4,1 bis 6,5 Liter auf 100 Kilometer (Werksangabe)

CO 2-Ausstoss: 109 bis 148 Gramm pro Kilometer

Basispreis: 23'950 Franken

Markteinführung: Ende September

Infos: www.kia.ch

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • VW Fahrer am 17.09.2019 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Besser als Autos aus dem VW Konzern

    Sieht gut aus, Qualität stimmt auch, 7 Jahre Garantie und erst noch bezahlbar. Kommt für mich durchaus in Frage als nächstes Auto.

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  • Hybride am 17.09.2019 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Abwechslung

    Endlich mal was das NICHT aus dem VW-Konzern stammt. Weiter so!

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  • Sunpower am 17.09.2019 21:52 Report Diesen Beitrag melden

    Ein wirklich tolles Auto

    sieht gut aus, den würde ich sofort kaufen wenn ich das nötige Geld dafür hätte, momentan muss ich mich noch mit meinem alten Fahrrad zufrieden geben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Poppi. am 22.09.2019 01:11 Report Diesen Beitrag melden

    ......

    Schönes Auto! Koreaner und Japaner produzieren nicht nur gute sondern mittlerweilen auch schöne Autos

  • Pirmin am 19.09.2019 22:35 Report Diesen Beitrag melden

    Kompliment

    Viel geiler als Audi und die deutschen Traktoren. Gut gemacht!

  • Lobotomie am 19.09.2019 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kia kann was

    Wir haben unseren Seat Ibiza Cupra 1,8T mit einem KIA Rio mit dem 1000ccm drei Zylinder ersetzt. Ich wollte nie ein solches Zuckerwasser Motörchen haben, da ich meinen Vorurteilen zu sehr glauben schenkte. Und, was soll ich sagen, das Teil geht richtig gut. Hat mich echt erstaunt was dieses Motörchen zu leisten vermag. Wenn man will geht es auch richtig sparsam mit dem Verbrauch einher. Ich kann KIA bedenkenlos weiterempfehlen. Wichtig ist einfach, das man die Service-Intervalle akribisch einhält, sonst sind die 7 Jahre Garantie in Gefahr.

  • E-Facter am 18.09.2019 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    News

    Das Basler Kantonsparlament hat am Mittwoch ein Verbot von Verbrennungsmotoren per 2050 beschlossen.

    • Realist am 18.09.2019 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @E-Facter

      Man beachte: Bis zum Jahr 2050 ;-) die e-Mobile werden schon bis 2030 ausgestorben sein!

    • Illumination am 18.09.2019 22:01 Report Diesen Beitrag melden

      @E-Facter @E-Guru

      Mal abgesehen, dass das Volk das "letzte Wort" hat - reiner Populismus und Mumpitz.. Niemand weiss, was 2050 ist oder sein wird - aber einfach mal "Stand 2019" etwas "ins Blaue" beschliessen..

    • LEO am 19.09.2019 03:15 Report Diesen Beitrag melden

      E-Facter

      Nicht gerade weitsichtig. In den nächsten 30 Jahren wird viel passieren. Aber bestimmt nicht das was man jetzt annimmt.

    • Realist am 19.09.2019 06:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Die E-Heinis müssen sich an jedem Strohalm fest halten den sie finden.

    • Optimist am 21.09.2019 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Eine verzweifelte Antwort von einem Petrolkopf.

    • Mensch am 25.09.2019 19:33 Report Diesen Beitrag melden

      HA HA HA 2050

      na dann muss ich mich ja 2049 mal für ein neues Auto um sehen oder Ich meide einfach Basel ;-)

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  • brummli b är am 18.09.2019 17:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vergleich

    hab ein hyudai santafee , hat mer leistunbrumli bärg kaum grössern verbrauch gut ist ein diesel 7 plätze läuft sehr gut und genügend platz motor kaum zu hören und gute beschleunigung. was will ich mehr. glas schiebe dach. i