Mercedes SLK

09. März 2011 19:49; Akt: 09.03.2011 19:59 Print

Von der Showbühne auf die Strasse

Der neue Mercedes SLK ist einer der Stars am Genfer Salon. Wir sind ihn gefahren.

storybild

Im Rampenlicht: Der SLK glänzt noch bis Sonntag in Genf.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Schluss mit lustig! In der dritten Generation macht Mercedes beim SLK Ernst: Der als «Frauenauto» verschriene Roadster wurde vom Design-Team um Gorden Wagener in seiner dritten Generation deutlich sportlicher und männlicher gezeichnet. Aus dem SLK ist ein kleiner SLS geworden.

Und gegenüber dem Supersportler hat die Vernunft-­Variante nebst dem Preisvorteil (SLK 200 ab 59 900 Franken, SLK 350 ab 79 900 Franken) erst noch einen gewichtigen Vorteil am Start: Der SLK kann das Dach natürlich wie immer auf Knopfdruck verschwinden lassen, während der SLS Roadster wohl auch diesen Sommer verpassen wird.

Apropos Dach: Mercedes freut sich, dass man das Glas des Klappdachs mittels «Magic Sky Control» auf Knopfdruck verdunkeln lassen kann. Eine nette Spielerei zwar, aber viel wichtiger dürfte die Tatsache sein, dass der SLK nicht nur sportlicher aussieht, sondern sich auch so fährt. Und zwar egal mit welchem der drei Benziner, die ab Ende März be­reitstehen.

Wir waren mit dem Top­modell SLK 350 mit 3,5-Liter-V6 unterwegs – und begeistert: Zwar spürt man bei schneller Kurvenfahrt das Gewicht des Motors auf der Vorderachse, doch dank den omnipräsenten 306 PS muss man sich im SLK nicht mehr vor der Konkurrenz verstecken.

Und trotz der neuen Schärfe, die der SLK zeigt, schafft der Stuttgarter den Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort noch besser als zuvor. Beim Bummeln ist der Roadster trotz verhältnismässig kurzem Radstand sehr bequem, beim Spurten gibts keine unnötige Härte.

Alles richtig also? Ja. Denn trotz dem spürbaren Leistungsplus und weiteren elektronischen Helfern für die aktive und passive Sicherheit wird der
SLK deutlich sparsamer: im Schnitt um 25 Prozent – der serienmässigen Start-Stopp-Funktion sei Dank.