Verkehr

30. März 2017 05:05; Akt: 29.03.2017 20:21 Print

Schweizer Startups mischen die Autobranche auf

Der Wandel der Automobilindustrie ist nicht aufzuhalten. Drei Schweizer Unternehmen wollen ihn sogar beschleunigen.

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Eine Tauchglocke mit 3 Rädern: Der ungewöhnliche 1-Mann-Cityflitzer Bicar soll 2020 in Serie gehen. (Bild: ulricbea)

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Letzte Woche fand auf dem Olma Messegelände in St. Gallen die 5. Ausgabe des Start Summit statt. Dabei handelt es sich um die grösste von Studenten organisierte Konferenz für Startups und Jungunternehmen in ganz Europa. Mit dabei: drei innovative Firmen aus der Schweiz mit Ambitionen in der Automobilbranche.

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Kannst du dir vorstellen, in diesem futuristisch anmutenden Gefährt durch die Strassen der Stadt zu flitzen?
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Share your Bicar AG: Ingenieure der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben ein elektrisches City-Mobil konzipiert. Das Bicar ist leichter, ökologischer und platzsparender als ein Auto; das 3-rädrige Design, die Neigetechnik und Kunststoffverschalung sorgen für mehr Sicherheit und Wettertauglichkeit als bei einem Bike. Das Mobilitätskonzept sieht eine Sharing-Nutzung vor: Reservation, Fahrzulassung und Bezahlung erfolgen per Smartphone-App. Bislang handelt es sich um ein Einzelstück, als nächsten Schritt kommt in Winterthur eine Testflotte zum Einsatz bevor es 2020 in die Serie geht.

Nomoko AG: Das schon mit mehreren Innovationspreisen ausgezeichnete Zürcher Startup Nomoko AG entwickelt eine Kompaktkamera mit 1'500 Megapixel Auflösung und dazugehöriger Software, um ganze Städte innert weniger Stunden als zentimetergenaue, fotorealistische 3D-Modelle darzustellen. Die Modelle werden mittels 3D-Plattform verschiedenen Industrien zur Verfügung gestellt – unter anderem der Autoindustrie zur Simulation selbstfahrender Autos.

Parquery AG: Das Spin-off der ETH Zürich wurde 2015 als weltgrösstes kamerabasiertes Projekt in Locarno gestartet. Live-Bilder von geparkten Fahrzeugen werden über einen Cloud-Server analysiert und liefern Belegungsinformationen von Parkplätzen in Echtzeit. Hinzu kommen Smart Mobility Lösungen wie die kostengünstige Echtzeit-Analyse vom Verkehrsfluss in Städten. Die in Zürich ansässige Parquery AG zählt weltweit schon über 30 Kunden.

(nv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • luki am 30.03.2017 06:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fake auto

    da hat wohl ein Mitglied des startups top gear geschaut. Das auto erinnert stark an das von jeremy entworfene stadtauto

  • Kli Doris am 30.03.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    hab gedacht

    das sei die Abgebrochene Nase der Sphinx. Mal Ganz ehrlich ich würde mich in der Schale nicht sicherfühlen, da kann ich grad weiter Velofahren, mit oder ohne Regen.

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  • L.Colani am 30.03.2017 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Seit über 100 Jahren

    sehen Autos nahezu gleich aus - und das hat einen Grund, nämlich den Nutzen. Wollen wir wetten auch in 10,20, und 30 Jahren hat ein richtiges Automobil noch Räder, Türen und Lenkrad und immer noch keine Flügel und die Studentenphantasien stehen schlimmstenfalls noch im Museum oder sind längst Sondermüll. Das ändert sich erst wenn das Beamen erfunden wird.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • max62 am 01.04.2017 09:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grössenwahnsinnig.

    Mit sowas kann man die Autobranche aufmischen? Hab garnicht gewusst das es der Autobranche wirklich so mies geht.

  • max62 am 01.04.2017 09:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fachfrage.

    Kann man das Ding von aussen steuern wenn man 2 Einkaufstaschen nach Hause bringen will?

  • max62 am 01.04.2017 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausserirdische.

    Ich glaube wenn uns Ausserirdische bei so etwas beobachten, die lachen sich kaputt.

  • Silvan Weber am 01.04.2017 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Macht Sinn

    Macht Sinn, Kompliment an Erfinder!

  • Don Jonson am 30.03.2017 22:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einkaufen

    Praktisch zum Einkaufen erreicht man auch höhergelegene Regale.