«Virage»

02. März 2011 19:47; Akt: 02.03.2011 19:56 Print

Schnelles Understatement

Mit dem Virage schliesst Aston Martin die Lücke zwischen dem DBS und dem DB9.

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Der neue Virage von Aston Martin feiert in Genf sein Comeback. (Markus Cavelti)

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Fans der britischen Edelschmiede erinnern sich: Bereits Ende der 80er-Jahre rollte ein erster Virage auf die Strasse – er sollte damals den in die Jahre gekommenen V8-Modellen neues Leben einhauchen. Und nun steht der Virage vor einem ähnlichen Auftrag: Der edle Neuling soll sich zwischen dem brachialen DBS und dem DB9 als weitere sportliche Variante etablieren.

Deshalb verwundert es auch nicht, dass der Brite – vor allem im Vergleich mit der italienischen Konkurrenz – ausgesprochen dezent auftritt und die GT-Reihe der Marke ohne Krawall und Allüren vervollständigt. «Mit dem Virage wollen wir ein exklusives Auto für Kunden anbieten, die nach einem luxuriösen, extrem leistungsstarken, aber trotzdem dezenten Supersportler suchen», heisst es bei den Briten.

Während das Design für den einen oder anderen wohl fast zu dezent erscheint, gibt es unter der langen Motorhaube von allem genug: Der V12-Motor mit sechs Litern Hubraum bringt 497 PS an den Start und entwickelt ein Drehmoment von 570 Nm. Geschaltet wird mit der bekannten 6-Gang-Automatik. Für noch mehr Bodenhaftung und Komfort soll ein neu entwickeltes adaptives Dämpfersystem sorgen, das fünf verschiedene Härteeinstellungen im Normal- sowie im Sport-Modus ermöglicht.

Und innen? Business as usual. Und das heisst bei Aston Martin: Leder, das von Hand vernäht wird und an beiden Seiten des Armaturenbretts sowie entlang der Sitze sowie der Türverkleidung verläuft, sorgt für die britische Club-Atmosphäre. Die Sitze bieten hervorragenden Halt und das Cockpit lässt weder Wünsche noch Fragen offen.

Apropos Fragen: Bestellen kann man den Virage und das Cabrio namens Volante ab sofort. Der Schweizer Preis stand gestern noch nicht fest.