Sturmwarnung aus Woking

18. November 2019 06:00; Akt: 18.11.2019 06:25 Print

So raubt McLaren reichen Rasern bald den Atem

von Thomas Geiger - P1, Senna und Speedtail? Cool, aber jetzt zieht McLaren das Tuch vom Elva und ergänzt sein Ultimate-Series-Portfolio um einen spektakulären Sportwagen.

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Sie tun es schon wieder. Nachdem McLaren die eilige Elite mit dem P1, dem Senna und dem Speedtail aus der Reserve gelockt und das Segment der Hyper-Sportwagen definiert hat, bringen die Briten jetzt bereits das nächste Modell ihrer Ultimate-Series in Stellung und ziehen das Tuch vom Elva. Der kommt zwar erst Ende nächsten Jahres in den Handel, doch bei einem Preis von 1,7 Millionen Euro aufwärts müssen selbst reiche Raser erst ein paar Mittel flüssigmachen, so dass ein wenig Vorlauf nicht schaden kann.

Zwar ist der Elva genau wie seine Vorgänger streng limitiert und wird nur 399 Mal gebaut. Und natürlich nutzt er wieder das gleiche Karbon-Chassis und den bekannten 4,0-Liter-V8, der genau wie im Senna GTR auf 815 PS und 800 Nm kommt. Doch sonst ist diesmal alles anders.

Im Elva sitzt man wie nackt im Wind

Denn genau wie der Namenspatron, mit dem Firmengründer Bruce McLaren in den Sechzigern seine Lorbeeren eingefahren hat, ist auch der Elva der Neuzeit ein radikaler Roadster, bei dem nichts vom Fahren ablenkt und nichts die Elemente einbremst: Frontscheibe, Seitenfenster, Dach? Alles nur Ballast! Im Elva sitzt man wie nackt im Wind und bekommt alles, aber wirklich alles mit, was draussen vor sich geht.

Allerdings wissen auch die Ingenieure bei McLaren, dass so etwas nicht lange gut gehen kann, selbst wenn in den Fächern hinter den Kopfstützen Helme für Highspeedfahrten bereitliegen. Damit die Kunden jenseits von 300 Sachen nicht den Kopf verlieren, haben die Briten deshalb ein einzigartiges Air-Protection-System entwickelt, das Haut und Haare retten kann. Mit zunehmendem Tempo stellen sich unauffällige Leitelemente in den Wind und lenken den Sturm so um die Kabine herum, dass man wie im Auge eines Orkans sitzt und der wilde Sturm zu einem milden Hauch verkommt.

Schneller als der Senna

Aber die radikale Konstruktion, die natürlich wie immer weitgehend aus Karbon gefertigt ist, bietet nicht nur ein puristisches Fahrerlebnis ohne Filter. Sondern sie drückt zugleich das Gewicht und macht den Elva trotz Markenlogos aus Gold oder Platin zum leichtesten Strassenauto, das sie Briten bislang gebaut haben. Und das wiederum ermöglicht Fahrleistungen, wie es sie bislang selbst aus Woking noch nicht gegeben hat: Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Elva deshalb in weniger als drei Sekunden und mit 6,7 Sekunden von 0 auf 200 Sachen ist er sogar schneller als der Senna.

Nur eine Einschränkung bringt das Konzept mit sich: Weil es nicht mal ein Notverdeck gibt, kann man den Elva nur bei schönem Wetter fahren. Aber das wird die Kundschaft nicht stören. Denn wer mindestens 1,7 Millionen für so ein Spielzeug ausgibt, der hat in seiner Garage ganz sicher auch noch ein Auto für Regentage.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • basher am 18.11.2019 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles ok

    so lange es kein SUV ist, ist doch alles gut, oder nicht ?

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  • Steve Alter am 18.11.2019 14:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Raser??

    Warum den gleich das Wort "Raser" in den Titel schreiben? Sportwagen-Liebhaber wär da wohl die deutlich neutralere und besser Wahl gewesen..

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  • Francis am 18.11.2019 06:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was geht Digger?

    Die ultrakrasse Maschine. Aber der Titel ist voll der Griff ins Klo Mann. Die Kiste leitet die Luft, dass man gechillt atmen kann. Und Raser fahren BMW und nicht McLaren Alter.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bürger am 06.12.2019 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Verbrenner das beste überhaupt

    Da hat der Tesla X beim Beschleunigung ein ernster Konkurent, würde Behaupten beide Beschleunigen gleich schnell aber der Benz zieht dem davon. 4.0 V8 mit 800 Nm Drehmoment das ist eine Ansage und bei dieser Leistung. Die Verbrenner sind einfach nur geil und das gibt dem Automobil auch sein wahren Charakter. Abwarten bis der neuartige Treibstoff auf dem Markt kommt der aus Co2 gewonnen wird mithilfe der Sonne, dann gibt es wirklich keinen Grund mehr auf Elektro umzusteigen da sie in der ökobilanz 10 x besser sind wie Elektro.

  • Supersportscar am 19.11.2019 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    Reiche Raser?

    Bitte den Verfasser austauschen. Danke. MfG Jungs vom Chedi-Street-Day in Andermatt. NB: wir haben auch schon mal Werbung geschaltet in den Tamedia Presseerzeugnissen und mit Herrn Supino Kafi getrunken.

    • der Banker am 30.11.2019 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Supersportscar

      beim Vorweisen de Quittung vom Addidas Trainer, sollte es kein Problem veben

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  • nichtgeldsack am 19.11.2019 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    meine bank mal anhauen...

    kann man den leasen?

  • Autoexperte am 19.11.2019 05:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wieso raser

    dieser Titel ist das letzte. wieso soll jemand der Freude hat automatisch ein Raser sein. 1. gibt es auf der Welt viele Straßen die kein Tempolimit haben. 2 gehen viele auf rennstecke 3. viele haben einfach Freude mit ihrem Kulturgut zu cruisen. das kann nur einer geschrieben haben der selber kein Auto fährt

    • Lustiger Vogel am 21.11.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

      mhmm

      Wenn du kein Raser bist, warum regst du dich so künstlich auf? Wenn kein Tempolimit ist, kann man kein Raser sein und die Rennstrecke ist keine öffentliche Strasse, tja und Cruisen ist nicht Rasen.

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  • Elva am 18.11.2019 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Power pur

    Bekomme ich auch so eins? Wir tragen zumindest den gleichen Namen ....