Ausstellung

05. Januar 2020 15:00; Akt: 05.01.2020 15:00 Print

«Building an Electric Future»

Mit einer Ausstellung gibt Volkswagen im Petersen Automotive Museum in Los Angeles einen Einblick in die Entwicklung der Mobilität von Morgen.

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Schon von aussen ist das Petersen Automotive Museum in Los Angeles ein Hingucker. Eine aus 308 Edelstahl-Bändern bestehende Konstruktion schwingt sich um das strahlend rote Gebäude. Eine perfekte Location für die neue Dauerausstellung «Building an Electric Future» von Volkswagen, die anhand von sechs Themen-Boxen aufzeigt, wie sich die neue Ära der Mobilität entwickelt, und wohin sie führt.

Die ersten beiden Boxen beantworten die Frage: Was hat Volkswagen in den USA gross gemacht? Natürlich die Luftgekühlten der ersten Stunde: Käfer, Bulli & Co. Hier werden Highlights aus sieben Dekaden Volkswagen in den Vereinigten Staaten vorgestellt. Da darf «California Dreaming» natürlich nicht fehlen, denn Sonne, Strand, Wind in den Haaren und ein brabbelnder Boxer im Heck sind eng verbundenen mit dem damaligen Zeitgeist. Star der Box «Beetle-based Beachlife» ist ein roter, originaler Manx Buggy – der Ursprung vieler weiterer Buggy-Varianten auf Käfer-Basis.

Eine neue, elektrische Denkweise

In einem weiteren Bereich der Ausstellung gibt VW einen Einblick in den Entwicklungs- und Designprozess der neuen ID. Familie. Wie sieht das Auto der nächsten Generation aus, und wie entsteht es? «Die natürliche Formensprache und das intuitive Benutzererlebnis zeigen eine neue, elektrische Denkweise», erklärt Klaus Bischoff, Leiter Volkswagen Design. «Mit dieser Ausstellung machen wir den Prozess erlebbar.»

Nebst dem Besuch der sogenannten «Hochzeit» – der Moment, in dem Karosserie und Antriebsstrang eins werden –, können die Besucher virtuell in die «grüne Fabrik» des VW-Werks in Zwickau eintauchen. Dort wird seit Anfang November der ID.3 produziert. Mit VR-(Virtual Reality) Brillen können Interessierte den Produktionsprozess beobachten und verschiedene Phasen der Fertigung dreidimensional miterleben.

In der letzten Box gibt Volkswagen einen Ausblick in die automobile Zukunft: mit der Studie ID. Vizzion, dem Konzept einer rein elektrisch angetriebenen und autonom fahrenden Oberklasse-Limousine. Es veranschaulicht, wie Auto fahren in der nahen Zukunft aussehen könnte: komplett vernetzt, vollautomatisiert fahrend und ohne Lenkrad

(lie)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Illumination am 05.01.2020 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    "Autofahren in naher (?) Zukunft"..

    "Komplett vernetzt, vollautomatisiert fahrend und ohne Lenkrad".. Hoffe nicht, dass ich das noch erleben muss - da kann ich ja gleich im Zug fahren...;-)

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  • Lehrer im Ruhestand am 05.01.2020 22:13 Report Diesen Beitrag melden

    Batterieelektrische Autos

    Das Elektroauto wird gerne als Hoffnungsträger gepriesen, das helfen soll, einige der drängendsten Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. Vor allem in Hinblick auf die Klimakrise sehen viele die Stromer als rettende Mobilitätslösung. Doch vieles spricht dafür, dass sich die E-Mobilität in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz als Trugbild entpuppen wird.

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  • Max Peret am 06.01.2020 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Rückfrage

    Und schon wieder VW-Werbung? Die zweite heute? Müsste dies nicht als Paid-Post gekennzeichnet werden?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Max Peret am 06.01.2020 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    Rückfrage

    Und schon wieder VW-Werbung? Die zweite heute? Müsste dies nicht als Paid-Post gekennzeichnet werden?

  • Seppetoni am 06.01.2020 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wirkungsgrad

    Wie schon oft gelesen, beim E-Auto ist der Wirkungsgrad fast 4x höher als beim Verbrenner. Der Wechsel aufs E-Auto ist als wenn wir Menschen plötzlich 4x weniger Essen müssten um gleichviel Energie zu haben. Das widerum würde heissen nur noch 1/4 Nahrungs-Produktion erforderlich, 1/4 Abfall, 1/4...

    • MaschIng am 06.01.2020 22:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Seppetoni

      wenn den globalen Stromerzeugungsmix als Basis nimmst, sinkt der Wirkungsgrad eine BEV auf ca 45%. Immer noch besser, aber der energetische Break Even verschiebt dies deutlich.

    • Ruedi am 07.01.2020 10:01 Report Diesen Beitrag melden

      @MaschIng

      Der Elektromotor hat einen Wirkungsgrad von über 90 %! 90 % der in der Batterie enthaltenen Energie werden in Bewegungsenergie umgewandelt. Beim Verbrenner werden nur 25 % der im Benzin enthaltenen Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Wenn sie jetzt die Stromerzeugung noch reinrechnen, bitte den Verbrenner nicht vergessen. 1 Liter Diesel = 7kwh Strombedarf. Und die restliche Grauenergie bei der Erdölförderung / Transport bitte auch nicht vergessen.

    • MaschIng am 08.01.2020 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi

      der Energieaufwand für die Produktion, Transport und alöenfalls Raffinierung fällt eben auch an, wenn den Strom aus fossilen Quellen generierst.

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  • Mauxion am 06.01.2020 02:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ziel mehr als verfehlt.

    Audi hat den E Tron im Angebot mit 2.6T Gewicht!!! Was soll das, was hat das zu tun mit dem Hintergrund grün zu sein. VW wird das wohl nicht besser umsetzen. Bei ihrer Tochter Audi sieht man was bei rauskommt .

    • Mech am 06.01.2020 10:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Mauxion

      Beim Stromer ist das Fz-Gewicht relativ egal, solange der Strom aus einer grünen Quelle kommt. Das Fahrzeug nach Schädlichkeit über das Gewicht zu berurteilen ist schlicht falsch bei E-Autos.

    • Ruedi am 06.01.2020 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Mauxion

      Du weisst schon was Rekuperation ist? Das Gewicht ist daher wirklich 2. Rangig. Ein Tesla Model X wiegt auch 2.5 Tonnen (7 Plätzer, 400 PS). Ein ähnlich grosser und starker SUV wie der BMW X7 mit V8 Motor wiegt 2.7 Tonnen. Der Audi ist definitiv zu schwer für die Leistung und Grösse, aber eben, durch Rekuperation nicht so schlimm.

    • Max Peret am 06.01.2020 11:34 Report Diesen Beitrag melden

      Ein paar Fakten

      Bei der Vorstellung des e-Tron hat AutoBild wunderbar aufgeführt, dass das Batteripack des e-Tron schwerer ist, als der ursprüngliche Audi 50. Kann das die Entwicklung sein? Und Rekuperation - das hau-drauf-Argument der Batterilobby. Wenn ich von Zürich nach Bern fahre dann gibt es fast nichts zu rekuperieren. Dann ist der Verbrauch gegeben durch Luft- und Rollwiderstand, und interne Friktionen und Verbräuche. Und im Stop-and-Go-Verkehr wird auch fast nichts rekuperiert, sondern nur verbraucht - eigenen Erfahrung.

    • Illumination am 06.01.2020 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Max Peret

      Vollständige Übereinstimmung betreffend Rekuperation. Fahre ca. 3000 km/Monat, davon 70-80 Prozent auf Autobahn "tutsch flach", zu meinen Fahrzeiten mit fast gleichmässiger Geschwindigkeit über ACC-Tempomat, kaum Bremseneinsatz - Rekuperation bei Vollstromern praktisch ohne Wirkung - Vollstromer für mich u.a. auch deshalb kein Thema..

    • Ruedi am 06.01.2020 12:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Max Peret & Illumination

      Dann hört auf alle Autos in einen Topf zu schmeissen. Ein Tesla Model 3 wiegt unter 1700kg. Ist aber in der Grössenordnung eines BMW 3ers (wiegt als Verbrenner voll ausgestattet über 1700kg!). Teslas sind immer vollausgestattet. Und Vollausstattung hat immer Mehrgewicht zur Folge! Fazit: Tesla hat den Dreh raus, die Deutschen nicht.

    • Illumination am 06.01.2020 13:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi

      Ähm - weiss nicht, ob Sie das Rekuperations-Prinzip verstanden haben, ändert jedenfalls nichts am geschilderten Sachverhalt bei hohem Autobahn-Anteil mit gleichmässiger Geschwindigkeit (ich habe auf meinem Autobahnabschnitt über 58 km einen Höhenunterschied von 80 m) - egal ob das Fahrzeug nun 1700 kg oder 2600 kg wiegt..

    • Mauxion am 06.01.2020 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mech

      Nein ganz im Gegenteil, denn auch das Gewicht von 600kg erhöt die Menge an Verbrauch und mindert die Reichweite erheblich. Audi hatte mal den Spruch "Vorsprung durch Technik" nur das haben die völlig aus dem Auge verloren. Warum gab es den A1 oder A2 nie als E Alternative?

    • Mauxion am 06.01.2020 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi

      Zitat: Dass größere und schwerere Fahrzeuge tendenziell einen höheren Stromverbrauch haben, liegt auf der Hand. Doch wie groß die Unterschiede tatsächlich sind, überrascht. So kommt das sparsamste Auto im Vergleich, der Kompaktwagen Hyundai Ioniq Elektro, auf einen Ecotest-Verbrauch von 14,7 kWh für 100 Kilometer. Der Elektro-Transporter von Nissan, der e-NV 200 Evalia, nimmt sich mit 28,1 kWh fast doppelt so viel. Audi e-tron 55 quattro und Jaguar i-Pace zeigen sich ebenfalls wenig sparsam und konsumieren gut 11 kWh bzw. 13 kWh/100 km mehr als der Hyundai. Daher und ich finde es versteht sich aus der Logik, ist Verbrauch immer Abhängig vom Gewicht.

    • MaschIng am 06.01.2020 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ruedi

      Natürlich spielt das Gewicht eine Rolle bei E-Fahrzeugen-weil der Rekuperationswirkungsgrad nur bei ca 63% liegt.

    • Mech am 07.01.2020 10:33 Report Diesen Beitrag melden

      @Mauxion

      Richtig lesen: Es ging um die Umweltverträglichkeit aufgrund des Fz. Gewicht. Das höhere Gewicht spielt keine Rolle für die Umweltverträglichkeit, wenn wie geschrieben grün geladen wird. Dass ein schwereres Auto mehr Strom braucht ist logisch und hat auch keiner angezweifelt. Die Prämisse "schwerer Stromer = schädlicher für die Umwelt" ist trotzdem falsch.

    • Mauxion am 07.01.2020 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mech

      Völliger Widerspruch. Wenn ich mehr Energie einsetzen muss ist das nicht im eigentlichem Sinne, bezüglich Umwelt und Ressourcen! D. h ich muss mehr Ressourcen einsetzen als bei einem kleineren PW mit E Antrieb. Ressourcen bezüglich Herstellung "Akku" und im Umkehrschluss um ihn gemäss Kapazität wieder aufzuladen, die durch das Leistungsgewicht eingeschränkt wird.

    • Mauxion am 07.01.2020 11:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mech

      Mir schon klar was Sie meinen. Für den Fall das der Strom auch rein aus regenerativen Quellen erzeugt wird, sollten E Autos auch in dem Zeichen stehen und nicht im SUV Segment angesiedelt sein. Jene Fahrzeugtypen sollten im E Seqment nichts verloren haben.

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  • Ruedi Rüsel am 06.01.2020 01:15 Report Diesen Beitrag melden

    Streifen am Horizont

    Erfreuliche Entwicklung! Hier kann nicht mehr mit Betrugs-Software der Abgaswert manipuliert werden!

  • Der Tester am 05.01.2020 22:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wollte einfach mal die Wahrheit erfahren

    und habe einen Autoverkäufer gefragt wieviele E-Autos denn so verkauft werden, er sagte, noch keines bis jetzt. Dann habe ich paar weitere Garagen aufgesucht die ebenfalls E-Autos anboten, aber bekam die selbe Antwort. Meine Empfehlung an alle Leser hier: Macht den selben Test und ihr werdet staunen! Das hochgelobte E-Auto wird rein künstlich hochgejubelt, die wenigsten möchten sowas wirklich haben. Ps: Schreiben kann man alles, deshalb macht selbst diesen Test, oder träumt halt einfach weiter!!

    • Detektiv am 05.01.2020 23:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Tester

      Ertappt ! Netter (Fehl-) Versuch ;-)

    • andi am 06.01.2020 06:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Tester

      gute Idee, habe den Tesla Händler gefragt, der verkauft nur E-Autos. Also schliesse ich daraus, dass nur noch E-Autos gekauft werden.

    • Andy Maier am 06.01.2020 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Der Tester

      Oder fragt bei einem Hersteller an der tatsächlich an die Vision glaubt, funktionierende, markttaugliche BEVs herstellt und diese auch in grossen Stückzahlen an die Frau, den Mann bringt. Fangt aber nicht bei VW, BMW, Mercedes, Ford oder Toyota an.

    • Mech am 06.01.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Der Tester

      Liegt wohl daran, dass die Leute eher qualitativ hochwertige Produkte mit genug Reichweite wie ein Tesla kaufen wollen, anstatt andere Alibi E-Fahrzeuge. Tesla hat jedenfalls eine Rekordauslieferung nach der anderen jedes Quartal. Ebenfalls nehmen die Immatrikulierungen von E-Fahrzeugen jeden Monat zu, nachzulesen bei den Strassenverkehrsämtern. Deine "Wahrheit" ist sehr selektiv und spiegelt in keinster Weise den Markt.

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