«Schluss mit der Reichweitenangst»

13. September 2018 18:55; Akt: 13.09.2018 18:55 Print

72'000 Ladestationen für Audis e-tron

Kommende Woche enthüllt Audi den ersten Serienstromer der Marke, den e-tron.

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Und die Herren der Ringe geben sich schon im Voraus ziemlich selbstbewusst: «Audi macht Schluss mit der Reichweitenangst», heisst es in der neusten Medienmitteilung. Hintergrund ist der Audi e-tron Charging Service, der Teil eines ganzheitlichen Ladeangebots wird und europaweiten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur bietet. «Die Audi-eigene Ladekarte bündelt mehr als 72'000 Ladepunkte von 220 Anbietern in 16 EU-Märkten und ermöglicht damit grenzenlose und sorgenfreie Elektromobilität.»

Eine einzige Karte – für (fast) alle öffentlichen Ladestationen

Über den neuen Ladedienst eröffnet Audi allen E-tron-Kunden und damit auch Besitzern von Plug-in-Modellen Zugang zu etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa. Die Abrechnung erfolgt zentral über nur einen Vertrag. «Die Nutzung ist denkbar einfach», verspricht Audi: «Ob AC-oder DC-Laden, ob 11 oder 150 kW – es genügt eine einzige Karte, um das Laden zu starten.»

(pd/lab)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schmelzpunkt am 13.09.2018 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Überlegen

    Das Supercharger Netzwerk ist qualitativ diesem weit überlegen. Dessweiteren führt die Reichweiten Überlegenheit des Tesla dazu, dass es nicht so dichtes Netzwerk braucht. Wohlbemerkt, man kann mit dem Tesla auch an allen anderen Stationen laden, wenn man will. Aber warum sollte man das tun... Und von den Destination Chargers reden wir hier ja nicht einmal. Aber ich finde es dennoch toll, dass es jetzt auch endlich anderenorts Fortschritte gibt. So profitieren alle.

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  • C.Di Caro am 14.09.2018 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    Plug & Charge ISO15118 wird die..

    ..Steckerverbindung vom Mensch hergestellt.Die Identifikation, Freischaltung und Abrechnung erfolgt automatisch.Vor 2020 wird aber Plug&Charge nicht flächendeckend zur Verfügung stehen. Auf den e-tron folgt 2019 der e-tron Sportback auf gleicher Basis sowie 2020 der GT auf der Premium Platform Electric. Die Spannung der Batterie verdoppelt sich dann von 400 auf 800 Volt. Und in der Folge klettert die Ladeleistung von 150 auf bis zu 350 kW. Wenn in zwölf Minuten 70 kWh in die Batterie strömen, dürften die letzten Zweifel am Fahren mit Strom klein werden. Und die Entwicklung geht weiter...

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  • leser2018 am 14.09.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    importierter Artikel

    220 Anbietern in 16 EU-Märkten ... vielen Dank für diese Information. Also lasse ich mein Fahrzeug zukünftig an der Grenze stehen und fahre in der Schweiz dann meinen Diesel weiter. Ich hoffe, für diesen importierten Artikel wurden auch die Mehrwertsteuer zurück erstattet.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Franz Engel am 18.09.2018 05:20 Report Diesen Beitrag melden

    Mobilitätsvielfalt.

    Es gibt für alles einen Markt. Kommt wohl auf die Nutzergewohnheiten und Ansprüche an. Schade ist nur, dass es keine wirklich zuverlässigen Zahlen gibt; bezüglich Arbeitsplatzverlust (und was macht man dann, um diese Menschen wieder in Arbeit zu bringen? Möglichst umweltfreundlich? Mit Tourismus, Betonbettenburgen mit grossen Rasenflächen, bewässert und mit Unkrautvernichtern und Dünger grün erhalten?), bezüglich Schadstoffe (mag sein, dass die Emissionen in Teilbereichen abnehmen, aber interessiert sich niemand für die Umweltschäden andernorts - beim Abbau der Rohstoffe und beim Recyceln, etc

  • Matthias am 15.09.2018 21:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grün ne

    Strom ist eine absolute Geschäft macherei, mit grün hat das nicht viel zu tun. Wie wäre 3s wenn man endlich mal auch in Europa mit gasvfahren würde. Warum nicht schon lange obligatorisches ad blue für allllllle diesler?? Es ist echt ein Witz

    • Illumination am 16.09.2018 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Matthias

      Neue Diesel-Fahrzeuge haben fast alle AdBlue/SCR-Kat gegen NOx, BMW kombiniert zusätzlich einen NOx-Speicherkat (zusätzliche NOx-Reduktion, geringerer AdBlue-Verbrauch). Nachteil: Die aktuellen SCR-Systeme funktionieren erst ab einer gewissen Abgastemperatur - nach dem Kaltstart tut sich minutenlang nichts. Technisch ist es möglich, volle Reinigungswirkung nach 60 Sekunden zu erreichen (z.B. BNOX-System mit AdBlue-Vorwärmung/Steuergerät über NOx-Sensor im Auspuff etc.), bisher nur als rel. teures Nachrüst-System - auch hier besteht wieder Handlungs-/Optimierungs-Bedarf durch Serien-Einbau!

    • Franz Engel am 18.09.2018 05:31 Report Diesen Beitrag melden

      Luftverschmutzung.

      Die Luft in Deutschland hat sich trotz Wegfall der Ostgrenzen und erhöhtem Verkehrsaufkommen im Verkehrssektor auf die Hälfte reduziert. Wenn man die Euro 1 - 4 - Fahrzeuge und die Oldtimer abschaffen würde... dann Euro 5 wie wären die Werte dann? Die Städte haben das Problem selbst verursacht. Durch rote Ampelphasen, etc.

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  • Range Fahrer am 14.09.2018 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer hat eine Lösung

    Wir waren letztes Jahr in Kroatien, an den spärlichen Tankstellen mit 10 Zapfsäulen wurden im 5Minutentakt Autos vollgetankt. Das heisst rund 120 Autos pro Stunde. Das wahrscheinlich 8 Stunden im Tag. Undenkbar mit e Autos ohne austauschbaren Akku. wie sollte da Kroatien überhaupt soviel Energie in dieser Pampa im nirgendwo hinbekommen? Kroatien ist dann keine Ausnahme. dieses Jahr auf Sardinien nicht anders.

    • Peter am 16.09.2018 12:59 Report Diesen Beitrag melden

      Alles da

      Ganz einfach über Solarpanels die lokal die Energie in ladepuffern zwischenspeichern und dann schnell abgeben. Es gibt genug Energie und man muss sie auch nicht tausende von Kilometern transportieren. Sie ist schon da vor Ort. Man muss sie nur einsammeln. Es braucht dafür keine AKW's. Wir müssen lernen von den alten Denkweisen wegzukommen.

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  • Marco am 14.09.2018 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Elektroschrott

    Stromautos werden sich nie durchsetzten. Die Verschmutzung durch die Produktion und Entsorgung der Batterien ist enorm. Und woher der Strom kommt weiss auch niemand. Der grösste Teil der Stromproduktion ist stark Umweltbelastend. Das einzig wahre ist ein Verbrennungsmotor. Diese werden auch immer sparsamer und Umweltfreundlicher. Also kauft euch ein Auto oder Motorrad mit Verbrennungsmotor oder fahrt mit dem ÖV oder Velo. Aber vergesst endlich diesen Elektroschrott.

    • C.Di Caro am 14.09.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      So langsam dämmerts jetzt aber!

      Viele Medien verbreiten gern die griffige These vom dreckigem Elektrowagen.Tatsächlich schlägt das Batterieauto den Verbrenner in Punkto Klimafreundlichkeit eben doch - und zwar deutlich.Das gilt nicht nur für Länder wie die Schweiz oder Norwegen, wo der zum Fahren benötigte Strom CO2arm aus Wasserkraft hergestellt wird. Es gilt auch in Deutschland.Das belegen Berechnungen, die Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology angestellt haben.Über eine Laufzeit von 175.000 Km verursacht der Tesla in dem bis zu 7 Pers. Platz finden einen CO2 Ausstoß von 35 Tonnen. Der Fiesta 39 Tonnen.

    • IndyCars am 14.09.2018 14:36 Report Diesen Beitrag melden

      @C. Di Caro

      Na ja - zeigt aber "handkehrum", dass der Fiesta (oder auch andere grössere Verbrenner/Diesel) bis etwa 150`000 km "im Vorteil" liegen (können)...

    • Tiziano am 14.09.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @C.Di Caro Träumer

      Ich habe und hatte sicher schon 20 Fahrzeuge, der km Rekord hält der Murano meiner Frau wo sie 2005 kaufte, der hat jetzt sagenhafte 112000km. Und ist 13 Jahre alt. Keines meiner anderen Autos wird jemals diese Laufleistung erreichen. Autos mit mehr als 140000km nannten wir früher vertretterauto. 98 Prozent der Autobesitzer haben kein Auto mit mehr als 135000km und Leute wie ich mit 4 Autos kommen nie mit einem Auto auf mehr als 80000, unser alter Murano ist eine sentimentale Sache meiner Frau, ansonsten wär der schon lang verschrottet

    • Point Man am 15.09.2018 02:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @C.Di Caro

      Bei einem Auto Kauf ist Klimafreundlichkeit so ziemlich das Letzte Kauf Kriterium..

    • Matthias am 15.09.2018 21:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @C.Di Caro

      Meinlieber Wasserkraft ist absolut nicht grün bitte informieren Sie sich. Ökosysteme werden zerstört, nicht nachhaltig, schlimme Methan Ausdünstungen aus Stauseen usw.....

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  • leser2018 am 14.09.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    importierter Artikel

    220 Anbietern in 16 EU-Märkten ... vielen Dank für diese Information. Also lasse ich mein Fahrzeug zukünftig an der Grenze stehen und fahre in der Schweiz dann meinen Diesel weiter. Ich hoffe, für diesen importierten Artikel wurden auch die Mehrwertsteuer zurück erstattet.

    • G. No am 14.09.2018 10:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nice

      Die E-Töff sehen ziemlich cool aus! :) Da hatten Gemeinden schon dümmere Ideen...

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